Ristorante di Piano


Ihr wisst ja Bescheid, Restaurants, Hotels und alles was mit Freizeit und Erholung zu tun hat, ist ab Montag für einen langen Monat verboten. Erlaubt ist nur noch der Verkauf Außerhaus. Wir haben da ja alle Erfahrung beim ersten Lockdown sammeln dürfen, deshalb sind wir, das Ristorante di Piano bestens darauf vorbereitet unseren Gäste auch in dieser Zeit ein anspruchsvolles Angebot an Speisen anzubieten.

Demokratie sieht anders aus

Mittwoch, der 28. Oktober 2020, ein schwarzer Tag für die Demokratie. Kanzlerin Merkel und ihre Ministerpräsidenten haben gegen die Verfassung* verstoßen, indem massiv im Grundgesetz verankerte Rechte beschnitten wurden. Corona ist kein Grund dafür sich auf einen Ausnahmezustand zu berufen, hat ja auch keiner gemacht, also haben wir keinen Ausnahmezustand. Somit gibt es keinen Grund für Notstandsgesetze. Der Bundestag hat seine Richtlinienkompetenz nicht verloren, der Bundestag hat freiwillig auf seine Rechte zugunsten der Regierung verzichtet. Das Infektionsschutzgesetz (IFSG) gibt die Möglichkeit für die Ermächtigung einzelner Anordnungen her. Eine Rechtsverordnung kann auf der Grundlage des IFSG erlassen werden. Das Gesetz gibt aber für die vorgenommenen, weitreichenden Einschnitte keine Ermächtigung. Das IFSG ist hier zu vage formuliert. Es ist daraus nicht die Ermächtigung abzuleiten im ganzen Land die Freiheits- und Bürgerrechte ohne Einbindung der Parlamente und auch der Bürger so drastisch einzuschränken.
Das IFSG sieht keineswegs, wie im Frühjahr die Stilllegung ganzer Industrien, des Handel und der Freizeitwirtschaft vor. Das hätte die Einbindung des Bundestages erforderlich gemacht. Wo war er? Bis heute hat er gekniffen und sein Mandat an die Regierung abgetreten.
Ebenso ist die Festlegung was systemrelevant ist oder nicht, rein willkürlich beim ersten Lockdown erstellt worden. Das hätte nicht wiederholt werden dürfen. Woher hat denn die Regierung die Informationen, dass Gaststätten, Hotels, Theater, Oper oder Sportvereine infektiöser sind als ein Discounter, infektiöser sind als ein Gottesdienst, infektiöser als in der Bahn dicht gedrängt stehend aneinanderzukleben. Die Regierung hat dazu keine Kenntnisse, es wurde herumgestochert, versuchen wir mal das und wenn das nicht klappt dann das und wenn das nicht klappt, auch gut dann haben wir’s versucht.
Gerichte haben ja schon angefangen aufzuräumen, so ist das Beherbergungsverbot in einigen Bundesländer bereits gekippt worden, ebenso die Sperrstunde in Berlin.
Auch die jetzige Festlegung unserer Kanzlerin und ihrer Ministerpräsidenten das Gaststätten, Theater, Hotels, Kinos, Vereine, eben alles was mit Freizeit zu tun hat abzuschalten ist m.E. rechtswidrig. Das hätte nur der Bundestag aber nicht die Kanzlerin mit ihren Länderchefs beschließen dürfen. Und auch da wäre es unmöglich einen sicheren Hinweis darauf zu geben, das dieser Wirtschaftszweig Freizeit besonders hoch infektiös ist.
Unsere Regierung hat autoritär gehandelt und hat bewußt den Bundestag außen vor gelassen, ein erster Schritt in ein autoritäres Regime, auch wenn man meint es dient einem guten Zweck. Macht macht lüstern nach mehr Macht. Also bitte keine Kritik mehr an anderen Autokraten, wie Erdogan, Putin, Orban etc. auch die machen was sie wollen ohne ihre Parlamente, weil sie denken, sie meinen es gut mit ihrer Bevölkerung.

*Das Grundgesetz von 1949 ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland

Lockdown – light

Lockdown – light
Heute wurde entschieden und in der Pressekonferenz von der Kanzlerin verkündet. Freizeit und Reisebereich wird stark heruntergefahren. Gaststätten werden bundesweit für einen Monat geschlossen, Außerhausverkauf soll wohl erlaubt bleiben. Die Branche soll mit 75 Prozent unterstützt werden.
Logisch begründen konnte die Kanzlerin die Entscheidung nicht. Es passt nicht zusammen, dass Schulen, Kitas, Discounter und Fabriken offen bleiben. In diesen Bereichen stoßen Millionen Menschen täglich, stündlich auf andere Menschen. Millionen Menschen müssen mit der Bahn, Bus, Straßenbahn fahren, sich in enge Flugzeuge pressen. Grob gesagt, der größte Teil unserer Bevölkerung trifft ununterbrochen, bei geringen Abstand, auf fremde Menschen. In den großen Städten , auf den Bürgersteigen laufen ebenfalls bundesweit Millionen in geringen Abstand aneinander vorbei. Überall fliegt der Virus kreuz und quer durch die Gegend. Dennoch soll es hier überall keinerlei Einschränkung geben. Einzig Freizeit und Reisen wird der Schwarze Peter zugeschoben.
Das passt nicht, denn es entbehrt jeder nachvollziehbaren Logik. Frau Kanzlerin eierte dementsprechend bei den Fragen auf der Pressekonferenz. Einmal musste Söder sie aus der
rhetorischen Sackgasse retten, als sie die Frage warum Gottesdienste erlaubt bleiben nicht beantworten konnte. Auch Michael Müller aus Berlin brachte im Grunde nichts Überzeugendes.
Einzig eindeutig war der Kanzlerin Bekenntnis, das niemand mehr die Infektionen nachverfolgen kann, die Gesundheitsämter sind dazu nicht mehr in der Lage. Die Gesundheitsapp, von der keiner mehr spricht, hat sich wohl als Flop herausgestellt. 20 Millionen, denke ich mal in den Sand gesetzt.
Das war es, überzeugt hat die Kanzlerin, Söder und Müller keineswegs, sie versuchten eher ihre Hilflosigkeit durch forsches Auftreten zu verbergen.

Lockdown – light

Anmerkung: Mit Schuld sind auch diejenigen, die alles konterkariert haben, z.B. in den Kontaktformularen sich als Micky Maus eingetragen haben. Kontaktverfolgung unmöglich. So haben viele ihr Schäfchen zur dieser Situation mit beigetragen. Oder als Beispiel für alle anderen wilden Feiern, die Corona Fete in der Hasenheide. Hochzeiten in großen Clans mit hunderten Besuchern. Mit Schuld sind die, die unbedingt in die Corona Hotspotländer fliegen mussten, weil’s da so schön billig ist. Es gäbe da noch vieles zu sagen, aber wozu. Und wahrscheinlich hab ich auch das eine oder andere dazu beigetragen.

Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer

Mein Sohn, Koch im Restaurant. Ab heute Kurzarbeit, 60 %, nach 7 Monaten darben dann 80% vom Lohn. So geht’s unendliche vielen Workern in der freien Wirtschaft. Die wissen nicht wovon sie ihre Miete zahlen sollen.
Da stellt sich die Gewerkschaft Verdi hin und verlangt für den hochbezahlten öffentlichen Dienst, mit absolut sicheren Arbeitsplätzen und vollem Gehalt, ob wegen Corona zu Hause oder nicht, mehr Geld, viel mehr Geld.
Sieht so die Solidarität der Gewerkschaften mit denen in der freien Wirtschaft aus? Zumindest hat der Haifisch Verdi seine wenig soziale Fratze gezeigt.

Die Solidarität dieser Rot/Schwarzen Regierung gilt anderen. Wem? Da hätten wir SAP und die Telekom, beide unvorstellbar wohlhabend. Denen steckte SPD / CDU ganze 20 Millionen Euro in den Rachen, für eine Corona-App. Woanders habe ich nachgelesen, dass sich die Kosten für die Entwicklung einer funktionierenden App im Rahmen von 100.000 Euro bewegt. Für eine funktionierende App, gestern klagten Experten im Fernsehen heftigst über die wohl nicht gut geratene App. Da soll einiges nicht klappen, egal SPD/CDU haben den Millionenschweren Konzernen noch einige viele Millionen nachgeschmissen.

Der nächste, wohl ebenfalls milliardenschwere Armutskandidat, die Lufthansa hat 9 Milliarden Euro kassiert und nun schmeißt sie doch ihre Leute raus.
Richtig viel Geld soll die DB oder Deutsche Bahn ihr eigen nennen. Deshalb klagt sie dennoch in den höchsten Tönen, höchst erfolgreich. Irgendwo zwischen 11 oder 13,5 Milliarden Euros soll sie bekommen, zwar über mehrere Jahre, aber immerhin ein leckrer Happen. Die Zahlen bei Lufthansa und Bahn sind vom Mai d.J. Sie können deshalb schon zu niedrig angegeben sein.
Der Flughafen Schönefeld, kurz BER genannt hat enorm viele Milliarden verschlungen, es geht auf die sechste Milliarde zu. Da gibt es eine feine Web-Seite, da könnt ihr sehen, wie unsere Steuern im rasendem Tempo verbraten werden:

https://www.flughafen-berlin-kosten.de/

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Woltersdorf – Badestellen ohne Infrastruktur


Altes Foto von der Badestelle Flakensee

Hier das Bild einmal gespiegelt, quasi seitenverkehrt. Der Grund dazu ergibt sich aus den Kommentaren.

Ganz schön heiß war es in den letzten Wochen. Schulferien, Urlaub und Kurzarbeit waren und sind angesagt. Viele Familien konnten nicht in die Ferne fliegen. Es gab und gibt massig Reisewarnungen verstreut über den Erdball. Ungewöhnlich viele Menschen tummeln sich dadurch im unmittelbar an uns angrenzenden Berlin und bei uns sind es auch nicht Wenige, die hier im Ländle Urlaub machen müssen. Verstärkt wurde der Trend durch einen besonderen Service der Tageszeitungen, die ihren Lesern tolle Ausflugsziele in der Umgebung der Metropole offerierten. Unter den spannenden Zielen befanden sich auch der Flakensee und der Kalksee. An beiden wirklich schönen Destinationen liegt Woltersdorf, mein Zuhause.
Woltersdorfs wenige Strände wurde von Urlaubern en masse überrannt. Den Blick möchte ich auf die Badestelle an der Richard-Wagner-Str. und dem Strand nahe des Campingplatzes Flakensee richten. Beides schöne Sandstrände, aber und das aber ist wichtig, ohne jede Infrastruktur. Es soll in ferner Vergangenheit mal Toiletten, Trinkwasser, Verkaufsstände, Umkleidekabinen gegeben haben. Ich kenne davon nichts mehr. Neues wurde für Badegäste nie geschaffen, Woltersdorf verharrt da immer noch im Wendeschock und das wird wohl so bleiben.
Also, sie kamen mit Kind und Kegel, die Berliner, natürlich im Auto. Diese blockierten dann bei beiden Badestellen alle Straßen, Zufahrten, Waldwege. Feuerwehr und Rettungsdienste hätten wenn sie denn gemusst hätten, keine Chance gehabt. Keine Chance hatten auch die Bewohner des Campingplatzes, der wurde heillos zugeparkt.
Und nun ruf auf de Wiesen. Es waren viele Besucher, Weiterlesen

Wessis, bloss weg damit – Straßenbahn – Service

Das fiel mir diese Woch auf.

Woltersdorf, Weinbergstraße, die Straße, wo sich unsere beiden Schulen befinden. Der Datenträger steht nicht weit entfernt davon. Traurig für den Ort, dass so etwas über lange Zeit dort stehen kann. Der Text scheint Woltersdorfs Offizielle keineswegs zu stören. Also Wessis überlegt Euch, ob ihr in diesen lieblichen Ort kommen wollt.

Woltersdorfer Straßenbahn GmbH
Was machen nur die Menschen, die erst nach 13:00 Uhr Feierabend haben?
Kundenfreundlichkeit sieht deutlich anders aus, denke ich mal.
Verwaltet wird die Bahn wohl immer noch von der Schöneicher Straßenbahn.

Klaviermusik im Bechsteins Ristorante di Piano


Nach so langer Zeit dürfen wir morgen, am 15. Mai, wieder öffnen. Ihr glaubt nicht, wie wir uns darauf freuen. Weil’s ein besonderers schöner Tag werden soll, haben wir den Pianisten Dieter Janik eingeladen uns mit seiner Kunst zu erfreuen. Dieter Janik wird ab 18:00 Uhr bei uns zu hören sein. Wo wir zu finden sind, na, dass wisst Ihr ja:
Fürstenwalder Straße 1 in Erkner, Telefon: 03362 – 8892223

Ristorante di Piano in Erker


Das Ristorante di Piano in Erkner
öffnet wieder am Freitag, den 15. Mai 2020. Wir sind wieder für Sie da, von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr.
Aufgrund der Coronaregeln gilt folgende Auflage:
Es muss reserviert werden, entweder vor Ort oder per Telefon 03362 – 8892223.
Reservierungen können schon vorgenommen werden!