Kerstin Kaiser und Die Linke

In Brandenburgs Landtag hat die Fraktion „Die Linke“ ihre Fraktionsvorsitzende gekippt. Die Genossen scheinen nicht mehr auf die Dame abzufahren. Ohne Abrechnung mochte Kerstin Kaiser nicht von der Bühne verschwinden. Der Führung der brandenburgischen Linken warf sie vor, sie aus dem Amt gedrängt zu haben. Sachkritik wurde immer mehr auf sie personalisiert, die Bundespartei befindet sich in einem desolaten Zustand. Aus ihrer Erklärung spricht tiefe Verbitterung darüber, regelrecht weggemobbt worden zu sein. Landeschef Stefan Ludwig wundert sich über die Erklärung der Ex-Fraktionsvorsitzenden.

Aus dem Job gemobbt zu werden, wenn es denn stimmt, ist hart und solch ein Mensch verdient unser aller Mitgefühl. Bei Kerstin Kaiser – Mitgefühl? Hat sie als IM Katrin für ihre Opfer Mitgefühl entwickelt? Am 3. April 1979 verpflichtete sie sich der Stasi und berichtete aus Leningrad, wo sie studierte, über das Verhalten anderer Kommilitonen. Die Verpfiffenen, haben sie noch eine Chance in der DDR bekommen? Bestimmt nicht, die erlitten wahrscheinlich einen Karriereknick, während IM Katrin ihr Studium fortsetzen konnte. Die mit dem von der DDR verordneten Knick bekamen nach der Wende auch im nun gemeinsamen Vaterland keine berufliche Aufstiegschance. Anders bei IM Katrin, sie, mit Abschluss, konnte in der BRD aufsteigen, im Bundestag bis 1994, dann Abstieg in den brandenburgischen Landtag. Zur Ministerin wollte Platzeck sie nicht machen, da hat er wohl im letzten Moment die Kurve bekommen.

Es heißt, Katzen fallen immer wieder auf die Füße, ob IM Katrin auch so geschickt ist? Am 1. Mai, so dokumentiert es ein Foto, feierte IM Katrin in Woltersdorf auf der Maiwiese mit „DIE LINKE“.

  1. Theo Mütze

    IM Katrin in Woltersdorf, schau an, welch ein netter Besuch. Ich kann mir vorstellen dass von den IM,s in unserer Gemeinde unter dem Dach der Linken noch mehrere herumlaufen.

    Und mit solchen Leuten schmust unser Bürgermeister herum, das sagt doch alles.

    Eine Frage mal zum Verständnis: Sind denn Dr. Bronsert, Dr. Brauer und Herr Diener jetzt die Sturmtruppen vom Bürgermeister oder von der Linken? Und haben diese Herren sonst nichts zu tun?

    1. Bernd

      Interessante Frage – die sollten sich die Drei auch einmal stellen. In spätestens sechs Jahren ist der Irrsinn vorbei und dann? Die vielen Betriebsinhaber, die jetzt in ihrem Verein hinter dem Rex herlaufen – was wird danach? Wie wollen sie dann hier weiter existieren – mit vernichtetem Ruf?

    2. Dorit

      nicht nur mit vernichtetem Ruf, die sind dann fertig in eurem Ort, geschäftlich und menschlich.

  2. Friedrich Hainer

    Kerstin Kaiser hat es bereits 1984 in den Bundestag geschafft? Das nenne ich in der Tat eine steile Karriere für eine Bürgerin der DDR!

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