Archiv der Kategorie: Denkmale

Ein Scheck der Sparkasse für die Sanierung des Fidusdenkmals

Es gab ein Stelldichein am Denkmal der Gefallenen im 1. Weltkrieg. Gisela Schuld, Vorsitzende des Verschönerungsvereins, hatte eingeladen. Anlass war die Übergabe eines Spendenschecks durch den Direktor der Sparkasse Oder-Spree, Direktion West, Herrn Jan Böge der in Begleitung des neuen Fililleiters der Sparkasse Herrn Lenke gekommen war. Der Beginn der Sanierungsarbeiten am Denkmals durch Oliver Guhr ist nun möglich geworden.

Neben dem Vorstand kamen auch einige Vereinsmitglieder. Die Politik war durch den Minister Jörg Vogelsänger und Monika Kilian vertreten. Weiterlesen

Die Sanierung des Fidusdenkmals beginnt


Am Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, auch Fidus-Denkmal genannt, beginnt die Rettung des Denkmals.

Restaurator Oliver Guhr hat mit einem Sandstrahler begonnen. Das Ergebnis lässt ahnen, wie hell die Reliefs ursprünglich einmal waren.
Um eine erfolgreiche Konservierung zu erreichen, muss erst aus dem unteren Teilen der Reliefs Weiterlesen

Lagebesprechung am Fidusdenkmal

Nachdem wieder einmal ein Antrag auf Fördermittel für das Fidusdenkmal vom zuständigen Ministerium abgelehnt wurde, gab sich Gisela Schuldt, Vorsitzende des Woltersdorfer Verschönerungsvereins, kämpferisch. Die Vorsitzende des Verschönerungsvereins wandte sich an den Ministerpräsidenten, das Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur und an das Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft und damit an den Landtagsabgeordneten und Woltersdorfer Jörg Vogelsänger gewandt.

Jörg Vogelsänger ergriff nach einem persönlichen Gespräch mit der Vorsitzenden die Initiative und organisierte einen Vororttermin. Gemeinsam sollte eine Lösung gefunden werden, das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges vor dem endgültigen Verfall zu retten.

Teilnehmer waren: Jörg Vogelsänger Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Staatssekretär Martin Gorholt vom Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur, Weiterlesen

Restaurierung des Fidusdenkmals


Woltersdorf: Erstmals am 18. Februar treffen am Fidusdenkmal in der Schleusenstraße die an der Rettung des Denkmals Beteiligten. Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege, Frau Dr. Arnold und Herr Türk; von der Unteren Denkmalschutzbehörde Frau Brauchle, vom Verschönerungsverein, Gisela Schuldt; von Bernds-Journal, Frau Bandelier und ich. Den Hubwagen stellte der Bauhof der GWG bereit. Leider fiel das Teil recht schnell aus, eben technisches Pech.

Am 26. Februar stellten sich die Initiatoren des SDpendenaufrufes, Gisela Schuldt und Michael Hauke der Kamera, in einem Interview mit Herrn Mann vom ODF-TV.

Lasst ihn in Frieden ruhen!

Karl Holzfäller Woltersdorf

Am 29. Januar dieses Jahres veröffentlichte Sebastian Meskes, Vorsitzender der Woltersdorfer Linken, auf deren Webseite einen Artikel zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und insbesondere an Karl Holzfäller, einer, ich meine unfreiwilligen, Ikone der Woltersdorfer Linken.

Meskes schreibt, dass sich die Linken am Grab des Woltersdorfer Kommunisten Karl Holzfäller trafen und das Holzfäller von einem Nachbarn an die Geheimpolizei verraten wurde.

Kann man einen Menschen, der 1928 der KPD den Rücken kehrte, im Nachhinein noch als Kommunist bezeichnen? Ich denke nein, denn wer einer Partei wie der KPD Ade sagt, der hat mit den Kommunisten nichts mehr am Hut, da ist das Tischtuch zerschnitten. Weiterlesen

Fidusdenkmal wurde in Rote Liste aufgenommen

Das Fidusdenkmal wurde auf Antrag des WVV in die Rote Liste der UNESCO aufgenommen. Die Eintragung soll den Verantwortlichen ein Signal sein, sich mehr um den Erhalt des Kulturdenkmals zu kümmern. Schwerpunkt der Aufnahme in die Rote Liste ist die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Wiederherstellung des Denkmals. Derzeit werden von der UNESCO in Deutschland 981 Denkmäler als gefährdet eingestuft.

Eine Partei mit geschichtlichem Defizit

Unsere Roten haben endlich ihren Widerstandskämpfer, in dem Fall – Karl Holzfäller. Endlich können sie alle Welt, bis an Woltersdorfs Grenzen, zeigen, die Kommunisten haben gegen die Nazis gekämpft und Die Linke als seelenverwandter Nachfolger würdigt das gebührlich. Leider mit Schönheitsfehler, Karl Holzfäller wurde am 5. Januar 1945 zum Tode verurteilt und nicht wie Die Linke auf ihrer Webseite ganz allgemein schreibt 1943, kein Monat, kein Tag. Irgendwie sieht’s hingeklatscht aus, als wenn’s dem Schreiber sonstwo vorbeiging. Weiterlesen

Gedenken an Karl Holzfäller

130 Jahre Karl Holzfäller
Heute, vor 130 Jahren, am 5. Februar 1884 wurde Karl Holzfäller im pommerschen Köslin geboren. Er führte ein bewegtes Leben in einer bewegten Zeit, die der Welt zwei große Kriege bescherte. Politisch betätigte er sich bis 1928 in der KPD. Holzfäller kam 1931 nach Woltersdorf und lebte hier bis zum 11. Novemver 1943, wo er wegen Abhören von Feindsendern verhaftet wurde. Im Januar 1945 verurteilte der Volksgerichtshof Potsdam Karl Holzfäller zum Tode. Weiterlesen

Die Akte Karl Holzfäller

Karl Holzfaeller WoltersdorfWarum wurde die Andreas-Hofer-Straße in Karl-Holzfäller-Straße umbenannt? Mit der Frage endete mein erster Artikel über Holzfäller. Die Antwort fand ich in öffentlichen Archiven. Karl Holzfäller hat bis zu seiner Verhaftung am 11. November 1943 durch einen Woltersdorfer Gendarm in der Andreas-Hofer-Straße 5 gelebt. Es fanden sich noch die Anklageschrift, das Todesurteil und ein Fotos von ihm an. So scheint es mir notwendig die Geschichte, soweit mir bis jetzt bekannt, fortzuschreiben.

Holzfäller war von 1915 bis 1918 Soldat und wurde mit dem EKII ausgezeichnet. Er trat 1918 der neu gegründeten KPD bei und blieb Mitglied dieser Partei bis 1928. Er hatte dort die Funktion eines Zellenleiters inne. In den Jahren von 1924 bis 1932 war er Stadt- und Bezirksverordneter in Berlin und wohnte am Markgrafendamm. Nach Woltersdorf zog er 1931. Weiterlesen