Bauausschuss-09-2018-Teil 3; Straßenbeleuchtung

Punkt 8 Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße und in der Friedrich-Starke-Straße – Beratung und Beschlussempfehlung zum Bauprogramm BV 39_2018
Kerstin Marsand stellt das Bauvorhaben vor und wies darauf hin, dass die Firmen sich weigern, für Reparaturzwecke auf die schiefen und nicht mehr so richtig standfesten Masten zu klettern.
(Anmerkung: Wie wir uns erinnern, haben die Stürme im letzten zu längeren Strom- und damit Beleuchtungsausfällen geführt, weil die benötigten Oberleitungen nicht zu bekommen waren. Insofern wird es Zeit, dass die Beleuchtung auf moderne Technik umgestellt wird, denn es geht um die Sicherheit im Ort.)
Dann übergab sie an das Planungsbüro Ingenieurbüro für Elektroanlagen, Herrn Uwe Drähn, der die Planungen detailliert vorstellte. Nachfragen von Jens Mehlitz zu den unterschiedlichen Leuchtentypen „Alfons I“ und „Madrid 600“ wurden mit der unterschiedlichen Lichtpunkthöhe beantwortet. In der Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße wird die Lichtpunkthöhe 7 m betragen, um die gesamte Straße einschließlich eines möglicherweise später gebauten Gehwegs auszuleuchten.

In der Friedrich-Starke-Straße reicht eine Lichtpunkthöhe von 4,50m aus. Es handele sich bei allen Leuchten um LED-Technologie, die auch dimmbar ist. Wie schon in der letzten Ausschusssitzung beantragt, sind die Straßen unabhängig von einander schaltbar. Kerstin Marsand möchte aus Sicherheitsgründen auch den kleinen Radweg im Wald Richtung Erkner mit ausleuchten, wurde aber von Karl-Heinz Ponsel darum gebeten, zu prüfen, ob es sich dabei nicht bereits um Berliner Stadtgebiet handelte, auf dem man nicht bauen dürfe. Dies wurde zugesagt.

Karl-Heinz Ponsel konnte nun die Beschlussempfehlung verlesen. „Die Gemeindevertretung der Gemeinde Woltersdorf beschließt in ihrer Sitzung am 11.10.2018 die Straßenbeleuchtung in der Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße (zw. Grenze Sanierungsgebiet Höhe Haus Nr. 46 und Ortsgrenze Richtung Erkner) und in der Friedrich-Starke-Straße zu erneuern, zu erweitern und zu verbessern.
Das Bauprogramm wird wie folgt festgelegt:
Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße (Hauptverkehrsstraße, Landesstraße L 30) Leipziger Leuchten Typ „Alfons I“ mit LED-Leuchten, Erdverkabelung, Lichtpunkthöhe ca. 7,00m, Leuchtenabstand nach Festlegung Fachplaner zur verkehrssicheren Beleuchtung der Verkehrsflächen.

Friedrich-Starke-Straße (Anliegerstraße) HESS Leuchten Typ „Madrid 600“ mit LED-Leuchten, dimmba,r Erdverkabelung, Lichtpunkthöhe ca. 4,50m. Leuchtenabstand nach Festlegung Fachplaner zur verkehrssicheren Beleuchtung der Mischverkehrsfläche.

Radwegerweiterung Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße (optional nach Entscheidung) Leipziger Leuchten Typ „Alfons I“ mit LED-Leuchten, Erdverkabelung, Lichtpunkthöhe ca. 4,50m, Leuchtenabstand nach Festlegung Fachplaner zur verkehrssicheren Beleuchtung der Verkehrsfläche.“
Dem Beschlussvorschlag wurde zugestimmt.

Punkt 9. Lärmaktionsplan der Gemeinde Woltersdorf – Vorstellung der Ergebnisse des Bürgerdialogs
Es handelte sich auch hier nur um eine Information des Ausschusses. Wie schon im Sozialausschuss stellte Kerstin Marsand die Ergebnisse der Fragebogenaktion im Rahmen des Bürgerdialogs dar. Auch die Nachfragen deckten sich mit denen vom Vortag, insofern erübrigt sich hier eine Wiederholung. (Sozialausschuss 10.09.2018)

Punkt 10. Information zur Gestaltung des Kreisverkehrs „Vogelsdorfer Platz“
Der Punkt wurde nicht behandelt, da die Planerin der FAW verhindert war. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass die Installation 3 m hoch werden und sich drehen soll. Auch sollen für die Gemeinde keine Folgekosten für die Betreuung der Installation entstehen.
(Anmerkung: Sind wir mal gespannt auf den nächsten Ausschuss, wenn dann der Punkt wieder beraten wird. Das für die Gemeinde keine Kosten für die Wartung entstehen, kann man wohl ins Reich der Märchen verbannen, schließlich hat die Gemeinde doch die Verkehrssicherungspflicht, auf die Kerstin Marsand sonst gerne hinweist.)

Punkt 11. Information zum Graffiti-Projekt „Wartehalle Berliner Straße/Fasanenstraße“
Der Jugendsozialarbeiter der Gemeinde, Markus Wendt, stellte das Projekt im Rahmen einer PPT vor.
Das Wartehäuschen ist derzeit einer der Schandflecke in Woltersdorf. Es ist nur mit „Takes“, also Namenszeichen, besprüht und sieht nicht gut aus. Nun solle es mit künstlerisch wertvollen Wahrzeichen Woltersdorf besprüht werden. Dazu haben sich mehrere Jugendliche, die sich in der Oase treffen, bereit erklärt. Die Oase, also die EC- Jugendarbeit Woltersdorf e.V. wird das Projekt auch mit ca. 200.- € finanzieren. Für die Ausführung der Arbeiten braucht man nur ungefähr 3 Tage.

Teil 3/3