Renovierungsarbeiten in der Grundschule

Vor wenigen Tagen, in einem Restaurant, hörte ich einem Gespräch am Nebentisch zu. Verbittert klagte ein Mann sein Leid. Sie seien engagierte Eltern der Grundschule in Woltersdorf. Der Job sei nicht leicht, aber jetzt schlägt’s dem Fass den Boden aus. Während die FAW bestens ausgestattete Räume beziehen kann, sind die Räume im Flachbau, die jetzt der Grundschule zugeschlagen worden sind, in einem erbärmlichen Zustand. Putz bröckelt von den Wänden, der Fußbodenbelag hebt sich und überall ist Farbe von Nöten. Sie, die Eltern, haben schon einige Räume auf eigene Kosten gestrichen. Nicht einmal das Geld für Farbe sollen sie bekommen, im Gegenteil, sie werden abgespeist mit Sprüchen wie – es ist kein Geld da, bedankt Euch beim WBF, der CDU und der SPD, die haben alles in die FAW gesteckt, für die Grundschule sei nichts mehr da. Ähnliche Vorwürfe an die Parteien sollen bei der Einweihung der FAW gefallen sein.

Dran an den Vorwürfen ist nichts, die Sticheleien sind politische Querschläger von dem, der in letzter Zeit immer wieder, bei jeder Gelegenheit, die ihm verhassten Parteien der Opposition anstänkert.

Was ist nun aber wirklich dran an den, immer hinter dem Rücken, getuschelten Vorwürfen? Nichts, rein gar nichts! Wollen wir einmal die schiefen Aussagen dessen, der, allen bekannt, so gegen seine politischen Gegner wütet, untersuchen.

Jedes Jahr werden in dem Haushalt der Gemeinde 130 TE eingestellt, der Betrag steht unserem Gebäudemanager Herrn Wendt u.a. auch für Reparaturen an den Liegenschaften der Gemeinde zur Verfügung. Die Grundschule ist eine Liegenschaft der Gemeinde, somit fällt sie in Herrn Wendts Beritt. Herr Wendt ist Angestellter der Gemeinde, sein Vorgesetzter ist der Bürgermeister. Einzig die beiden entscheiden, welche Arbeiten in den Klassenräumen der Grundschule durchgeführt werden. Keine Partei, keine Fraktion hat damit etwas zu schaffen.

Im Weiteren stehen in diesem Jahr noch 50 TE und für die nächsten Jahre, bis 2015, noch einmal je 100 TE für Sanierungsarbeiten an der Grundschule zur Verfügung. Insgesamt sind 350 TE vorgegesehen und dafür, dass das Geld zur Verfügung steht, sind der WBF, die CDU/FDP und SPD verantwortlich. Die 50 TE sind für den Umbau des Speisesaals im Flachbau vorgesehen. Die Beträge sind im Haushalt mit Sperrvermerk eingestellt. Sie finden die Posten im Haushalt unter: 21.1.01/2102.785100

Also Leute, nicht wütend sein, nicht auf das zersetzende Gerede gegen die Parteien hören, es ist nichts als billige Propaganda.

  1. Ein Beobachter

    Sie, die Eltern, haben schon einige Räume auf eigene Kosten gestrichen. Nicht einmal das Geld für Farbe sollen sie bekommen, …..

    Unglaublich!!!

    Sämtliche Farben und Renovierungsmittel wurden den Eltern von der Gemeinde zur Verfügung gestellt!!!! Alles wurde vor Ort geliefert….

  2. Via17

    Mal ein Tipp von einer ebenfalls in einer anderen Schule renovierenden Mutter: Mit einem eher formlosen Schreiben mit Stempel von Schulförderungsverein o.ä. bekommt man bei Hornbach „alte“ Farbe incl. Pinsel/Rollen etc. (nur weiß ist schwer- aber wer will schon weiße Klassenräume) Wir konnten auf einer Privatschule!!! 5 Klassenräume neu streichen und noch Farbe an den Hausmeister abgeben.

  3. Dorit

    Die Strategie ist doch altbekannt! Kindergärten und Schulen unter seinen Einfluß bekommen, dann die Erzieher und Lehrer beeinflussen, die dann wiederrum die täglich vorsprechenden Eltern auf Linie bringen. Das haben doch schon die Braunen und Roten so gemacht. Den Rest schafft man mit Vereinsgründungen. Auch Unterwanderung und damit möglichen Austausch von Vorständen von Vereinen die noch nicht mitspielen ist ein nützliches Werkzeug. Danach werden dessen Mitglieder indoktriniert. Fehlen noch gemeinnützige Organisationen, die Freiwilligen Feuerwehren sollten übernommen werden, da könnte man viele junge Mitglieder beeinflussen. Zeitungen und Blogs, die nicht Linientreu berichten werden vom Informationsfluß ausgeklammert. Die nicht den Schwanz einziehen wird mit Schlägertypen gedroht, die in Unterstützervereinen vorrätig gehalten werden. So gewinnen undemokratische Elemente Wahlen, wenn man sie denn gewähren läßt. Holzauge sei wachsam, wer schläft wacht vielleicht im Gulag auf!

    1. Bernd

      In zwei Jahren zur Gemeindevertreterwahl sollen diese blöden, demokratisch verseuchten Parteien von der Bühne verschwinden. so wünscht es sich einer, der jeden Tag vor dem Spiegel steht und sich mit Majestät anredet. Unbestätigte Gerüchten sagen, dass er dabei einen blauen Mantel mit eingestickten weißen Lilien trägt. Böse Zungen meinen sogar, er trägt dabei Krone und Zepter und erwägt demnächst dem Allmächtigen, bei guter Führung, eine Audienz zu geben.

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