Archiv der Kategorie: BM_Wahl_2010

Sondersitzung mit Formfehler

In der Sondersitzung am 15. April 2010 haben die Gemeindevertreter die Personalhoheit des Bürgermeisters, mit Hilfe des alten Bürgermeisters Höhne, auf sich übertragen und das Konferenzsystem mit Stimme des alten Bürgermeisters Höhne im Hauptausschuss abgesegnet.

Hier ist wohl etwas daneben gegangen, denn der neue Bürgermeister Dr. Vogel ist nach §74 Kommunalwahlgesetz seit spätestens 6. April im Amt. Weiterlesen

Herrn Kämpfes Wahrheit

Gestern wollte ich auf Daniel Kämpfes Blog einen Kommentar schreiben, wie immer war ich unter meinem richtigen Namen gesperrt, Persona non grata. So habe ich es dann mit einem technischen Kunstgriff geschafft meinen Kommentar unter einer angenommenen Identität (Ingrid R.) bei ihm unterzubringen. Weiterlesen

Rot und Grün geht nicht mehr

Bis gestern gab es in Woltersdorf eine Koalition der Grünen mit der SPD. Müller-Brys, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten kündigte seinem Vize-Fraktionsvorsitzenden, Jeroen Kuiper die Freundschaft. Als Grund musste das übliche – unterschiedliche Standpunkte etc. herhalten. Konkret bedeutet die Scheidung, die Grünen, mit einem Gemeindevertreter, sind in keinem Ausschuss mehr vertreten. Das ist ein Start für Dr. Vogel von den Grünen als neuer Bürgermeister, Hoheit übers Personal ging flöten und der Fraktionsstatus ist auch futsch. Höhnes Fangemeinde hat nichts ausgelassen, der Neue wird staunen, was so alles passieren kann, wenn Mann zum richtigen Zeitpunkt am falschem Ort ist. Süffisant Weiterlesen

Neuer BM entmachtet

Heute fanden zwei Sitzungen statt. Die erste, deklariert als außerordentliche Sitzung des Hauptausschusses begann um 18.00 Uhr und ab 19.00 Uhr tagte die Gemeindevertretung. Die erste war die entscheidende Sitzung. Hier wurden zwei wichtige Dinge verabschiedet.

Nach dem üblichen Eröffnungsszenario erklärte Frau Prof Dr. Böhm, dass Sie die Tagesordnungspunkte 4 Änderung der Hauptsatzung und 5 Besetzung von Leitungsfunktionen in kommunalen Eigenbetrieben nicht mittragen werde Weiterlesen

Die miese Tour

In der MOZ von Heute stand, dass auf einer Sondersitzung des Hauptausschusses eine Änderung der Hauptsatzung beschlossen werden soll. Ziel ist, die Personalhoheit des Bürgermeisters auf die Gemeindevertretung zu übertragen und damit den Normalfall wieder herzustellen. Auf Grund des hohen Vertrauens zu Bürgermeister Höhne habe man einst diese Personalhoheit auf ihn übertragen und hole sie quasi jetzt nur zurück.

So sagte es Prof.Dr. Stock CDU Boss und Gemeindevertreter der MOZ. Das stimmt aber nicht, die Personalhoheit steht laut § 62 (3) der Kommunalsatzung einzig dem Bürgermeister zu. Abweichend kann der Bürgermeister die Personalhoheit auf die Gemeindevertreter übertragen.

Diese Übertragung hat Höhne und sein Wahlverein aus CDU, SPD und WBF heute Abend vor. Noch ist Höhne ja Bürgermeister und kann so handeln, obwohl es unfairer nicht geht. Der neue Bürgermeister, der am 5. Mai sein Amt antritt, hat dann übers Personal keinerlei Entscheidungsbefugnisse mehr. Was das heißt sollte jedem Woltersdorfer klar sein. Die komplette Höhne Truppe, die er sich in 20 Jahren geschaffen hat, bleibt im Amt Weiterlesen

Sondersitzung

Heute Abend gibt es eine Sondersitzung der Gemeindevertreter von Woltersdorf. Noch-Bürgermeister Höhne und sein Wahlverein CDU, SPD und WBF wollen die Satzung ändern und damit dem neuen Bürgermeister Dr. Vogel die Flügel beschneiden. Der Neue ahnt noch nichts davon, ist er doch erst einmal in den Urlaub gegangen.

Wie sagte doch Gorbatschow einst: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Abgewandelt könnte es heißen: Wer anstatt ins Amt zu gehen urlaubt, der hat schon verloren bevor es beginnt.

Die Homepage von Woltersdorf

Wohl jeder Woltersdorfer kennt sie, leider auch die von außerhalb. Der Gegenstand unserer Betrachtung ist die Homepage unseres schönen Ortes. Sie ist, seien wir ehrlich – missraten, keiner möchte mehr einen Blick drauf werfen müssen. 2010 ist das Jahr, in dem die Gemeindevertreter uns die frohe Kunde brachten, auch sie wollen Neues, Modernes im Internet.

In der Gemeindeverwaltung hat Herr Kurda sich Gedanken gemacht, wie es denn werden könnte, mit der neuen Webseite. So hat er den Gemeindevertretern einen Vorschlag unterbreitet, der nicht von der Hand zu weisen ist. Ihm, dem Herrn Kurda schwebt ein Content Management System, kurz CMS Weiterlesen

Noch einmal – Konferenzsystem

Mich erreichte folgender Kommentar von Herrn Grams, den ich einmal gründlich untersuchen möchte.

leider wieder ein typischer Beitrag von Ihnen. Wären Sie selbst bei der Hauptausschusssitzung anwesend gewesen, hätten Sie erfahren, dass die o.a. Bestandteile des Konferenzsystems lediglich vorgestellt und anschließend heiß diskutiert wurden. In Teilen können Sie das bei Herrn Kämpfe nachlesen. Selbstverständlich muss man solche technischen Anschaffungen überdenken, wenn man einen Sitzungssaal neu baut. Das würden Sie bei Ihrem eigenen Hausbau auch tun. Aber Ihnen geht es ja anscheinend wieder nicht darum, nach- bzw. mitzudenken, sondern in Ihrer nicht gerade klugen Polemik einfach dazwischen zu hauen. Der Wähler hat im ersten Wahlgang sehr korrekt entschieden!

Soweit die Zuschrift und nun wollen wir einmal sehen, was ist dran an des Lesers Meinung.

Hallo Herr Grams,

es gibt Menschen von denen sagt man, sie messen mit zweierlei Maß. Dass Sie dazu gehören, steht für mich außer Frage. So wollen wir uns doch einmal gemeinsam meinen Artikel und Ihren Kommentar ansehen. Fangen wir doch mit Ihrem letztem Satz an.

Sie haben recht, der Wähler entscheidet. Ich bin im ersten Wahlgang ausgeschieden, aber auch Daniel Kämpfe hat die erste Runde nicht überlebt, obwohl er mit der FDP kokettierte. Aber seien Sie doch mal ehrlich, sind 18 Prozent nicht ein gutes Ergebnis für einen, der ganz alleine kämpfte? Im weiteren, habe ich Ihren geschätzten Vorschlag aufgegriffen und mich auf der Seite von Herrn Kämpfe, zum Thema „Konferenzsystem“ umgesehen, ich muss sagen, Sie haben recht, ich bin fündig geworden.

Fangen wir doch einmal an, mit Original Kämpfe:
Mich irritiert der Druck, den die Verwaltung Weiterlesen

Konferenzsystem für Wolterdorf

Vor 2500 Jahren wurden in Griechenland Theater gebaut, in denen bis zu 17.000 Besucher Platz nehmen konnten. Die Darsteller auf der Bühne konnten schreien oder flüstern, selbst das leiseste Wort wurde noch auf den am weitesten entfernten Rängen klar und deutlich vernommen. Die alten Griechen schafften das durch überzeugende Baukunst, die die Gesetze der Akustik befolgte. Jeder kann sich in den noch vorhandenen antiken Theatern davon überzeugen.

In Woltersdorf ist das anders, Gesetze der Akustik beim Bauen anwenden – wozu, gibt es doch Beschallungsanlagen. Unsere Gemeinde leistet sich einen 2.5 Millionen teuren Rathaus-Anbau und möchte dort ein 20.000 Euro fressendes Konferenzsystem installieren lassen. Da würde dann jeder Gemeindevertreter sein eigenes Mikrofon haben, woanders haben selbst Parlamente weniger Sprechstellen als Abgeordnete. Den meisten reichen zwei oder drei Mikrofone und damit klappt die Parlamentsarbeit prima. Vielleicht sollten unsere Gemeindevertreter sich einmal solche Anlagen ansehen und es gibt noch ein einfaches, kostenloses Mittel – lauter sprechen, es ist kaum zu glauben, wie weit die Stimme reicht – für die Gemeinderäume reichts allemal.

Ich halte die geplante Anlage für überflüssig und zu teuer, hier ist eher der Wunsch nach mehr Glanz fürs Rathaus, denn die Notwendigkeit zu sehen.

Weiter soll ein Interactive Pen Display für 3.500 Euro (in der Summe von insgesamt 20.000 Euro enthalten) ins Rathaus einziehen. Solche Grafiktabletts und Grafikdisplays sind für Spezialisten, für Grafiker, Designer und Künstler gedacht.

Ich füge hier einmal die Vorstellungen eines Herstellers solcher Pen Displays ein: „Damit schafft das neue Gerät die optimale Grundlage für einen intuitiv gesteuerten Workflow vor allem in nicht-grafischen Anwendungsbereichen wie Audio-Editing, Office Automation oder der Prozesssteuerung. Gleichzeitig lässt sich das neue Pen-Display auch hervorragend bei Präsentationen einsetzen.“ Wer mehr darüber erfahren möchte, kann hier nachlesen.

Jetzt stellt sich mir doch die Frage, was machen unsere Vertreter so im Rathaus? Betreiben sie Prozesssteuerung Weiterlesen

Stichwahl Woltersdorf

Das Wahlergebnis der Wahl vom 28. März 2010

Dr. Vogel 1833 Stimmen 52.95 – Prozent
Wolfgang Höhne 1629 Stimmen – 47.05 Prozent

Wahlbeteiligung über 53.76 Prozent

Wir haben einen neuen Bürgermeister. Mal sehen wie es läuft, 100 Tage Schonzeit hat er, dann wollen wir etwas sehen.

Höhne muss weg – Höhne ist weg 🙂
Dafür haben wir gekämpft – Ziel erreicht!

Am 4. Januar 2010 haben zwei Rentner erstmalig, vor allen Anderen, in der Geschichte von Woltersdorf öffentlich geschrieben: „Woltersdorfer: Höhne muss weg“
Ein viertel Jahr lang haben wir dafür gekämpft, heute ist es vollbracht. Wir habens mit zwei Litern Rotwein begossen 🙂