Ein schönes Sommerfest 2012


(Der im Film unterlegte Ton ist kein Originalton, da ich nicht weiß wofür die GEMA Rechte hat, haben wir den Ton selber gebaut.)

Es war ein schönes Sommerfest 2012 in Woltersdorf. Am Freitag spielten zwei Bands, einmal „Forty Seven“ und „The Clogs“. Bei der ersten Band knallten zweimal die Sicherungen durch, die Bühne war vom Rauch eingenebelt. Schade, dass die Bands wechselten, dadurch gab es eine zu große Unterbrechung, beim Ab- und Aufbau des Equipments. Anderseits war es in der Zeit ruhiger, die Zeit konnten wir für Gespräche nutzen. Dann wurde von „The Clogs“ Musik aus den 70ern avisiert und wir machten uns von dannen.

Am Samstag fand der Umzug statt. Wie Sie im Film sehen, ein durchaus gelungenes Schauspiel. Den Festplatz an die Schleuse zu verlegen, ein interessantes, reizvolles Experiment. Dennoch, wiederholt sollte es nicht werden, die ganze Logistik ist für die paar Stunden doch zu aufwendig. Der Aufbau der Bühne auf der Halbinsel, wo wir doch auf der Maiwiese eine Bühne als festen Bau haben, ob das sinnvoll ist? Die Absperrungen waren für viele Einheimische und erst recht für ortsfremde Touristen ein beträchtliches Ärgernis – sie sind in die Absperrfalle geraten. So einigen bösen Worten konnte ich live lauschen. Es war schön, aber im Interesse aller – sollte es wieder auf die Maiwiese verlegt werden.

Der Verschönerungsverein feierte das Sommerfest und den fünfzigsten Geburtstag des Aussichtsturms auf dem Kranichsberg. Musikalisch kräftigst unterstützt wurde der Verein vom „Kunsthaus Woltersdorf“ und dessen Band „Sowat von Funk“. Jo, wer mal eine gute Band braucht, kann da ja mal anrufen – Telefon 03362-390651.

Heute, am Sonntag, begann der Tag mit Pfarrer Trodler und einem Gottesdienst. Der Familientag stand ganz im Zeichen unserer Jüngsten. Hier war unsere Freiwillige Feuerwehr Woltersdorf voll im Einsatz, um den Tag zu einem Erfolg werden zu lassen. Wir danken unserem Gemeindebrandmeister Ralph Utecht und seinem Völkchen.

Zum späteren Zeitpunkt folgt noch ein Artikel über die Werbe-Triokots tragenden Kinder des SV Woltersdorf

  1. lini

    dieses sommerfest war in meinen augen kein sommerfest. ich kann nur von samstag und sonntag reden. also diese straßen-sperre war das aller letzte ich wohne zufällig in der schleusen gegend und ich mußte jedes mal mit irgendwelchen beleidigungen oder sonstigen ausreden klar kommen die die herren da so an den start legten wenn ich da lang fahren wollte, ich kann mir nicht vorstellen das das vom straßenverkehrsamt so genemigt wurde. das ist eine frechheit und nur weil unser bm der meinung ist das fest an der schleuse zu machen. das sommerfest gehört auf die maiwiese dafür ist sie ja auch da. man liest in der presse nur lob übers fest was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. was ist mit der feuerwehr warum wurde sie nicht einmal erwähnt da braucht sich der bm nicht wunden wenn die kameraden keine lust mehr haben etwas zu machen.

    1. Bernd

      Die Presse, jedenfalls die örtliche Presse, schreibt unisono ähnlich, immer bürgermeisterfreundlich. Würde sie berichten was wirklich war, müssten die Redakteure mit Liebesentzug durch die Gemeindeverwaltungen rechnen. Bei „zuverlässigen“ Zeitungen kommt deren Reporter zu einer Gemeindesitzung, rennen Bürgermeister und Hannes Langen sofort hin, überreichen Papierchen, machen liebenswürdigen Smalltalk. Ja und wenn sie sich so gegenseitig auf die Schulter klopfen und heilige Eintracht zeigen, was erwartet ihr dann in Eurer Zeitungen? Wir haben unserer Märchenzeitung längst gekündigt. Das steht auch Euch frei, wozu für die tägliche Fabel einen Euro hinlegen.

      Wir beschreiben Gemeindepolitik, wie sie ist und werden entsprechend vom Bürgermeister gehasst. Wir bekommen nie ein Papierchen, werden nie geherzt, wie einige Reporter. Öffentlichkeit und Transparenz werden uns verweigert. Dennoch steht hier – wie es wirklich war – und das könnt ihr lesen, ohne einen Euro zu zahlen.

  2. Norman

    Moin…….

    Ich schon wieder…..:)

    Mir ist da zu Ohren gekommen, das niemand der dort einen Stand mietete, Schausteller oder gar die Gastronomen an der Schleuse, die an diesem Wochenende ihren Umsatz steigern konnten, keine Standgebühr bezahlen mussten. Ist das etwa normal, das dies alles die Woltersdorfer Bürger bezahlen müssen????

    Auf jedem Dorffest, so nenne ich es, müssen alle, die sich am Fest beteiligen und damit ihr täglich Brot verdienen eine kleine festgesetzte Gebühr entrichten. Diese wird bei Vertragsabschluss verhandelt, oder ist vom Initiator festgesetzt.
    Oder gabs vielleicht garkeine Verträge???

    Was ist hier nur los??
    Wie kann man ein Fest für die Bürger Woltersdorfs darbieten, wo sie doch eigentlich selbst hinterrücks dafür bezahlen müssen???? (Strom, Wasser, Abwasser, etc…)

    Mir kann keiner erzählen, das das aus den Spendengeldern finanziert wurde…….

    Also bis demnächst…..
    Euer Norman

    1. Bernd

      Das habe ich auch schon vernommen, unser Bürgermeister gibt aber keine Auskünfte. Nicht mal den Abgeordneten will er Fragen beantworten. Schriftliche nur – wenn es seine Zeit erlaubt, ansonsten nur in den Ausschüssen, im übrigen sollen die Abgeordneten Akteneinsicht beantragen und sich durchs Archiv (soweit vorhanden) wühlen. Da sind sie dann den Rest ihres Lebens beschäftigt und der Rex hat Ruh.

      Sommerfest und Spenden, da hilft nur ein Wirtschaftsprüfer oder Post ans Finanzamt und Staatsanwaltschaft. Sonst gibt es keine Aufklärung.

  3. Katja

    Wo war das Sommerfest schön, lieber Bernd. Mein persönlicher Eindruck, eher leicht chaotisch. Ich fand, als alles auf der Maiwiese stattfand, war das Ganze übersichtlicher und gemütlicher. Was hatte eigentlich ein Flohmarkt beim Tag der Vereine zu suchen? Der Festumzug ohne Kapelle, ein Trauerspiel. Der Anführer der Karnevalvereinsgruppe wollte ohne Musik auch nicht seinen Stab durch die Luft wirbeln lassen. Ich glaube die Gastronomie an der Schleuse hat auch nicht so wirklich von dem Fest profitiert. Denn, das war ja wohl der Sinn gewesen, dass da mehr verzehrt wird. Schade, schade, manche Ansätze waren gut, vieles sollte noch einmal überdacht werden, denn die Jugendlichen, so um die 16/17, fühlten sich nicht angesprochen. Im Gegenteil, einige sprachen von der großen Langeweile.

    Also, meine Herren Initiatoren überdenke sie es noch mal, ob nicht manchmal Altbewährtes doch besser gewesen wäre.

    1. Bernd

      Schön – was ist schön? Alle Feste, über die ich hier berichtete, unterzog ich keiner Wertung. Was der eine Klasse findet, ist dem Nächsten die Langeweile pur. Also, über gelungen oder nicht – erlaube ich mir hier, an diesem Ort, kein Urteil.
      Gruß Bernd

  4. Norman

    Hallo B-J Gemeinde…..

    Leider habe ich auch schlechtes zu berichten. Wenn man schon die Schleusenwirtschaften zum Fest einbezieht, warum dann auch nicht das weit abgelegene WoDo-Camp am Strand neben dem Zeltplatz???
    Dies konnte garnicht einbezogen werden, man konnte es garnicht erreichen, da allen die Durchfahrt untersagt wurde. Und das nicht mit höflichen Worten, sondern mit pöbelnden, ja sogar Fäkalausdrücken der sogenannten Ordner. Ich glaube, das muß man sich als einheimischer nicht bieten lassen.

    Und dann das ganze auch noch gegen Touristen in ihren Wohnmobilen und Wohnwagen. Sie wurden ebenfalls nicht durchgelassen um zum Zeltplatz zu gelangen. Sie drehten um, und fuhren sicherlich auf die Nachbarschaftlichen Zeltplätze.
    Was soll das??? Muß denn sowas sein?????

    Und dann ist mir am Sonntag leider noch etwas aufgefallen, was in meinen Augen nun mal garnicht geht.
    Der Trubel ansich auf der Maiwiese hat mir sehr gut gefallen. Es wurde sich fantastisch um die kleinen unseres Dorfes gekümmert, trotz der utopischen Hitze.

    Danke noch mal an R. Golleng als Jugendwart unserer Feuerwehr und seinen Kameraden, der unsere kleinen Nachfolger super im Griff hatte.

    Nur wie kann das sein, das wenn die kleinen Gäste eines solchen Festes einiger Notdurften nachgehen müssen, sprich „Pipi“ oder „Gross“, sie dreister Weise 50Cent dafür berappen sollen???? Also das kann ja wohl so nicht richtig sein…….

    Und dann noch ne kleine Anmerkung, warum DURFTE die Feuerwehr kein gegrilltes verkaufen???? Denn danach wurde vielfach gefragt. Obwohl die Erbsensuppe wieder hervorragend wie immer schmeckte, fragten sich doch so die einen oder anderen, wo gibs Wurst und Fleisch??? Dieses wurde den Kameraden untersagt zu verkaufen. Ist das nicht einfach dreist?????

    Also wer es auklären kann, ich bitte darum…..

    In diesem sinne, eien schönen Abend gewünscht
    Euer Norman….

    1. Bernd

      Toilettengeld fordern ist üblich geworden – dennoch keine schöne Sitte. Es von Kindern zu fordern – ÜBEL. Die Absperrungen sind allgemein auf Ablehnung gestoßen. Deshalb ja auch die Anregung, lasst es bei dem einem Mal an der Schleuse. Nicht nur zum Campingplatz, auch zum Aussichtsturm war es beschwerlicher hinzukommen. Der Feuerwehr den Verkauf von Gegrilltem zu verbieten – ist eine Frechheit. Das kommt bestimmt vom Erwählten, der Feuerwehr und Verschönerungsverein in seinem totalitären Sinn umbauen möchte – wetten.

  5. OnkelCharly

    Hallo Bernd,
    ich verfolge deine Seite schon eine geraume Zeit und mit großem Interesse. Sehr gute Arbeit wie ich finde.
    Wir haben uns am Samstag Abend dazu hinreißen lassen das Sommerfest zu besuchen. Auf Grund des reichhaltigen und üppigen kulinarischen Angebots und der hinreißend Romantik der üblichen Verdächtigen an den zahlreichen „Tränken“ haben wir uns spontan entschlossen zehn Minuten später zu interessanteren Orten zu wechseln. Ob nun die Wahl der „Festwiese“ gut war oder nicht, darüber lässt sich sicher streiten. Für die ansässigen Gewerbetreibenden war es sicherlich ein kleiner Erfolg und von daher löblich. Aber warum nicht das vorhandene nutzen, sondern lieber das Rad komplett neu erfinden? Was spricht dagegen den Schleusenbereich UND die Maiwiese mit einzubinden? Gerade für Bands und ihre Darbietungen? Und ehrlich gesagt waren die Absperrung und die Umleitung doch wohl die absolute Frechheit. Ich zumindest habe mich davon nicht aufhalten lassen. Sehr gute Planung!
    Hoffentlich haben die Herren etwas gelernt und werden ein paar kleine Änderungen in die Planung des nächsten Jahres mit aufnehmen.

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