Unser wunnebares Infoblatt

Unser allseits so oder so bekannter Dr. Bernd Brauer, nunmehr in der Chefredakteursetage vom Informationsblatt Unser Woltersdorf und auch fleißiger Schreiber auf deren Webseite „Unser Woltersdorf“ hat wieder einmal eine Fontäne an Geistesblitzen abgeschossen. Im Infoblatt Ausgabe 02/13 Seite 15 hat er zugeschlagen. Er bittet die Bevölkerung von Woltersdorf sich tüchtig im Gästebuch ihrer Webseite zu verewigen. Ausdrücklich sind kritische Stimmen erwünscht, Brauer sagt, „nur Hinweise und Kritiken bringen uns voran. Schön wäre es, wenn sich auch diejenigen aktiv beteiligen würden, die anderer Ansicht sind. Demokratie lebt vom Meinungsstreit.“ Hört sich sehr vernünftig an, was Dr. Brauer da sagt, nicht wahr. Wie sieht aber die Wirklichkeit aus, bei „Unser Woltersdorf“?

Lesen Sie „Die Webseite „Unser Woltersdorf“ Teil 1 bis 4, die Artikel sprechen für sich selbst. Viel mehr ist dazu nicht zu sagen oder fragen sie Beteiligte, fast jeder in Woltersdorf kennt sie.

Zusätzlich soll eine Voting-Plattform bei „Unser Woltersdorf“ eingerichtet werden. „Da können Sie sich direkt am Meinungsstreit beteiligen“, so Dr. Brauer. Wenn ich die Vorgänge um das Gästebuch von „Unser Woltersdorf“ betrachte, kann ich mir lebhaft vorstellen, wie es beim Voting abläuft. Gibt’s da nicht ein Märchen, wo es heißt: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“.

Na, dann viel Spaß beim Voting! Ich bin kein Hellseher, aber hier weiß ich im Voraus, was dabei herauskommt.

Verantwortlich für Webseite und Informationsblatt “Unser Woltersdorf” zeichnen: Askell Kutzke; Henry Henschel; Dirk Hemmerling und Michael Hauke vom Hauke Verlag in Erkner mit den Anzeigenblättern Kümmels Anzeiger und Fürstenwalder Zeitung.

  1. Theo Mütze

    Der BM Vogel hat in seinem Beitrag doch glatt gesagt, dass er in Woltersdorf ALT werden will.

    ALT wird der hier nicht, der ist doch schon Alt angekommen. Wäre sogar bereit, mir seine Rückkehr nach Bayern etwas kosten zu lassen.

    Wie wäre es mit einem Spendenkonto für einen Umzugsunternehmer, denn seine Sachen will der Vogel doch bestimmt mitnehmen. So ein schönes Konto mit Spendenbarometer, damit jeder den Spendenstand und Sympatiewert verfolgen kann.

  2. Minerva McGonagall

    Der arme ängstliche Bürgermeister, hat so ein schwaches und lädiertes Selbstbewußtsein, dass er viele große Brüder braucht, die sich für ihn prügeln und Agitprop „publizieren“.
    Und Mittelstandsverein und die Gesellen vom Desinformationsblatt sind dumm genug, dem BM auf den Leim zu gehen, sie fühlen sich gebauchpinselt und wollen gern das „Sprachrohr“ (so kann es jeder lesen in ihrer Journaille) des BM sein.
    Und in der Tat: Dottore Vogel braucht auch ein Sprachrohr, denn die ihm eigene Unsicherheit und sein Unbehagen im Amt offenbart sich allen: er kann selbst nicht klar und deutlich, laut und verständlich sprechen – sein fränkisches Sprachgeknödel ist mehr als Dialekt, es ist seine sicht- und hörbare Unsicherheit und sein Unbehagen in Bürgermeisteramt.
    Da braucht man schon ein Sprachrohr, wenn man selbst nicht klar kriegt, was man als Bürgermeister zu tun hat – und meist auch nicht versteht, worüber gerade verhandelt wird.
    Das kommt eben davon, Herr Dr. Vogel, wenn man eben eigentlich nicht Bürgermeister werden wollte, aber widerwillig in der Position gelandet ist, mit ein paar Stimmen Mehrheit, aber von 75% der Wahlberechtigten nicht gewählt.
    Von einer Mehrheit der Woltersdorfer kann da wirklich nicht die Rede sein.
    Der Dottore Vogel hat nicht mal den Schneid gehabt, das ihm verhasste Bürgermeisteramt – das er nach eigener Aussage absolut nicht wollte – abzulehnen.
    Und da er substanziell nicht weiß, wie man einen Ort voranbringt, fällt ihm nichts weiter ein, als das arme Opfer zu geben – eine Rollenverteilung, die das Gegenüber zum Täter machen soll.
    Was für eine billige Psycho-Nummer, Herr Therapeut.
    In welcher Lebenskonstellation haben Sie sich da eingerichtet ?
    Und wir können sicher sein:
    diese „Masche“ ist ja nicht neu, das macht er seit 65 Jahren so.
    Es ist bequem, es delegiert Verantwortung und bietet Entlastung.
    Auch sein autoritäres und ungehobeltes Auftreten im Rathaus gegenüber den Verwaltungsmitarbeitern funktioniert nach demselben Muster: es bietet ihm Entlastung und delegiert Verantwortung an andere – er darf Opfer sein, die anderen sind Täter.

    Der Mann kann einem echt leid tun.

    Minerva.

  3. Bernd

    Ich kenne schon sechs zukünftige Gemeindevertreter. Vier davon haben sich bisher besonders durch Johlen, Brüllen, Klatschen und Pöbeln hervorgetan. Der Fünfte leidet an einer Kreuzchen-Depression und der Sechste winselt in seiner Dämlichkeit jedem UFO hinterher. Man sollte sie lassen und sich zurückziehen, die Kanaillen werden sich wundern, alle gewollten Projekte sind in trockene Tücher, die Kassen sind auf viele Jahre leer. 95 Prozent des Haushalts sind fest verplant, Beute ist nicht zu machen.

    Ebenfalls wundern wird sich ihre Entente, Stalins Truppe, denn die jetzigen Verbündeten werden die Roten nach dem vermeindlichen Sieg so übel bekämpfen und verjagen, wie sie es jetzt mit den demokratischen Parteien vorhaben.

    Wundern wird sich auch der Antidemokrat, will doch eine Übeltype, die meint mit ein paar Spenden an Vereine ist alles getan, seinen Posten erben, oder seinen schon bei der letzten Wahl vorgeschobenen, gescheiterten Kandidaten durchdrücken. Auch der Antidemokrat wird dann merken, wie schnell man unter die Räder kommen kann.

  4. Peter Müller

    Nun hat sich „Unser Woltersdorf“, wie befürchtet, endgültig zum Hetzblatt gemausert!
    Der Eine stellt fest, dass bei der letzten Wahl nur die Hälfte allen Übels beseitigt wurde.
    Der Nächste will 600-700 Bürgerstimmen sammeln, um unliebsame Beschlüsse der Gemeindevertreter zu kippen.
    Wieder ein Anderer möchte überhaupt nichts mehr investieren, um in Ruhe sein Rentnerdasein im vergreisenden Woltersdorf zu genießen.
    Und Herr von Aswegen betätigt sich auch wieder mit Rechenexperimenten. Dabei wird alles noch viel schlimmer, denn er hat vergessen, dass es noch ein paar Berliner und Brandenburger gibt, die nur! in den Urlaub fliegen wollen und kein Geld in die Kassen spülen. Also alles ganz schlimm! Absolut spannend wird das Warten auf einen kritischen Beitrag, aber Wunder gibt es bekanntlich ja immer wieder (hat wohl schon Katja Ebstein gesungen). Es sieht so aus, als wenn ich schon 4 zukünftige Gemeindevertreter kenne, schlage vor, die Siegesfeier in der verwaisten Baugrube der Mehrzweckhalle zu feiern!

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