Vor der Wahl geplaudert – 2


Gestern ging der Plauderabend mit Ines Thoren und Ullrich Lipka als Moderatoren über die Bühne. Auf der Bühne saßen Sebastian Meskes (Die Linke), Jens Mehlitz (WBF), Ronny Busse (FDP) und Karl-Heinz Ponsel (FBW).
Im Grunde ging es, wie beim ersten
Vor der Wahl geplaudert um die gleichen Themen. Momentan blicken die Bürger auf den Straßenbau und insbesondere auf die Gebühren, die im ganzen Bundesgebiet auf den Prüfstand stehen. An zweiter Stelle Kita, Schule und sozialer Wohnungsbau. Ganz am Ende teste Ullrich Lipka die Kandidaten in Richtung AFD, die ja in Woltersdorf nicht zur Wahl angetreten war. Ziemlich eindeutig und differenziert lehnten alle Kandidaten eine Zusammenarbeit mit der AFD, wie sie sich augenblicklich gibt, ab.
Einen sehr guten Eindruck machten Karl-Heinz Ponsel und Ronny Busse. In den o.g. Themenbereichen waren sie fit, wobei ich von K-H Ponsel beeindruckt war, der sich klar ohne wenn und aber für den sozialen Wohnungsbau aussprach.
Womit ich keinesfalls den beiden anderen Kandidaten ihre Kompetenz absprechen will, die haben sie natürlich auch, beide hangelten sich mehr am TLG-Gelände und Straßenbau entlang. Hier brachte Ullrich Lipka eine Idee ins Spiel die gerade hochmodern ist, aber ziemlich kompliziert werden kann. Das Prinzip ist, Sandstraßen hobeln, Teerdecke drauf, drei Meter breit und drei Jahre Ruhe. Da bin ich gespannt, wenn sich zwei LKWs begegnen, jeder 2.50 Meter breit. Ansonsten ha das Model mehr Tücken als Vorteile, insbesondere bei den Kosten. Die werden nur in die Zukunft verlagert, wo, wie wir wissen, dann inzwischen alles teurer geworden ist.

Ein Gedanke zu „Vor der Wahl geplaudert – 2

  1. PT66

    Zum Thema Sandstraßen:
    Wo ist das Problem?
    Schließlich handelt es sich um Anliegerstraßen bzw. Nebenstraßen,
    und wenn man sich die in letzter Zeit neu entstandenen ausgebauten Straßen so anschaut,
    hat man dort auch nicht sein Augenmerk auf LKW Verkehr gerichtet…
    schon als PKW Fahrer hat man seine Probleme…
    Aus meiner Sicht ist es eine gute Lösung,
    es kommt auf die Qualität der Bauarbeiten an…

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