Insider Bürgermeister Vogel und die Körnerstraße – Teil 9

Wie ich heute auf der Webseite der CDU lesen konnte, hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue gegen den Bürgermeister von Woltersdorf eingeleitet. Hintergrund ist der Verkauf eines Grundstücks in der Körnerstraße an seine Ehefrau.
Vogel und die Körnerstraße Teil 11
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Vogel und die Körnerstraße Teil 1

  1. Dr. Bentrup

    Herr Wohlers,

    Ihnen scheint nicht bemerkt zu sein, dass von mir der Begriff „Hetzjagdt“ in Anführungszeichen gesetzt wurde. Im übrigen haben Sie ein falsches Verständnis von einer Zensur. Dies bin ich bereit, mit Ihnen persönlich zu führen.
    Ansonsten wäre dies meine letzte Äußerung auf Ihrem „Blättchen“.

    UB

  2. Bernd

    Herr Dr. Bentrup, unterschlagen habe ich nichts, die Kommunalaufsicht ist in den vielen Artikeln zum Thema des öfteren erwähnt. Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, sind Staatsanwaltschaft und Kommunalaufsicht zwei verschiedene Schuhe. Schreibe ich über den linken Schuh brauche ich doch nicht den Rechten erwähnen, oder? Zensur ist, wie Ihnen vielleicht auch bekannt ist, wenn ich in einem Kommentar Zeilen schwärze oder verändere, den Sinn entstelle. Habe ich etwas an dem Kommentar verändert? Nein, ich habe nur meine Meinung dazu geäußert und ich gestatte mir, Sie nicht zu fragen, ob ich das darf oder nicht?

    Nie habe ich mich als Moderator ausgegeben, immer habe ich gesagt ich berichte. Zwischen moderieren und berichten besteht schon ein deutlicher Unterschied. Meine Berichte haben obendrein den unschätzbaren Vorteil, sie sind wahr! Ganz im Gegensatz zu der Schreibe einer hier vertriebenen Postille.

    Hetzjagd, seit wann ist die Wahrheit Hetzjagd? Meinen Sie nicht Ihr Bürgermeister, den Sie so heftig verteidigen, würde sich nicht gegen die Berichterstattung wehren, wenn sie falsch wäre? Kann er nicht, über die Wahrheit darf jeder ungeschminkt berichten.

  3. Dr. Bentrup

    Herr Wohlers,

    ich verstehe nicht, weshalb Sie meinen Einwurf an Frau Seiffarth kommentieren. Als nur Moderator, wie Sie sich oft darstellen, kommt Ihnen das nicht zu. Dies kommt einer Zensur gleich. Übrigens ist die Antwort von Frau Seiffarth völlig neben Ihrem Kommentar. Wenn Sie mich – offensichtlich in Unkenntnis -schon auf das Beamtenrecht ansprechen, sollten Sie die Verfahrensweisen bezogen auf die Schwere von Fällen kennen, wenn in einem laufenden Verfahren Suspendierungen ausgesprochen werden. Dies sieht mir schon mehr nach „Hetzjagd“ gegen den BM aus.

    Die Kommunalaufsicht, die den „Fall“ prüft, haben Sie offensichtlich wohlweislich unterschlagen.

    UB

  4. Heike Seiffarth

    Sehr geehrter Herr Dr. Bentrup,

    vielen Dank für Ihre Frage, sie ist mir immens wichtig.

    Die Schuldfrage klärt die Staatsanwaltschaft. Punktum.

    Es gibt aber Tatsachen über die gesprochen werden muss. Denn genau wie ich es formuliert habe, es geht mir nicht um Klärung der Schuldfrage, sondern um die weitere Verfahrensweise.
    Niemand kann mir erzählen, dass in einem Unternehmen, wenn gegen einen Mitarbeiter ermittelt wird, nicht zumindest auf Leitungsebene darüber gesprochen wird, wie mit dieser Tatsache umgegangen werden soll. Ein Gespräch muss ja nicht immer einen negativen Ausgang haben. Es kann auch in einem Vertrauensbekenntnis enden.
    Hier geht es mir vor allem um die Toleranzgrenze der gewählten Gemeindevertreter.
    In jeder Arbeits- oder sonstwie – Beziehung gibt es Punkte über die hinaus es kein Weiter mehr gibt. Ich möchte als Wähler wissen, wo genau denn dieser Punkt ist.
    Das muss jeder Gemeindevertreter für sich entscheiden – ich wüsste gern, wo der einzelne Mensch da steht. Wenn nicht öffentlich darüber gesprochen wird, ist das auch eine Aussage.
    Und nein, ich weiß nicht, wer Herrn Dr. Vogel angezeigt hat.

    Heike Seiffarth

  5. Bernd

    Lieber Herr Dr. Bentrup, wissen Sie wer die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellte? Reicht Ihnen als Beweis die Schreibe einer Postille? (zu Ihrer Info, es gibt mehrere Anzeigen, gestellt in Frankfurt und Neuruppin)

    Wozu sollte der Aufruf dienen? Was ist daran falsch? Das deutsche Recht, ich nehme an Sie kennen es, hält die Möglichkeit vor, einen Beamten während eines laufenden Ermittlungsverfahren zu suspendieren.

    Ich habe auch schon von Menschen gehört, die eine Selbstanzeige stellten, um ihre Unschuld zu beweisen.

  6. Dr. Bentrup

    Liebe Frau Seiffarth,

    eigentlich müssten Sie wissen, dass in Deutschland rechtlich immer noch die Unschuldsvermutung bis zur rechtlichen Klärung gilt. Wozu soll Ihr Aufruf dienen? Wissen Sie, wer bei der Staatsanwaltschaft den Strafantrag gestellt hat?

    Gruß
    UB

  7. Friedrich Hainer

    Mehr haben Sie dazu nicht zu sagen? In der MOZ von heute können wir lesen, dass Sie die Anzeige erstattet haben. So kann man sich halt auch seine eigenen Nachrichten stricken, wenn man sonst nichts zu berichten hat.

    Bernds Journal: Google macht Spaß! Einen Friedrich Hainer fand ich nur einmal, jedenfalls einen der in diese Gegend passt. DKP Brandenburg – Deutsche Kommunistische Partei Brandenburg; hier in Woltersdorf ist „Die Linke“, Koalitionspartner von Bürgermeister Vogel.

    N E U E S JA H R – neue Herausforderungen – DKP Brandenburg
    http://www.dkpbrandenburg.de/index.php?s=file_download&id=32
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat – Schnellansicht
    der DKP wünscht allen Mitgliedern und ….. Presseerklärung der DKP Brandenburg. LLL-Veranstaltung der DKP am 12. ….. trice Falk und Friedrich Hainer …

    Der Artikel im “Roter Brandenburger”, Seite 10 heißt: “Ungewöhnliche Aufrichtigkeit”.

  8. Heike Seiffarth

    Lieber Bernd, liebe Gemeindevertreter und werte mitlesende Mitmenschen,

    ich erwarte von der Gemeindevertretung der Gemeinde Woltersdorf eine öffentliche Sondersitzung, in der jeder Gemeindevertreter namentlich dazu Stellung nimmt, wie er in Zukunft mit einem Bürgermeister arbeiten möchte, gegen den wegen Untreue ermittelt wird.

    Heike Seiffarth

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