Vortrag Polizeireform im Rathaus


Sie blickten in einen leeren Saal, Katrin Gassner aus Fürstenwalde, Klaus Schwerin Leiter der Wache Erkner und Torsten Prautsch von der Revierwache Woltersdorf. Neun Bürger und Herr Eggers von der MOZ waren gekommen, um sich die Polizeireform vorstellen zu lassen. Anwesend waren auch noch unser Bürgermeister, Hannes Langen fürs Ordnungsamt und Herr Mickan vom SSK, einem Woltersdorfer Verein.

In der kleinen Runde stellte Klaus Schwerin an Hand vieler Grafiken die polizeiliche Arbeit vor. Erstaunlich für uns war, dass LKWs am meisten in Unfälle verwickelt sind. Danach kam Hannes Langen zu Wort, er sollte aus der Sicht des Ordnungsamtes berichten, bevor Klaus Schwerin näher auf die Reform eingehen wollte, so die Einladung. Nur wer Hannes Langen kennt, wusste im Voraus das Klaus Schwerin keine Chance mehr hatte zu Wort zu kommen. Herr Langen war in seinem Element und erledigte Herrn Schwerins Part gleich mit. Wichtig für uns, unsere Wache bleibt, mit ihren beiden fleißigen Herren. Frau Gassner erläuterte, dass sie im Sachgebiet Prävention tätig ist, brachte ein Beispiel, wie man sein Fahrzeug besser schützen kann. Sie nannte auch einige Internetseiten, wo man sich über Schutz vor Einbrüchen etc. informieren kann. Sie ist auch gerne bereit wieder nach Woltersdorf zu kommen, wenn man sie einladen würde. Torsten Prautsch animierte mich über meine Erfahrung mit der Internetwache Brandenburg zu berichten, was ich gerne machte, denn seitdem bin ich tief beeindruckt von der Schnelligkeit unserer Wache in Woltersdorf und der Brandenburger Polizei im Allgemeinen.

Das Thema verfestigte sich dann auf die parkenden LKWs in der Wilhelm-Tell-Straße, die Hannes Langen, trotz gegebener Gesetzeslage, dort nicht wegbekommen will. Sind die Brummis doch für ihn eine Verkehrsberuhigung, keiner der Anwesenden teilte seine Meinung, aber das stört ihn nicht. Wilhelm Diener machte einen sehr vernünftigen Vorschlag: die Fahrer der LKWs könnten doch in dem Berghofer Weg auf dem Gelände der Firma Albrecht ihre Kisten gegen einen geringen Obolus abstellen, damit wäre allen geholfen. Der Vorschlag fand den ungeteilten Beifall aller Bürger.

Ein paar Links:
So lernten wir die Internetwache kennen
Internetwache Polizei Brandenburg
Beratung durch die Polizei
Innenministerium Brandenburg