Wahl des Bürgermeisters

Liebe Woltersdorfer,
wir, die Familie Heinitz, leben und arbeiten seit Jahren in Woltersdorf und hörten immer wieder von Problemen mit der jetzigen Ortsverwaltung und habe es auch selbst erlebt. Mein Interesse an den Problemen Woltersdorfs wuchs dadurch ständig, immer wieder fragte ich mich, wieso wird da nichts gemacht. Obwohl viele Steuern und Fördergelder nach Woltersdorf fließen, haben wir Unmengen von unbefestigten Straßen, reine Sandwege mit Schlaglöcher, ohne Bürgersteige und Radwege. Im Sommer, bei jedem Regen braucht man Gummistiefel, um die überschwemmten Pisten zu bewältigen. Im Winter ist es nicht viel besser, die Wege sind Eisbahnen oder dick von Schnee zugeweht und selten abgestreut. Da muss sich etwas ändern, Woltersdorf braucht dringend eine bürgerfreundliche Infrastruktur.

Das und einiges Andere hat mich dazu bewogen als Kandidat für die im März stattfindende Bürgermeisterwahl anzutreten. Ich möchte Bürgermeister werden, um Einfluss nehmen zu können auf die Verwendung der Gelder. Es ist mir ein Anliegen, dass im Winter die Straßen und Wege geräumt und gestreut werden. Ich möchte sichere Radwege und Bürgersteige, wo Frauen mit ihren Kindern, Alte und Schulkinder gefahrlos von einem Ort zum anderen kommen.

Die Woltersdorfer Verwaltung muss offener, freundlicher werden. Es kann nicht sein das Schreiben der Bürger einfach nicht beantwortet werden. Diese unzumutbare Praxis der jetzigen Verwaltung muss der Vergangenheit angehören. Wenn ich Bürgermeister bin, werde ich mich dafür als erstes einsetzen. Ebenso ist es mit dem Fachwissen unserer Bürger, es wird nicht genutzt, weil die Gemeindeverwaltung darauf verzichtet. Auf ihre Kenntnisse, ihr Wissen, liebe Woltersdorfer, möchte ich aber auf keinem Fall verzichten, deshalb werde ich schnell, nein unverzüglich alles unternehmen, um Sie, die Bürger in die Gemeindepolitik einzubinden. Dafür möchte ich Bürgerversammlungen und Fachgremien, an der ich Sie alle bitte zum Wohle unserer Gemeinde teilzunehmen.

Alles muss auf den Prüfstand, angefangene Projekte auf ihre Rentabilität, zukünftiges auf ihren Nutzen für alle Bürger geprüft werden. Unnützes muss, wenn erforderlich, aufgegeben werden und die knappen Gelder für andere sinnvolle Vorhaben verwendet werden. Dass das Mitteilungsblatt und die Webseite, die uns weit über die Gemeindegrenzen hinaus öffentlich vertreten, deutlich besser werden müssen, das versteht sich von selbst.

Ihr Andreas Heinitz

Nachtrag:
Woltersdorf: Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass die Unterschriftenliste für die Unterstützer von Andreas Heinitz am 22.01.2010 mit über 40 Unterschriften geschlossen wurde. Ich bedanke mich bei allen Woltersdorfer Bürgern für ihre couragiertes Engagement.