Ein Fall aus dem Hartz IV Amt in Erkner – 2

Martin machte sich heute erneut auf den Weg nach Erkner. Es war ein lohnender Weg, nicht für Martin, aber er brachte neue Erkenntnisse, wie denn so ein Sachbearbeiter bei Hartz IV tickt. Martin kam ohne Termin, an sich schon ein Sakrileg beim gefürchteten und berüchtigten Amt für „Soziales“. Frau Ba empfing Martin, Fau Ba ist seine Betreuerin. Unerhört fand sie, was sich der junge Antragsteller da geleistet hat, Presse…, sie hat den Artikel gelesen, nichts entspricht der Wahrheit. Frau Ba muss wohl ganz schön auf der Tanne gewesen sein, sie forderte Unterlagen, immer mehr. Angefangen mit den Kontoauszügen, ein beliebtes Spiel der Behörde. Martin sagte mir, er weiß nicht, wie oft er die noch hinbringen soll, zweimal hat er sie schon abgegeben, sogar bis August. Heftigst reagierte Frau Ba auf die Frage, wie man mit 184 Euro mehrere Monate überleben könne. Kann sie ja auch nicht beantworten, bei ihrer Alimentation, einfach nicht vorstellbar. Dann folgte die übliche Hartz IV Attacke, er, Martin sei an allem schuld, brächte er alles, was ihr, Frau Ba, gerade einfällt, alles wäre längst in Butter. Na, all ihr Hartzler klingelts, auf welchem Jobcenter bekommt man nicht ähnliche Sprüche um die Ohren geknallt? Dann kam der nächste amtliche Spruch: Einen Brief habe sie, Frau Ba an Martin geschickt und er habe den nicht beantwortet. Locker sagte sie dazu: wenn er sich soviel Zeit mit dem Beantworten lässt, kann sie auch nichts dafür. Nur bei Martin war kein Brief angekommen, wie sollte er ihn beantworten. Frau Ba aber kann, wenn sie denn will, die Telefonnummer von Martin in ihren Unterlagen finden, wie leicht wäre eine Nachfrage, wenn Frau Ba gewollt hätte.

Dann kam der nächste Knüller, just an dem Tag, als Martin vom Arbeitsamt zu einem Vorstellungsgespräch geschickt wurde, da kam ein Prüfer vom Jobcenter nach Woltersdorf, wegen der angeblichen eigenen Wohnung. Er fand Martin nicht vor, konnte er auch nicht, denn der war ja im Auftrag der Agentur für Arbeit auf Jobsuche. Jetzt, mit ein wenig gutem Willen, hätte der Prüfer bei Martins Mutter klingeln können, oder bei seinem Vermieter, beide waren zu Hause und er hatte ja eine Zeichnung, wo sie zu finden waren. Mit dem guten Willen war’s bei dem Prüfer nicht weit her, oder er fand nirgends die Klingel, war er denn überhaupt da, war er an der richtigen Tür, keiner weiß es. Das ungeheure Sakrileg, dass sich Martin um Arbeit bemühte, kommentierte Frau Ba so: Er, Martin, habe sich unaufhörlich zu Hause aufzuhalten, ob 24 Stunden am Tag hat sie offen gelassen. Er müsse allzeit erreichbar sein und er habe die Verpflichtung sich jedes Mal abzumelden, wenn er seine Wohnung verlässt. Liebe Frau Ba, führen sie doch gleich die elektronische Fußfessel ein, die passt so wunderbar zur allzeitigen Orwellschen Erreichbarkeit.

Also, der Vermieter muss auch ein Lügner und Betrüger vom Feinsten sein, seine Bescheinigung und dann die verruchte Zeichnung, nein, kann alles nicht wahr sein, dem Miethai muss auf den Zahn gefühlt werden. Wie sonst erklärt es sich, dass Frau Ba nun schon ein zweites Mal einen Prüfer losjagt, um des Vermieters Bescheinigungen ad absurdum zu führen? Trotz höchster behördlicher Bedenken, bekam Martin dann 350 Euro. Die aber nur, wenn er eine Kleinigkeit unterschreibt, wir kommen noch dahin – Geduld, lieber Leser.

Frau Ba, eine für genau dies Amt ausgewählte Fachfrau, schlug dann erbarmungslos zu. Mit etwas bösen Willen, könnte man es Rache für den Gang an die Öffentlichkeit nennen. Revanche ist süß, einer staatlichen Angestellten zwar nicht würdig, aber man ist schließlich auch nur ein Mensch.

In Deutschland ist die Meinungsfreiheit garantiert und das Recht diese zu veröffentlichen durch das Grundgesetz geschützt (GG-Artikel 5). Hier hebelt Frau Ba die Mutter aller Gesetze aus. Frau Ba befragte ihren Klienten peinlich genau, wer sein Leid veröffentlicht hat und brachte das Ergebnis ihrer Nachstellung in die amtliche Akte ein.

Ein falscher Eintrag, liebe Frau Ba, vollkommen daneben, eben nicht nachgeprüft. Nicht seine Vermieterin veröffentlichte es, sondern der Verfasser, siehe Impressum. Und was sie jetzt noch alles an Unterlagen haben wollen, die fertige Liste hat das Hartz IV Amt in der Eile sogar noch handschriftlich erweitert. Warum so plötzlich noch neue Auskünfte dazu? Rache? Meine Vorhersage, dem Amt fällt bestimmt etwas ein, hat sich schneller als erwartet bewahrheitet.

Schlecht zu lesen, dennoch soll’s gezeigt werden. Hier berechnet Frau Ba einen Mietanteil seiner Mutter von 200 Euro, weil sie angeblich in Martins Wohnung lebt. Nur, die Mutter hat eine eigene Wohnung, hat nie bei ihm gewohnt. Das interessiert Frau Ba nicht, Antragsteller und Vermieter, davon muss sie wohl grundsätzlich ausgehen, lügen erst einmal.

Es wurde Martin dringenst empfohlen das Protokol zu unterzeichnen, wenn nicht, könnte er dadurch Nachteile erleiden. Da musste der Junge etwas unterschreiben, von dem er nichts weiß. Wie z.B. ob da ein Prüfer zu Besuch war oder nicht, woher soll er’s wissen, er war ja nicht zugegen. Aber Frau Ba vom Hartz IV Amt in Erkner lässt es sich, mit etwas Druck, hemmungslos bescheinigen.

Ein Fall aus dem Hartz 4-Amt in Erkner – Teil 3

  1. schneidewind

    ihr habt alle sorgen,ich nicht .dank des hartz amt beskow, habe ich jetzt eine neue bleibe .ein dach über den kopf, fliesend wasser,friche luft und keine geldsorgen .( danke) rente gehpfendet, wohnung nicht kündbar,sonst müsten sie die brücke abreizen .so sindse mit leute ,die 45 jahre arbeiten.

  2. Alte Woltersdorferin

    „ALG 2 Amt“ klingt so amtlich, lieber Karl Napf. Ein Amt ist diese Arbeitsagentur namens „Job-Center“ in unserer BRD-GmbH-Firma aber nicht. Sie ist nur (auch als Firma) für die Abteilung, genannt „Dezernat I für Grundsicherung, Recht, Veterinärwesen (!) und Landwirtschaft“ tätig. Sagen wir mal tätig, wie ein Dorfschäfer, der die Schafe des Gutsherrn hütet, melkt, schert und ständig hin und her durch die Landschaft scheucht. Mäh, mäh, mäh ! Es ist bspw. eine Firma, die mit ausgestatteten „Rechten“ einer unrechtmäßigen Zwangs-GEZ-Gebühr abgabepflichtig ist, (für Haushalte und nochmal für Gewerbe), die scheinbar wie eine, aber dennoch keine Steuer ist.

    Deutschland ist nicht arm, lieber Bernd. 2/3 unserer gesamten deutschen Steueraufkommen bekommen die Banken als Zinsen einer nie enden wollenden Staatsverschuldung, die unsere inkompetenten Politiker verursacht haben. Würden der Zentralbank und anderen Banken sämtliche Wucher-Zins und Zinseszinsen mit einem Federstrich in ihren Kassenbüchern gestrichen werden, so könnte allen deutschen Bürgern mit deutschem Staatsbürgerpass ein bedingungsloses Grundeinkommen und eine bedingungslose Grundrente gewährt werden, damit sie menschenwürdig nach Art. 1 GG ihren Lebensunterhalt bestreiten, ihre Familien versorgen und obendrein einer Arbeit (falls vorhanden), gesellschaftlichen Tätigkeit nach ihren Bedürfnissen nachgehen können. Sie könnten ihre Kinder (statt der Staat) selber und viel besser fürsorglich erziehen und ihre kranken oder alten Angehörigen ohne finanzielle Not selber und liebevoll pflegen. Der Staat hätte enorme Einsparungen, weniger anmaßende, bevormundende „Pflichten“ und die souveränen deutschen Bürger ihre selbstbestimmende Würde und Freiheit zurück.
    Dann wären auch diese ganzen sogenannten „Ämter“ und ihr bürgerfeindliches, anmaßendes Verwaltungspersonal sinn- und nutzlos. Was sie ja jetzt größtenteils auch schon sind. Nur, dass sie jetzt noch (!) mit üppigen Gehältern vom Steuerzahler bezahlt werden und ihnen das Unrecht zur demütigenden Machtausübung übertragen wurde.
    Wir haben bei den nächsten Wahlen Alternativen zu den bisherigen inkompetenten Politikern und ihrer asozialen, unchristlichen, giftgrünen, blutroten Parteidiktaturen ! Nutzen wir die Wahlen mit unserem Verstand, die Zeit für eine politische Wende ist wieder mal reif !

  3. Karl Napf

    Dieses Amt ist eine Zumutung. Wenn man dort seine monatlichen Lohnbescheinigungen, und Kontoauszüge in der Anmeldung abgibt, verschwinden sie auf misteriöse Weise in einer Art schwarzem Loch. Eine Neuberechnung findet nur statt, wenn die Bearbeiterin nicht krank, nicht im Urlaub, oder nicht in Weiterbildung ist.
    In meinem Fall sind die Lohnbescheinigen aus zwei Jahren verschwunden, was mir einen Schuldenberg in diesem Amt „Saustall“ eingebracht hat. Ab jetzt werde ich jedes Dokument bestätigen lassen, und bei Verlust sofort zur Anzeige bei der Polizei bringen.

    1. Bernd Journal

      Kann ich bestätigen. Einem Anwärter, der seit über ein halbes Jahr auf die Bearbeitung seines Antrags wartet wurde jetzt mitgeteil, dass die Unterlagen nicht vollständig sind. Unter anderem auch fehlende Kontoauszüge. Weil ich darüber schreiben will habe ich das verpacke und abgeben der Unterlagen beobachtet, da waren noch alle Unterlagen vorhanden. Die haben sich erst hinter der Eingangstür des S…. in nichts aufgelöst.
      Zu allem Hohn wurde der/die Antragsteller(in) jetzt befragt wovon Antragsteller in der Zeit vom Ende ALG 1 bis jetzt gelebt hat. Natürlich muss die Antwort mit Beweisen unterlegt werden.
      Das ist der Gipfel der Widerwärtigkeit. Einer der keine Familie hat, aus der Mülltone, von der Tafel oder vom Betteln lebt, der kann nicht beweisen wie er über die Runden gekommen ist. Dem wird wahrscheinlich Übles auf dem ALG 2 Amt an den Kopf geworfen.
      Das ziehen die ALG 2 Angestellten gut genährt, bestens gekleidet, mit dreizehntem Monatsgehalt und Anspruch auf öfteres voll bezahltes Krankmachen völlig ungerührt durch. Armes Deutschland!

  4. Petra Witt

    Hallo Bernd,

    auf jeden Fall sollte man Herrn Baaske anschreiben. Denn nur so wird er über Missstände in den Jobcentern informiert. Es kommt auch immer ein Antwortschreiben zurück. Seine Vorgängerin hat mir bei einigen Problemen sehr helfen können (Versicherungspauschale bei Minderjährigen, Anrechnung Kindergeld, kein Kindesunterhalt vom Vater wegen Kurzarbeit), so dass ich vor dem JC mein Recht bekam.

    Ab und zu geht die Mail dann nach Beeskow zu Herrn Li… , der dann immer „erfreut“ ist, aus Potsdam Post zu bekommen.
    Meine Erfahrung ist, immer erst Herrn Baaske anschreiben, seine BüromitarbeiterInnen kümmern sich dann um alles Weitere. Herrn Li… mit Problemen zu belästigen bringt keine Punkte, der schreibt nicht zurück.

    1. Bernd

      Hallo Petra, es ist nicht ganz unproblematisch negatives über einen Menschen zu veröffentlichen, es muss zum Ersten beweisbar sein und zum Zweiten kann es dem Betroffenen sehr schaden, deshalb muss solch ein Schritt gut überlegt sein. Aus dem Grund werde ich jetzt den Namen der Person in Beeskow abkürzen – einverstanden? Die in LOS Beeskow wissen auch mit Kürzel wer gemeint ist, wenn die Dienststelle genannt wird.

      Nun etwas Gutes, Martin wurde inzwischen geholfen, er kann seine Wohnung bezahlen und kann auch wieder lachen.

      Herzlichst
      Bernd

  5. Petra Witt

    @ renate
    Herr Baaske, Ministerbuero@MASF.Brandenburg.de, ist der zuständige Minister im Land. Ihm sollte man viel öfter etwas über die Zustände im Jobcenter Erkner zukommen lassen.

    Mein Rat, nicht alleine zum Amt gehen und sich für alles, was dort abgegen wird, eine Eingangsbestätigung geben lassen. Auf der Internetseite elo-forum.org gibt es Personen, die als Beistand mit zu den Gesprächen gehen.

    1. Bernd

      Ob Menschen, mit solchen Luxusgehältern, Dienstwagen und Personal für alle denkbaren Gelegenheiten, überhaupt in der Lage sind sich in einen Hartzler hineinzuversetzen, erscheint mir mehr als zweifelhaft.

  6. renate

    Diese Sachlage wäre eigentlich einen Artikel in einer Tageszeitung wert. Es ist doch einfach nicht zu fassen, was da abläuft.

    Welcher Minister ist eigentlich für solche Dinge zuständig? Den sollte man mal informieren. Da geht einem doch das „Messer im Sack“ auf, wie der Badenser sagt …

    Kopfschüttelnde Grüße
    Renate

  7. denny

    die ämter denken wirklich nur an sich und man durfte sich ja auch schon anhören die jugend is zu faul zum arbeiten aber wenn man bei amt nachfragt heist es wir haqben nichts für sie sie müssen sich allein was suchen und wenn man was gefunden hat kommt nen brief vom amt
    WIR FREUEN UNS DAS WIR IHNEN DIESES JOBANGEBOT UNTERBREITEN DURFTEN
    DIE ÄMTER LÜGEN NUR UM SICH RUM UND SIND NIE SCHULD

  8. Petra

    Also mir fällt ehrlich gesagt dazu nichts mehr ein,was für eine „fähige“ Mitarbeiterin(FR.Ba) beim Hartz IV Amt oder bekommt Sie für die hinhaltetaktik dafür eine Gehaltserhöhung?Ah verstehe die Grundsicherung von Martin? warum treibt man son Schindluder mit diesen jungen Mann?Er hat nicht gebrüllt Hartz 4 gehört mir!Er wurde dazu hingetrieben.Anrufen darf Martin auch nicht,liebe FR.Ba wie soll denn Martin ein Termin mit Ihnen vereinbaren?Telepathie oder was?Wer zahlt die Fahrkosten wenn er jedesmal rüber kommen muss?DAS AMT?ha war wohl nichts.Und zum Vermieter muss ich sagen ein besseren Vermieter kann Martin nicht haben,denn andere Vermieter hätten Martin schon auf der Strasse gesetzt.

  9. Sanny

    Das ist ja wohl die Frechheit schlecht hin. Haben die Leute nichts zu tun außer sich ihre Hinterteile auf den Stühlen breit zu sitzen und zu fordern. Ich war persönlich am einem Dienstag im Oktober mit Martin da um bis Dato noch fehlende Unterlagen einzureichen. Jedoch fiel der Frau Ba auf das wohl noch mehr Unterlagen fehlten was dann auch noch nachgereicht werden sollte. Wie nicht anders zu erwarten von den ordentlichen Bürgern, uns, machten wir uns auf den Weg nach Hause und suchten die noch fehlenden Unterlagen zusammen. Nichts besseres zu tun an einem schönen sonnigen Donnerstag im Oktober fuhren wir erneut, die noch fehlenden Unterlagen in der Tasche, um 8:30 morgens zum Jobcenter nach Erkner. Sie sicherte Martin zu das sie ihnso schnell wie möglich berechnen werde. War wohl nichts frau Ba, was? Kaffee trinken und ahnungslose Kunden des Jobcenters das Leben schwer machen scheint wohl an der Tagesordnung zu liegen. Hauptsache sie haben ihr Geld für NICHTS tun in der Tasche. Wie es den Bürgern geht die vorübergehend die hilfe vom Jobcenter benötigen scheint ihnen nicht im geringsten an der Seele zu kratzen!

  10. Katrin

    Ein Hausbesuch vom Amt: die Rechtslage

    Ein Hausbesuch vom Amt kann erfolgen, aber es sollte vorher ein Termin abgesprochen werden. Wenn nun doch jemand vom Amt plötzlich vor der Tür steht, dann kann er nach § 13 SGB X abgewiesen werden.

    Verbinden Sie die Abweisung mit der Bitte um einen neuen Termin und dem Hinweis, dass Sie Personen als Beistand hinzuziehen wollen.

    Wenn dann der Besuch vom Amt zum vereinbarten Termin kommt, sollten Sie mehrere sachkundige Personen in Ihrer Wohnung haben. Diese sollten den Besuch vom Arbeitsamt oder vom Sozialamt nach ihren Personalien fragen und sie notieren. Fragen Sie sofort, warum dieser Besuch erfolgt und welche Verdachtsmomente gegen Sie vorliegen.

    Sehr oft kommt es vor, dass gar kein begründeter Verdacht vorliegt. In diesem Fall fällt der „Besuch vom Amt“ unter,

    falsche Verdächtigung (§ 164 StGB)
    Nötigung (§ 240 StGB)
    Hausfriedensbruch (§123 StGB)

    Wenn Ihnen von den Besuchern vom Amt dann auch noch vorher gesagt wurde, dass sie die Leistung einstellen würden , wenn sie nicht in die Wohnung oder das Haus hinein dürften, dann könnte wohl der Fall von

    Rechtsbeugung im Amt (§ 339 StGB) oder Beihilfe (§ 27 StGb)
    Bedrohung (§ 241 StGB)

    eingetreten sein. Sie können in dem Fall die Polizei rufen (dabei am Telefon nur sagen, dass gerade ein Fall von Hausfriedensbruch stattfindet), Sie können auch Anzeige erstatten.

  11. Der Vermieter von Martin

    Es ist erstaunlich, was man so alles im Internet liest, Frau Ba. Mir ist es ganz neu, dass ich als Vermieter das Ganze verfasst haben soll. Ich verlange, dass diese falsche Eintragung aus der Akte verschwindet. Nun möchte ich mal meine Erfahrungen mit dem Amt Erkner schildern. Es ist nicht das erste Mal, dass so ein Schindluder mit HartIv-Empfängern in Punkto Miete betrieben wurde. Vor Jahren wohnte eine Frau P. bei mir, sie wurde von Frau Mü im Amt Erkner betreut. Drei Monate kämpfte sie mit dem Amt um ihre Miete, bis mir der Kragen platzte und ich Frau Mü. anrief und mal fragte, was das alles soll, ob der Vermieter vielleicht das Sozialamt ist. Auch dort waren angeblich die Akten und Kontoauszüge nicht eingegangen, obwohl sie bereits schon dreimal versandt waren. Kurz danach fand man seltsamerweise alles im Amt und die Miete lief. Der zweite Fall Herr S. wurde mein Mieter. Das Amt schickte die erste Miete aber munter auf das Konto des alten Vermieters und erklärte auf Nachfrage, darum müsse sich Herr S. kümmern, sie hätten bezahlt. Herr S. zog aus und nun passierte das Gleiche noch mal. Diesmal landete die Miete bei mir. Im Gegensatz zu dem anderen Vermieter sandte ich das Geld zurück, damit Herr S. nicht gleich wieder Schwierigkeiten bekam. Der nächste Kandidat war Herr R. Er machte den Fehler von Berlin nach Brandenburg zu ziehen und Brandenburg weigerte sich die in Berlin begonnen Ausbildung weiter zu bezahlen. Er lief x-mal zum Amt Erkner. Einmal sollte er den Rentenbescheid seines Vaters bringen, er hatte schon lange keinen Kontakt mehr usw. Irgendwann ergab sich Herr R. dem Suff und zog aus, auf die Mieten während seiner Hartz-Zeit warte ich noch heute. Soweit zum Jobcenter Erkner. Wenn ich von dem Amt höre bekomme ich eine Gänsehaut.
    Mit freundlichen Grüßen
    Mein Name ist dem Mieter bekannt

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