Sozialausschuss Teil 1 – März 2013

Als Erstes, Änderung der Tagesordnung. Es wurden die Punkte „Aktuelle Information zur Körnerstraße“ und „Nicht öffentlicher Teil“ aufgenommen. Der Letzte war so geheim, dass nicht einmal der Gegenstand der Beratung genannt wurde.

Punkt 4. Bericht des Amtsleiters: Kitas: Sie haben z.Z. 539 Verträge für Krippe, Kita und Hort. Für die Kita in der Seestraße werden 2 Stellen ausgeschrieben. Die Grundschule plant einen Frühjahrsputz am 13. April und ein Konzert am 24. April. Mehrzweckhalle: Die Ausschreibungen und die Submission sind beendet. Hannes Langen berichtete weiter, dass heute die letzten Gespräche mit den Anbietern (Ausschreibung) stattfand, es wurde erreicht, dass die Kosten der Halle im vorgegebenen Limit bleiben. Es wurde bisher an Planungskosten ausgegeben: 2010 – 29.155; 2011 – 96.400; 2012 – 148.526, 20 Euro. Für 2013 stehen noch 2.921.473,80 Euro zur Verfügung. Die Halle wurde insgesamt mit 3.195.555 Euro veranschlagt.

FFW: Die Feuerwehr fällte am 02. März 40 Bäume auf dem Freizeitgelände, schaffte damit die Baufreiheit für die Halle. Hannes Langen sprach der FFW dafür seinen Dank aus. Hannes Langen berichtete weiter, dass es 762 angemeldete Gewerbe gibt. Den größten Anteil daran haben Einzelunternehmen mit 608 Anmeldungen. Nach der Havarie in den Elektroanlagen am Aussichtsturm und Maiwiese sah man, dass die Anlagen in einem jämmerlichen Zustand sind. Sie können nur eingeschränkt genutzt werden. Sie bemühen sich um eine technische Lösung.

Holger Dymke fragte nach dem Stand des kommenden Sommerfestes und wer der Ausrichter sei. Vogel: Das Fest sei in Vorbereitung und Ausrichter ist ein Herr Gehrmann. Jens Mehlitz wollte mehr über den Ausrichter erfahren. Vogel sagte, Gehrmann habe einen guten Leumund und hat im letzten Jahr schon mit den technischen Anlagen zu schaffen gehabt und ist Mitglied im Mittelstandsverein, er ist aber kein Woltersdorfer. Er, Vogel, habe Gehrmann als Ausrichter einen Spendentopf von 9000 Euro als Absicherung zugesagt, die er nun sammeln will.

Holger Dymke erkundigte sich, wo die detaillierte Abrechnung für das Sommerfest 2012 bleibe, die Abrechnung sei schon mehrmals angemahnt worden. Vogel meinte, er habe die Abrechnung bereits vorgelegt. Holger Dymke widersprach und erläuterte, dass die vorgelegte Abrechnung den Geldfluss nach außen nicht genügend darstelle, es fehlen die Belege.

Punkt 5. Auswertung der ersten Weihnachtsfeier Seniorenbeirates. Herr Teltow verlas seinen Bericht. Das Ganze hat in Zusammenarbeit mit der AWO und der Volkssolidarität stattgefunden. Es wurden 72 Karten a 5,00 Euro verkauft. Bäcker Vetter steuerte Stollen bei, die Mensa wurde von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt. Die FFW hatte den Fahrdienst für Gehbehinderte übernommen. Trotz kurzfristigem Stromausfall war das Weihnachtsfest eine gelungene Veranstaltung. Nach Abrechnung und Zuschuss vom Landkreis wurde ein Gewinn erwirtschaftet, der für die Arbeit des Seniorenbeirates 2013 eingesetzt wird.

Punkt 6. Information zur Kitabedarfsplanung. Ein schwieriges Thema, da Hannes Langen alles mit Grafiken erklärte, die kurz an die Wand geworfen, für den Besucher unverständlich blieben. Es konnte eigentlich nur Folgendes entnommen werden. Die Krippen- und Kitabelegung bleibt konstant, nur im Hortbereich gibt es einen leicht steigenden Bedarf. Langen erklärte weiter, dass in unserer Gemeinde im Moment pro Platz (Kita-, Krippe usw.) 3,5 qm pädagogische Fläche zur Verfügung stehen. Damit liegen wir über dem Durchschnitt von Brandenburg.

Punkt 7. wurde nur zur Information über die Schulentwicklung genommen, da Herr Stahl von der Grundschule erkrankt sei. Wieder Hannes Langen. Wieder so eine schwer zu verstehende Geschichte aus kurz an die Wand geworfenen Grafiken, mit Unmengen von Zahlen in Miniaturschrift. Er erklärte den Raumbedarf der Schule. Grundlage sind 36 Lehrerstunden. Für diese Stunden braucht ein Lehrer mindestens 20 Schüler, sonst rentiert sich das nicht. Der Raumbedarf orientiert sich an der Anzahl der Lehrer und die Lehrerzuweisung an der Anzahl der Stunden und somit letztendlich daran, wie viel Schüler die einzelnen Klassen haben. In der Modellrechnung sind auch die Fachräume, für Chemie, Biologie etc. enthalten, die bei Unterdeckung der Lehrerstunden, gleich weniger Schüler, nicht ausgelastet werden.

Die freien Schulen können wesentlich flexibler arbeiten, da sie die Lehrer selber bezahlen. Die Kernaussage von Hannes Langen war, dass beide Schultypen, nämlich Grundschule und FAW, vom Raumbedarf her zur Zeit auf dem Schulgelände untergebracht werden können. Die Weinbergstraße kann im Moment weiter als Kita genutzt werden.

  1. Bernd

    Unsere Kenntnis aus dem Sozialausschuss: Leiter ab 1.7.13 und Erzieher ab 1.8.13, eine Anzahl für die einzelnen Positionen wurde von Langen nicht genannt. So gingen wir von insgesamt zwei Stellen, wie im Artikel beschrieben, aus.

  2. monika kilian

    Berichtigung:
    Für die Kita Seestr sind die Leiter- und die ErzieherInnenstellen ausgeschrieben, denn nur 2 Erzieherstellen wären zu wenig.

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