Fidus Denkmal und Verschönerungsverein

Der Verschönerungsverein, vertreten durch die Vorsitzende Gisela Schuldt, wehrt sich gegen Vorwürfe, er (der Verein) würde die Opfer des ersten Weltkrieges nicht ehren, sich nicht um den Erhalt des Denkmals in der Schleusenstr kümmern…., so jedenfalls konnte ich es heute in der MOZ lesen. Da fühlt sich der Verschönerungsverein auf den Schlips getreten, warum eigentlich? Meines Wissens wurden dem Verein von keiner Seite Vorwürfe wegen des Fidus-Denkmals gemacht. Notwendig erscheint es mir, die dann folgenden Ausführungen aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten.

Frau Schuldt sagt: „Da es sich lange abgezeichnet hatte, dass das Denkmal nicht frei zugänglich sein wird…“

Da hat Gisela Schuldt heftig daneben argumentiert. Es gibt ein Statement von Armin Schramm, der das Delta Gelände verwaltet und auf dessen Grund das Denkmal steht. Es lautet:

„es ist erfreulich, dass doch immer wieder einmal an das Fidus-Denkmal erinnert wird.
Das Grundstück auf dem das Fidus-Denkmal steht, befindet sich in Privatbesitz. Da die Gemeinde Woltersdorf, vertreten durch den bisherigen Bürgermeister, Herrn Höhne, wenig Interesse zeigte, sich in Abstimmung mit dem Grundstückseigentümer des Denkmals anzunehmen, schlage ich vor, nach einem anderen Weg zu suchen, der dem Denkmal doch wieder zu einem würdigen Erscheinungsbild verhilft.
Wäre es nicht eine gute Sache, wenn sich die Woltersdorfer Betriebe mit einer jährlichen, zweckgebundenen Zuwendung z.B. an den Woltersdorfer Verschönerungsverein dem Denkmal nachhaltig annehmen würden.
Der Grundstückseigentümer könnte sich z.B. auch vorstellen, die entsprechende Grundstücksfläche zweckgebunden einem “Trägerverein” zu stiften, der sich der Pflege und Erhaltung des Denkmals widmet.
Wenn also die Gemeinde nicht tätig wird, sollten vielleicht die Bürger zeigen, das vieles auch auf kurzen Wegen möglich ist und alte Werte und Ideale auch in unserer schnelllebigen Welt ihren Platz haben.
Hier ist Bürgergemeinschaft gefragt statt störrischer Amtsstuben.

Lassen wir doch Taten sprechen!“

Dem kann ich mich nur anschließen, um das Denkmal zu retten, bedarf es Taten und nicht die Pflege von Animositäten des Einen oder Anderen. Frau Schuldt, was sagen Sie denn zu dem Angebot von Herrn Schramm? Greifen Sie und der Verschönerungsverein zu! Seien Sie der Trägerverein, dem die Grundstücksfläche gestiftet wird. Es liegt an Ihnen und ihrem Verschönerungsverein das Denkmal vor dem vollständigen Untergang zu retten, oder wollen Sie warten bis sich ein anderer Trägerverein gründet?