Archiv des Autors: BerndWohlers

Asphaltfräse im Einsatz


Erzählen kann ich da nicht viel. Man muss es erlebt haben, den gräßlichen Lärm, die Staubwolken geschwängert mit Fasern des Straßenbelags. Das Video ist 96 Sekunden lang. 96 Sekunden können auch ganz schön nervig werden. Dann aber wissen Sie was Sie erwartet, wenn vor Ihrem Haus die Straße saniert wird. Wir hatten es sechs Stunden lang, irgendwann ist der Kopf leer, nichts geht mehr, man betet das es ein Ende findet.

Es muss sein und wir ertragen es auch, geht eben nicht anders und kommt ja auch nicht so oft vor.

Vorbereitung zum Brückenbau



Woltersdorf, Ende März, Anfang April 2022. Die Woche an der Stolpbrücke war hart. Immer größere Kolosse rücken an, hier auf dem ersten Bild ein Teil, welches den Asphalt rausfräste und in einem LKW schüttete. Irre Staubmassen wabberten, auch etwas durch unser Wohnzimmer. Folgende Bilder zeigen Euch die abgetragene Oberfläche der Straße.
Schlimm für uns alle, niemand, keiner hat uns vorher informiert, keiner konnte den ganzen Arbeitstag mit seinem Auto irgendwohin fahren. Wer Termine hatte, war angeschmiert. Die Gemeinde hat ja so etwas wie eine Sorgfaltspflicht für ihre Bewohner, die ist ausgefallen und die Firma hat gar kein Verhältnis zu den gebeutelten Anwohnern. Ist schon arg. Zeigt sich wieder mal, erinnern tut sich die Gemeinde unserer nur wenn sie Geld will.

Das nächste Bilder zeigt die Fußwegplatten auf denen wir demnächst über die Behelfsbrücke laufen können.



Dann kommt ein interessanter Part, auf der Brücke liegen die langen Spundwände und unten am Rüdersdorfer Ufer steht eine Presse für die Spundwände. Das Teil presst die langen Teile ruckzuck in ihr Bett. Passé das tödlich laute Rammen, was auch für Risse in den Hauswänden sorgte. Auf einem Bild sind schon ein paar eingepresste Spundwände zu sehen, das ist die neue Uferbegrenzung.
Für heute erstmal Tschüss

Neubau Stolpbrücke im März 2022

An, auf, rundherum um die #Stolpbrücke zwischen #Rüdersdorf und #Woltersdorf geht es rund. An allen Ecken wurde die Rüdersdorfer Straße aufgerissen, an den Abwasser- oder Wasserleitungen der einzelnen Häuser wurden Teile ausgewechselt. Alles wurde zugeschippt, anschließend wurde wieder aufgebudeld, eine Firma verlegte für die Telekom Glasfaserkabel. Drauf haben die Männer in den roten Anzügen die Straße im Bereich der Brücke ein Stück verbreitert, Asphalt draufgewalzt. Was da kommt, mal sehen. Es soll ja auf beiden Seiten Bürgersteige geben.
Auf der Rüdersdorfer Seite fuhren mächtige Kolosse auf, ein Kran und eine Ramme, mit Letzterer wurde ein gewaltiges, sieht aus wie ein Rohr (siehe Bild) am Beginn der Brücke eingerammt. Dort soll ja auch die Behelfsbrücke plaziert werden.
Auf einem Bild sind die Spundwände zu sehen die auch dort eingerammt werden sollen, der Kanal wird hier etwas breiter, wegen der Schwierigkeiten, die große Frachkähne in der Kurve unter der Brücke hatten.
Ja, nun könnt ihr euch ein Bild davon machen, was hier abgeht, leider ist das alles des Öfteren mit höllischen Lärm verbunden. Wir haben hier ein paar Schichtarbeiter wohnen, die sind nicht ganz so glücklich damit. Da müssen wir nun durch. Tschüss!








Neubau Stolpbrücke in Woltersdorf

Auf der Stolpbrücke wurde solch ein Teil festgemacht. So etwas kenne ich nicht, kann mir mal einer sagen was das ist und wofür das genutzt wird. Danke im Voraus!

Inzwischen habe ich die Antwort bekommen: Das ist ein Beleuchtungsballon. Wahrscheinlich zur Baustellen Ausleuchtung.
Herzlichen Dank für die Auskunft.

Gegen den Krieg – Kundgebung in Woltersdorf


Gestern, abends um 19:00 fand vor der „Alten Schule“ eine gut besuchte Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine statt. Es war stockdunkel und kein Lautsprecher aufgebaut. Die Menschen wurden aufgefordert dicht heranzukommen, an die Treppe, wo Jelle Kuiper von den Grünen etwas erzählte. Etwas, weil nur Bruchfetzen zu den Rändern der Veranstaltung vordrang, wo ich stand – Corona und enges Gedrängel, viele ohne Masken ließ mich im Abseits verharren. Danach kam der neue Bürgermeister dran, davon kamen nicht mal Bruchfetzen in den hinteren Reihen an.
Also, was da vorgetragen wurde, keine Ahnung. Lassen wir’s beim guten Willen. Alle die da kamen waren vom Wunsch beseelt, dass dieser unselige Krieg schnellstens beendet wird und sich die Russen aus der Ukraine zurückziehen. Damit hat #Woltersdorf sich überzeugend gegen Krieg und Willkür Moskaus positioniert.

Auf der L30 Brücke zwischen Woltersdorf und Rüdersdorf

Brücke am Stolpkanal Woltersdorf

Die Brücke am Stolpkanal

Ab dem 17. Januar 2022 bis voraussichtlich 4. Quartal 2023 ist die Überfahrt der Brücke für Fahrzeuge gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert sein. Die Überquerung für Radfahrer und Fußgänger wird bis zum Ende der Bauzeit zugesichert.
(Die Umleitung wird wohl über den Berghofer Weg gehen)

Die Arbeiten an der L30 – Rüdersdorfer Str. beginnen auch im Februar 2022

Der grundhafte Ausbau des Kreuzungsbereichs Am Stolp – Puschkinstr. auf der Rüdersdorfer Seite und der Ausbau der Rüdersdorfer Str. in Woltersdorf beginnen zeitversetzt ab wohl Juli 2022

Frohe Weihnachten, allen die froh und innig an den Weihnachtsmann glauben.


Neujahrsgebet des Lamberti-Pfarrers Josef Kappen aus Münster von 1883
Herr, setze dem Überfluss Grenzen
Und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
Aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
Und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
Und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
Und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass alle in den Himmel kommen
Aber nicht sofort.

Mit Masken, ohne Masken, egal, eswird gegiftet

Das Center steht in Erkner u das Foto ist aus 2015

Erkner: Ich war einkaufen, ein Job den ich noch nie gerne machte. Ist schon ein paar Tage her. Darüber schreiben, das habe ich mir gründlich überlegt, denn es betrifft ein Thema, wo es ganz schnell brenzlig werden kann, im heutigen Deutschland.
Erkner, Einkauf in einer Drogerie im CityCenter. Wir haben die GG Regel, also Maske auf und rein ins Vergnügen. Im Center mit den Masken scheint’s nicht so genau genommen zu werden. Ok, ich hab meine auf, was andere machen ist ihr Bier. In der Drogerie, deshalb schreibe ich überhaupt, rempelt ein Mann mittleren Alters eine Frau, deutlich älter als er, von hinten an. Mühsam versucht sie Gleichgewicht zu halten, da gröhlt die Type sie an: „Maskenfresse mach Platz“. Die Frau ist geflüchtet zur Kasse, ich sah, wie sie mit der Kassiererin diskutierte. Vorm Eingang wartete ich auf sie, fragte ob sie mir erzählen würde, wie es weiterging an der Kasse. Die Antwort war klar und eindeutig, wir können nichts machen, uns werden selber Schläge angedroht und schlimmeres. Wir können nicht kontrollieren.
Wie sollen Kassiererinnen auch Polizeiaufgaben übernehmen oder sind’s Aufgaben des Ordnungsamtes? Die Polizei in Erkner, eine Minitruppe, die haben genug mit der Eigensicherung zu tun. Ist schon her, kann sich geändert haben, da waren es fünf Leute die das Riesengebiet bewältigen sollten. Unser Ministerpräsident in Potsdam hat da wohl schon mehr Hansels fürs Kaffee kochen.
Erschreckend, wie die Gewalt Einzug hält in Städten und Dörfern, nicht mehr nur die großen Ballungsgebiete sind betroffen. In meiner Jugend, ist schon ewig her, da sagte man „wehret den Anfängen“.
Meine Tour endete in Woltersdorf, im Edeka, Masken, keine Masken, genau so wie im CityCenter zu Erkner. Ich kann mir vorstellen, es wird überall so sein. Diejenigen, die sich an Recht und Gesetz halten sind auf dem Rückzug, die Regierung hat’s verpennt, dass mit wehret den Anfängen. Dabei frage ich mich, haben wir in Potsdam überhaupt eine Regierung und wenn, ist die noch funktionsfähig?

Wahlergebnis der Stichwahl vom 10.10.2021

#Woltersdorf: Die Stichwahl am 10.10.2021 ist beendet. Das Ergebnis:
SPD Christian Stauch 63.7 %
CDU Mandy Schaller 36.3 %
Es ist ein trauriges Ende nach dem guten Ergebnis der ersten Wahl, wo beide Kandidaten fast gleichauf lagen. Die SPD hat sich dann der Wahlempfehlungen der Linken und Grünen versichert. Das stolze Bild der drei Matadore: Stauch – SPD, Manshardt – Grüne und Meskes- Linke war in der MOZ abgebildet. Wahlempfehlungen gibt es nicht umsonst. Man könnte es Rot-Rot-Grün nennen – wie es die Berliner exerzieren. Es gibt kein Land in dem es schlechter läuft als in Berlin. Woltersdorf hat jetzt die Chance Berlin zu übertreffen.