Sozialausschuss Teil 1 – Januar 2012

Gestern Abend tagte der Sozialausschuss, wie immer bestens moderiert, von Monika Kilian (SPD). Nach den üblichen Floskeln, wie ordnungsgemäße Ladung, Beschlussfähigkeit, die Zustimmung zum letzten Protokoll, gab Frau Kilian die Änderungen der Tagesordnung bekannt. Der Bericht von Gemeindebrandmeister Ralph Utecht wird auf die nächste Sitzung verlegt. Der Schulleiter, Herr Stahl hat ebenfalls abgesagt, da der Bericht zur Schulsituation noch nicht vorliegt, es ist nun schon die dritte Verschiebung.

Hannes Langen startete seinen Bericht des Amtsleiters. Zu Beginn stellte er fest: „vor einem Jahr saß ich das erste Mal vor Ihnen. Es hat mir Spaß gemacht, jetzt nach 12 Monaten fällt mir vieles leichter, obwohl es immer noch einige Dinge gibt mit denen er kämpft“. Anmerkung: Gehört da vielleicht die Wilhelm-Tell-Straße zu 🙂 Dann gings los, Woltersdorf hat 7785 Einwohner mit Hauptwohnsitz und 507 mit Zweitwohnsitz. Das sind 67 Einwohner mehr als im vergangenen Jahr. Im Hort – Kitabereich sind 575 Plätze belegt, genehmigt sind 590 Plätze, wir haben noch Reserven. Er berichtete von der Malesche mit der (U3-Förderung) Kitaerweiterung in der Weinbergstraße, siehe Finanzausschuss Januar 2012. Er möchte eine Beschlussvorlage entwickeln und in der nächsten Gemeindevertretung (GV) vorlegen. Er beklagte den Vandalismus im Schulbereich, auch bei der Feuerwehr wurde Material zerstört. Er sieht das als ein Generationsproblem. Im Ordnungsamt gibt es eine neue Mitarbeiterin, Frau Albrecht, sie ist zu 50 Prozent für den Außendienst und die weiteren 50 sind für die Schulverwaltung gedacht. Er hat festgestellt, nur 50 Prozent der Hunde in Woltersdorf sind angemeldet, er geht nun auf die Jagd nach den restlichen 50 Prozent. Anmerkung: Nehmen Sie bitte einen Verbandskasten mit. Im Ort gibt es 771 Gewebebetriebe, die Zahlen sind stabil geblieben. Die Feuerwehr half im vergangenen Jahr 374 Mal.

Das Bestellungsverfahren als Gemeindebrandmeister läuft aus und er ist froh, dass Herr Utecht bereit ist das Amt weiterzuführen.

Dann ging er auf die drei Fragen der Fraktion Die Linke im Finanzausschuss ein, die einen leichten Aufruhr verursachten. „Man kann sie (die Fragen) auch schriftlich stellen. Erstens, es gibt zwei rote Autos, ein Führungsfahrzeug und ein Sonderfahrzeug, es wird FIRST RESPONDER * genannt. Die Feuerwehr hat die Liste der Veranstaltungen erarbeitet, diese wurde vom BM und ihm bestätigt, er sieht keinen Grund daran etwas zu ändern. Weiter, diese ominösen 80 Euro, die Herr Utecht bezahlt haben soll, kommen durch den Betrieb Sport- und Freizeitpark zustande. Der Betrag wird letztendlich von der Gemeinde bezahlt, weil es eine Veranstaltung der Gemeinde, nicht der Feuerwehr oder von Herrn Utecht ist. Es ist einfach nicht fair gegenüber den Kameraden.

Er kam zum Bereich Vereine und Kultur, Schwerpunkte Sommerfest und Alte Schule. Am 7. Februar soll in einer Sitzung ein detailliertes Konzept erarbeitet werden.

Monika Kilian vermisste in seinem Bericht den Stand der Mehrzweckhalle und wollte wissen, ob die Ausführungsplanung beantragt ist. Hannes Langen sagte, außer dem Bauantrag hat sich da nichts weiter bewegt. Den zweiten Teil beantwortete der BM: Nein, erst nachdem der Bauantrag zurück ist. Frau Kilian: Es wurde aber klipp und klar beschlossen, dass das gemacht wird. Der BM weigert sich das auf Grund der Haushaltslage zu unterschreiben.

* Helfer vor Ort (HvO), auch Notfallhelfer oder Sanitäter vor Ort (SanvO) ist eine Ergänzung der Rettungskette Ein Helfer vor Ort ist eine mindestens in Erster Hilfe und Maßnahmen der Notfallhilfe ausgebildete Person, die bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen überbrücken soll. Im Englischen ist die Bezeichnung First Responder (Abk. FR) gebräuchlich, wörtlich übersetzt heißt dies zuerst Antwortender.