Die Fenster der FAW in Woltersdorf


Heute trieb es mich zur FAW in der Vogelsdorfer Straße. Ich wollte mich davon überzeugen, ob der Bau nun komplett verglast ist. Hat doch unser Bürgermeister in der Hauptversammlung Punkt 5 gesagt, die Scheiben sollen nun endlich bis zum 8. Dezember eingesetzt sein. Der Bau wäre dann dicht und am Montag, den 12. Dezember könnte der Estrichleger anfangen.

Es wird erzählt, natürlich böswillige Gerüchte, die Glaser bekommen die großen Glasscheiben nicht durch die Türen, oder über die Treppe. Von außen, durch die Fensterrahmen, geht’s auch nicht, da versperrt die Rüstung den Weg. Nun soll am Montag ein Trupp Heinzelmännchen kommen und die Malesche beheben.

Sind die Fenster dann erst mal an Ort und Stelle, dann fehlt noch der Estrich und verputzt ist der Bau auch noch nicht. Ebenfalls hörte ich, ob’s stimmt? Die Heizung soll noch nicht laufen.

Es eilt, bekommt die Gemeinde den Neubau nicht bis zum Jahresende fertig, wackeln die Fördergelder in Höhe von 300 TE. Dabei sind es nicht einmal mehr 300 TE, abziehen müssen wir 195 TE. Einmal kostete es uns 125 TE als Alpha Bau das Zeitliche segnete und der zweitteuerste Anbieter genommen werden musste. Dann verlangte Siegfried Wendt, unser Gebäudemanager einen Nachschlag von 70 TE, um das Ganze zu beschleunigen. So könnten wir noch auf den Rest von 105 TE hoffen, aber nur, wenn die Schule bis zum Jahresende fertig wird. Bisher sind erst drei Woltersdorfer Kinder für das neue Schuljahr in der FAW angemeldet, ob sich da der ganze Aufwand für Woltersdorf rechnet?

Das waren die reinen Mehrkosten für den Schulneubau, da sind aber noch 200 TE hinzugekommen, weil einst die Kosten für die Gestaltung des Schulhofs vergessen wurden. In naher Zukunft werden noch einmal rund 100 TE für ein Regenentwässerungsrohr fällig. An den Brocken möchte die Gemeinde gerne die Bürger der Weinbergstraße beteiligen.

So langsam ist die Gemeinde nun doch bei einem satten Minusgeschäft angekommen.