Sozialausschuss-09-2018-Teil 1; Erfolgloses Sommerfest

Zum Sozialausschuss verirrten sich 13 Besucher. Von der Feuerwehr war die Carolin Lange mit zwei Begleitern gekommen. Auch die Leiterinnen unserer beiden Kitas und der Leiter unserer Grundschule waren vertreten, offensichtlich um die Beratungen zum Haushaltsplan 2019 zu verfolgen. Monika Kilian (Fraktion CDU/SPD) wurde von Stefan Bley (CDU) und Dirk Hemmerling von Karl-Heinz Ponsel (beide UW) vertreten. Michael Hauke (UW) fehlte ohne eine Vertretung.

Stefan Grams (WBF) eröffnete pünktlich die Sitzung rief den 1. Punkt, Bestätigung der Tagesordnung auf. Karl-Heinz Ponsel (UW) war zu schnell und wollte hier schon seine Anmerkung zum letzten Protokoll anbringen, was ihm einen eindeutigen Hinweis einbrachte. Bei der sich anschließenden Bestätigung des Protokolls der Sitzung vom 04.07.2018 monierte er, dass im Punkt 6 die Zustimmung aller Fraktionen zur neuen Aufwandsentschädigungssatzung der Feuerwehr vermerkt sei, er aber nicht zugestimmt habe. Das Protokoll wurde geändert. Weiterhin fragte er für die heute nicht anwesende Monika Kilian (SPD) nach, was die von ihr beantragte Prüfung der gemeinsamen Beschaffung von Feuerwehrbekleidung mit anderen Gemeinden ergeben hat. Jenny Loponen teilte mit, dass man davon Abstand genommen habe, da man jetzt einen Rahmenvertrag hat, aus dem man die benötigten Dinge abrufen kann. Damit wurde das Protokoll bestätigt.

Punkt 4. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Aus dem von Jenny Loponen vorgetragenen Amtsleiterbericht sollen hier nur einige Punkte erwähnt werden. Das Trommlerfest war ein Erfolg und eine Wiederholung werde angedacht.
Es bahnt sich die Gründung eines Jugendbeirates an. Er wird sich im nächsten Hauptausschuss und im Sozialausschuss vorstellen. (Anmerkung: Diese Information durften wir vorab schon dem großen Pressebericht vom 04. September entnehmen. Da die Stellv. Bürgermeisterin, Kerstin Marsand, das Verfahren mit angeschoben hat, fragt man sich, warum nicht der Hauptausschuss in der vergangenen Woche informiert wurde.)

Im neuen Anbau der Kita Weinbergkids hat für die neu aufgenommen Kinder die Eingewöhnungsphase begonnen. Die Außenanlagen sind bis auf die Bepflanzungen fertig gestellt und teilweise schon freigegeben. Die Gestaltung der Restflächen erfolgt demnächst. Am 15. September findet ein Kita-Fest statt.

Im Haus der Kita Kleine Strolche wurde die Heizung repariert und ist wieder in Ordnung. Zum Umbau und für die Grundreinigung wurde die Schließzeit genutzt. Dafür bedankte sich Frau Loponen ausdrücklich.

Die Grundschule wird planmäßig fertig. Vom 28.- 30. August fand eine Begehung statt und am 26.09. soll die Abnahme erfolgen. Im Flachbau wurden die Elektroanlagen saniert. Jetzt hat man festgestellt, dass auch die Elektroanlagen im Haus 1 sanierungsbedürftig sind und dazu Mittel im HHP eingeplant werden müssen.
(Anmerkung: Lässt sich die FAW nun nach und nach die gemieteten Gebäude von der Gemeinde sanieren?)

Im Rahmen von Ordnung uns Sicherheit wurden 327 Verwarnungsgelder erhoben, wobei ein Vorgang in ein Bußgeldverfahren umgewandelt wurde.
Das Ordnungsamt hat 10 Wochenenddienste geleistet und will das weiter ausbauen. Weiterhin mussten 15 tote Tiere auf Kosten der Gemeinde entsorgt werden.

Für die Feuerwehr wurde die persönliche Schutzausstattung beschafft. Unsere Feuerwehr war auch beim Waldbrand in Treuenbrietzen eingesetzt und hat dafür großen Dank verdient. Das Oktoberfest der Feuerwehr findet am 29. September statt.

Bei den Fragen an die Amtsleiterin wollte Siegfried Bronsert wissen, was aus dem vernachlässigten Haus gegenüber der Feuerwehr wird, da darüber die Zeitung berichtet habe. Nach Aussage der Verwaltung laufen die Prüfungen noch. Weiterhin fragte er nach der Renaturierung der Eichbergdeponie, zu der es aber keinen neuen Stand gibt. Zudem wollte er wissen, ob die Arbeiten zum Hospiz wie geplant am 01.Oktober beginnen, was ihm bestätigt wurde. Seine Frage nach der aktuellen Situation in der GWG beantwortete die Bürgermeisterin mit dem Hinweis auf die gut laufenden Arbeiten und das gute Betriebsklima.

Silke Schindler (WBF) fragte nach den Problemen am Wochenende bei der Einschulung ohne sich näher zu erklären. Jenny Loponen meinte dazu, dass diese nur schlecht gelöst werden können.
Karl-Heinz Ponsel (UW) verlas gleich eine ganze DIN A 4 Seite zur Rechnungslegung des Kulturhaus Alte Schule e.V. anlässlich der Frauentagsfeier vom 10. März und kritisierte, dass der Seniorenbeirat seinen Anteil von 200.- € ohne entsprechende kaufmännische Abrechnung der Feier begleichen soll. Da er um eine schriftliche Antwort gebeten hatte, wurde seitens der Verwaltung nichts dazu gesagt. (Anmerkung: Er hat wohl Sorge, da seine Frau Kassenwartin für den Seniorenbeirat ist, dass die jährliche Kassenprüfung beim Kämmerer künftig nicht mehr ohne Beanstandung über die Bühne geht.)

Unser ziemlich neuer sachkundiger Einwohner Oliver Mehlitz (WBF) engagierte sich für die Badestelle und schlug vor, Werbung für Fahrradständer mit Firmenwerbung zu genehmigen, damit der Gemeinde keine Kosten entstehen. Er wurde beschieden, dass man in diesem Jahr keine Änderungen beim Parken vorgenommen habe und sein Antrag mit dem Bauamt abgestimmt werden muss.
Ebenfalls zur Badestelle fragte Jutta Herrmann (Linke/Grüne) nach den Leerungsintervallen der Toilette, da man…in die Büsche…. (Anmerkung: Ihre drastische Ausdrucksweise, die zwar den Nagel auf den Kopf traf, will ich hier nicht wiederholen.)
Der heiße Sommer habe zu vermehrter Nutzung der Toilette geführt, so dass auch zusätzliche Leerungen erfolgten, so Jenny Loponen. Der Vertrag mit der Firma müsse für das kommende Jahr angepasst werden.
Stefan Grams kritisierte den Übergang vom Familientag zum Trommlerfest eher als Rausschmiss und bat um ein gästefreundlicheres Verfahren.

Punkt 5. Auswertung Sommerfest 2018
Jenny Loponen führte in den Tagesordnungspunkt ein. Die Programmgestaltung hatte sich an 2017 angelehnt, aber die Fußball WM und das Wetter haben nicht mitgespielt, so dass weniger Besucher als erwartet kamen. Auch das Spendenaufkommen von ca. 6.000.- € war geringer als die sonst dafür gespendete Summe von ca. 8.000.- €

Der Veranstalter, Herr Reich, war eingeladen worden, um seine Bewertung abzugeben. Da er das Fest schon von früher her kannte meinte er, dass das Konzept Maiwiese von den Woltersdorfern angenommen wurde, da die Idee ein Sommerfest zu organisieren bereits den Charakter einer Tradition habe. Er will weiter für die Qualität des Programms werben, das in diesem Jahr Kosten von 14.000 € mit sich gebracht hat. Wegen der nachteiligen Umstände mussten kurzfristig 2.000.- € eingespart werden. Das Verhältnis Spenden und Programm könnte besser sein, man will aber die Qualität halten. Der vielfach nachgefragte Autoscooter gehe nicht aufgrund der beschränkten Leistung der Stromversorgung.

Stefan Bley (CDU) fragte, warum es keine große Leinwand für Public-Viewing gab und bekam zu Antwort, dass es sich ja um ein Sommerfest handeln sollte. Der Fernseher wurde nur wegen einiger Nachfragen aufgestellt. In Berlin habe man allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass die WM-Spiele lieber am heimischen TV angeschaut werden.

Nachdem Siegfried Bronsert (FDP/Liste Bronsert) Jenny Loponen ausgiebig für ihr Engagement gedankt hatte, wünschte er sich wiederum einen Sicherungsbetrag seitens der Gemeinde.
Herr Reich erklärte zur Länge des Sommerfestes, dass er weiterhin 3 Tage organisieren möchte. Das Sommerfest werde sich aber auch künftig nicht alleine tragen, denn das Wetter habe einen enormen Einfluss auf die Bereitschaft der Händler, am Fest teilzunehmen. Auch er sprach den Wunsch aus, dass neben Spenden auch eine Kostendeckelung von der Gemeinde zur Unterstützung der Qualität des Sommerfestes zur Verfügung gestellt werde.

Auf Nachfragen von Stefan Grams und Karl-Heinz Ponsel würde sich Herr Reich eine Verdopplung des Elektroanschlusses auf 200 Ampere wünschen, da das im Moment notwendig angemietete Aggregat Kosten von ca. 1.500.- € verursache.

Teil 1/3