Erste Rentenkürzung seit 1957

Seit vielen Jahren wurden die Renten nicht mehr oder nur ungenügend erhöht. Die Minierhöhungen wurden von den steigenden Lebenshaltungskosten und der Inflationsrate sofort wieder vernichtet. Im Ergebnis hatten die Rentner danach keinen Cent mehr in der Tasche, eher weniger. Denn das, was die hohen Energiepreise nicht fraßen, ging für Erhöhungen der Beiträge für Pflegeversicherung, Krankenkasse, Zuzahlungen beim Arzt, Krankenhaus und Apotheker drauf. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer leerte die schmalen Kassen derjenigen die sowieso schon nichts haben vollends. An sich könnten sich unsere Volksvertreter zurücklegen, haben sie doch den Ärmsten die Möglichkeit auf ein menschenwürdigen Leben im Alter genommen. Ohne die Preiskämpfe zwischen den Discountern würde wohl Kohldampf und Kälte in des Rentners Behausung einziehen.

Nun droht die offizielle erste Rentenkürzung seit 1957. Infolge der Wirtschaftskrise sollen 20 Millionen Rentner den Gürtel enger schnallen. Sie erwartet eine Rentenkürzung um über zwei Prozent. Das „Handelsblatt“ beruft sich dabei auf Experten der Sozialversicherungen. Die schätzen die zukünftige Lohnentwicklung negativ ein. Das BAM will dazu noch keine Aussage machen, na ja, so kurz vor dem beginnenden Wahlkampf.

Die Hauptursache ist in der starken Ausdehnung der Kurzarbeit zu suchen. Die Regierung hat in ihrer Weisheit das Kurzarbeitergeld auf 18 Monate verlängert, um die ansonsten drohende Arbeitslosigkeit zu verhindern. Geplant ist eine Verlängerung der Kurzarbeit auf 24 Monate und den Unternehmern die Sozialausgaben zu erstatten. Das könnte den Effekt noch verstärken, soll heißen – Rentner fresst nicht so viel, demnächst gibt es noch weniger.

Erst wurden die Banker kräftigst saniert, die Manager haben sich überfressen, Unternehmen wurden mit üppigen Entnahmen und Spekulationen marode gewirtschaftet. Politiker haben sich dabei auch nicht vergessen, wo man hinschaut Diäten- und Boniwahn bei geringen bis gar keinen Leistungen der Leistungsträger unserer Nation.

Da kann man nur sagen: Wer soll das bezahlen – wer hat soviel Pinke, Pinke.

Na ihr, das Proletariat werdet jetzt schon anfangen zu blechen, eure Kinder, Enkelkinder und noch deren Urenkel werden den Wahnsinn von heute bezahlen. Den Alten kann man bei solch politischer Wetterlage nur empfehlen, seht zu, dass ihr schnell unter die Erde kommt, möglichst noch vor der ersten Rentenzahlung. Verhungern und Erfrieren sollen nicht sehr angenehm sein.

Den Jungen kann man nur empfehlen, packt eure Klamotten und macht euch weg aus Deutschland, damit eure Kinder nicht die Schulden derer bezahlen müssen, die sie heute so großzügig gemacht haben.