Hauptausschuss im September

Einen Artikel über die Sitzung des Sozial- und Hauptausschusses im September kann ich nicht schreiben, da ich im Urlaub bin. Auff der CDU Seite fand der interessierte Leser einst einen interessanten Beitrag über die Sitzung des Hauptausschusses, zu einigen Stichpunkten möchte ich etwas schreiben.

CDU: …Informationsverhalten des Rathauses kritisiert. Einstimmig hat der Hauptausschuss einen erst um 20.25 Uhr an die Abgeordneten verteilten Beschlussvorschlag zur Weinbergstraße von Bürgermeister Vogel und Bauamtsleiter Joecks gestoppt…

CDU: Der Bauamtsleiter räumte selbst ein, dass seine Beschlussvorlagen „mit heißer Nadel gestrickt“ seien. Ebenso wie der Bürgermeister wünschte er aber einen sofortigen Beschluss…

CDU: Im nicht-öffentlichen Teil wurde von CDU/FDP, Bürgerforum und SPD deutliche Kritik an Bürgermeister und einem Amtsleiter geübt, weil die Abgeordneten erst jetzt über einen Schaden zu Lasten der Gemeinde informiert worden sind, so dass nur noch bereits im Rathaus getroffene Entscheidungen abzunicken waren.

Über einige Amtsleiter der Gemeindeverwaltung konnte ich in der Vergangenheit des öfteren nur den Kopf schütteln. Öfter rätselte ich, wie lange noch lassen sich die Abgeordneten die saloppen Antworten und die Hochnäsigkeit des Fachmanns gegenüber dem Laien gefallen. Jetzt wieder: eine Beschlussvorlage bei der es um eine große Summe geht, wurde erst in der Sitzung verteilt und sollte auch sofort abgenickt werden. Da es um den Straßenbau geht, kommt das Verlangen wohl von Herrn Joecks. Der hat in vergangenen Sitzungen immer aufs Tempo gedrückt und wollte möglichst sofort Entscheidungen durchdrücken, warum wohl? Seine Vorlage ist nicht durchgekommen, darauf stellt Herr Joecks sich noch hin und sagt: seine Vorlage sei mit heißer Nadel gestrickt. Da frage ich mich, ist da der richtige Mann auf dem richtigen Posten?

Die Verwaltung, für die Dr. Vogel verantwortlich zeichnet, hat die Abgeordneten erst jetzt über einen Schaden für die Gemeinde informiert, den sie nur noch abnicken konnten. Das passt zu meinen bisherigen Beobachtungen zum Umgang der Verwaltung mit den Abgeordneten. Einen Haken hat die Sache schon, auch wenn es unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wurde, die Gemeinde, dass sind wir Bürger. Diese Bürger möchten wissen: Welcher Amtsleiter unserer Verwaltung hat die Abgeordneten in die Lage gebracht und wie hoch ist der Schaden und welcher Art ist er. Ich glaube diese Auskunft steht den Bürgern von Woltersdorf zu, da sie ja die Suppe auslöffeln, beziehungsweise bezahlen müssen und irgendwelche Schutzbelange Dritter werden durch die Auskunft ja auch nicht verletzt.