Volkstrauertag in Woltersdorf

Der Volkstrauertag ist zwar schon vorüber. Der Artikel etwas spät, aber besser zu spät als gar nicht. Zwei Sonntage vor dem 1. Advent wird in Deutschland der Volkstrauertag begangen. Gedacht werden soll den zahlreichen Opfern von Kriegen und sonstigen Gewalttaten. Und zwar nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auf der ganzen Welt. Dieses Gedenken findet unter anderem im Deutschen Bundestag mit Ansprachen und Reden statt. Neben der Nationalhymne wird traditionell das Lied „Der gute Kamerad“ gespielt. Zudem erfolgen in zahlreichen Gemeinden und Städten Kranzniederlegungen und weitere Gedenkstunden.

Im Bundestag, Landesparlamenten, Städten und Gemeinden, eben in ganz Deutschland wird dieser Tag feierlich begangen. Halt, nicht in allen Gemeinden – die Gemeinde Woltersdorf gedenkt der deutschen Kriegstoten nicht. In Woltersdorf hat sich einzig der Verschönerungsverein um die Pflege der Kriegsgräber bemüht. Auf dem Friedhof wurden die Gräber gesäubert, Blumen und Gestecke niedergelegt. Am sogenannten Fidusdenkmal, das an die Gefallenen des 1. Weltkrieges erinnert, stellte der Verschönerungsverein ebenfalls eine Gesteckschale hin.

Das war’s, von der Gemeinde und dem Bürgermeister von Woltersdorf war nichts zu sehen. Keine Blume, kein Kranz, kein Wort des Gedenkens. Das Einzige, was der Bürgermeister einiger Woltersdorfer mit Leichtigkeit schaffte, war Unfrieden um das Denkmal zu säen. In mehreren Artikeln seines ihm sehr zugetanen Journalisten E. kämpfte er gegen die vom Verschönerungsverein angebrachte Schautafel. Ich glaube, wir sind die einzige Gemeinde in ganz Westeuropa, wo ein Gemeindevorstand so brutal und ungestört gegen die Geschichte seiner Gemeinde ankämpften durfte. Die Tafel ist jetzt zensiert, weil einem einzigen Mann in Woltersdorf, dem Bürgermeister, der Inhalt nicht passte. Das einzig Gute daran, dem Bürgermeister Vogel hat’s wohl einen besonderen, ganz besonderen Ruf eingebracht, bis über die Grenzen unseres Landes hinaus. Das Denkmal wurde ebenfalls bis über die Grenzen bekannt – Woltersdorf aber auch.

Die Gemeinde Woltersdorf, ihr Bürgermeister Rainer Vogel, samt den Genossen von „Die Linke“ legen lieber im Mai Gestecke und Schleifen am Russendenkmal ab.

  1. D.S.

    Das erste Mal wurde er mit dem Verkauf des Grundstückes der Gemeinde Körnerstr. zum Bodenrichtwert an seine Gemahlin sehr bekannt in Europa. In einer Grundeigentümerzeitung auf Mallorca wurde darüber berichtet. Wobei die Insulaner feststellten, der Bodenrichtwert ist der niedrigst mögliche Verkaufspreis, von seltenen Ausnahmen abgesehen. Bei einem öffentlichen Angebot wäre wohl deutlich mehr in die Gemeindekasse geflossen. Ein schönes Schnäppchen hat euer Bürgermeister da gemacht. Gratuliere!

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