Gemeindevertretung – Oktober 2012

Die letzte Gemeindevertretung, im Oktober, konnten wir nicht besuchen. So hofften wir, auf ein paar Infos – vergeblich. Nach unserer Heimkehr erfuhren wir, es war nichts los, dennoch zwei Begebenheiten möchte ich erwähnen.

Der Bürgermeister sollte Auskunft geben über die eingenommenen Gelder aus Immobilienverkäufen. Grundstücke sind nicht billig und verkauft wird auch nicht jeden Tag eins, solche Ereignisse bleiben haften, sollte man meinen. Nicht so bei Vogel, unserem Bürgermeister, da blieb nichts haften, so verkündete er zum Verbleib der Gelder: „dies könne nicht so genau gesagt werden, sie seien im Haushalt verschwunden.“ Einfach futsch, Hunderttausende haben sich in Luft aufgelöst, kann doch nicht sein.

Einst suchte unser Bürgermeister Akten über die „Alte Schule“. Da erzählte er dem staunenden Publikum, alle Büros habe er durchsuchen lassen und mal da und mal hier Einzelteile der Akte gefunden. Ich möchte Vogel empfehlen, leiern Sie doch wieder eine Durchsuchung aller Büros an. Vielleicht finden Sie dort einen Hunderttausender und einen Euro da.

Das war das Eine, das Andere ist ebenso peinlich. Ein Brief, beim Bürgermeister Mitte August abgegeben, mit wichtigem Inhalt, wurde von Vogel bis zum Termin dieser GV nicht bearbeitet. Nie würden die Abgeordneten etwas über den heraldischen Inhalt des Schreibens erfahren haben, wenn,, ja wenn nicht der Absender in der GV wissen wollte, wo ist denn mein Brief abgeblieben?

Ein Drittes noch von mir, passend zu den sich in Luft aufgelösten Geldern aus den Grundstücksverkäufen. Die Spendengelder fürs Sommerfest 2011, wie viel wirklich eingegangen ist und wie viel wirklich ausgegeben wurde, nie ist es geklärt worden, nie gab der Bürgermeister eine befriedigende Antwort, selbst bei seinen vielen Ausflüchten wusste er niemals die Summe, die er beim Mal zuvor nannte, es waren immer wieder andere Zahlen. Also eine Entlastung des Haushalts 2011 kann ich mir so nicht vorstellen. Ach ja und die Spendengelder fürs Sommerfest 2012 stehen auch noch an.

Dann noch eine Bitte, wenn Sitzungen anstehen, sorgt für einen Ordnungsdienst und bemüht Euch die Polizeiwache zu besetzen. Bürger und Abgeordnete brauchen Schutz, wenn der bestellte Pöbel wieder seine Plätze einnimmt.