Die Mangelsanierung des Aussichtsturms


Letztes Jahr hat eine Firma den Aussichtsturm saniert. Rund 33 TE hat es der Gemeinde gekostet, inclusive Blitzableiter. Ob der Blitzableiter notwendig war, sei dahingestellt. Die daran gut verdienten waren der Meinung, es musste sein, die anderen sahen es ganz anders. Von richtiger, guter Sanierung konnte keine Rede sein, das Werk durfte nur als misslungen bezeichnet werden, wie in dem Chlip vom letztem Jahr zu sehen ist.

Jedenfalls wurden inzwischen, still und leise, Mängel beseitigt. Das Ergebnis schauten wir uns dieser Tage einmal an. Der Mini-Clip zeigt das, was wir vorfanden. Die Holzteile wurden partiell nachgestrichen, so richtig ist es immer noch nicht gelungen, insbesondere auf der Rückseite des Turms. Über der Eingangstür wurde das Blech mit Silikon abgedichtet, lieblos mit farblosen Material, wo es doch Silikon in allen Farben gibt. Besser wäre Acryl gewesen, Acryl kann man anstreichen, dann hätte die unschöne Stelle mit einem Fingerhut Farbe an das Grün des Sockels angepasst werden können. Weiter wurden die Farbblasen im Metallsockel aufgestochen und mit Farbtupfern zugekleistert, jetzt sieht es aus wie ein Flickenteppich. Der Sockel hätte insgesamt neu angestrichen werden müssen. Die Firma hat sich augenscheinlich keine allzugroße Mühe mit ihrer Fehlerbeseitigung gemacht, der innere Bezug zum Turm fehlt ihr wohl.

Schlimm steht es um den Betonsockel des Turms, keiner hat sich die Mühe gemacht dessen Verfall zu stoppen. Einige Säcke Mörtel, samt einen Tag Arbeit für einen Maurer, wären ausreichend gewesen, um den Sockel zu sanieren. Warum waren die paar Euros nicht mit eingeplant? Hat unsere Gemeinde da nicht etwas übersehen? Bald feiert der Turm seinen 50 Geburtstag, sollen die Gäste so deutlich sehen, welchen geringen Stellenwert er bei den Offiziellen unserer Gemeinde hat?