Torsten Giesel, Kandidat der Landratswahl in LOS

03. November 2016 Landratskandidat Torsten Giesel

03. November 2016 Landratskandidat Torsten Giesel

Heute möchte ich den 48 jährigen Gastronom Thorsten Giesel aus Wellmitz vorstellen. Er möchte an die Spitze des Landkreises kommen. Ganze 1000 Euro Wahlkampfmittel stehen ihm zur Verfügung. Seit acht Jahren ist er im Ortsbeirat. Meinen Respekt hat er, der Einzelkämpfer und ich wünsche ihm einen schönen Achtungserfolg. Zu mehr wird es nicht reichen, Politik und Einzelkämpfer, das sind zwei Dinge die sich beißen.

Das war alles was ich bisher über den Landratskandidaten erfahren konnte. Ein bißchen wenig und so fragte ich bei dem Kandidaten nach.Torsten Giesel ist 48 jahre alt ist verheiratet und wohnt in Neißemünde – Ortsteil Wellmitz. Er ist Gastwirt und engagiert sich im Ortsbeirat als stellvertretenden Ortsvorsteher.

Ein neues Gesicht bereichert die Kandidatenliste der bevorstehenden Landratswahl. Hier Torsten Giesels im Original.

1. Warum wollen Sie Landrat werden und welche Erfahrungen können Sie dafür in die Waagschale werfen?
Torsten Giesel aus dem Neißemünder Ortsteil Wellmitz will sich am 27. November auf den obersten Beamtenposten des Landkreises Oder-Spree wählen lassen. Ich trete an, weil es zum ersten Mal die Möglichkeit gibt, von den Bürger direkt gewählt zu werden.
Unterstützt in meinem Beschluss werde ich auch von unserer Neißemünder Bürgermeisterin Ute Petzel und unseren ortsansässigen Kommunalpolitikern. Ich denke, der Landrat sollte jemand sein, der hier in der Region groß geworden ist und die Leute kennt.
Auf der großen politischen Bühne bin ich bisher kaum in Erscheinung getreten. Doch ich bin bereits seit acht Jahren im Wellmitzer Ortsbeirat und als stellvertretender Ortsvorsteher tätig. Ich engagiere mich, weil ich zu meinem Ort und der Region stehe. Auch durch meine Arbeit als Gastwirt komme ich mit Menschen in Kontakt und erfahre ihre Sorgen und Probleme.

2. Was würden Sie als Landrat besser machen, als Ihr Vorgänger?
Für den Fall meiner Wahl seien keine umwälzenden Veränderungen zu erwarten. Der Landkreis ist gut aufgestellt. Der jetzige Landrat Manfred Zalenga macht sehr gute Arbeit.
Als neuer Landrat würde ich eine Hallengebührenordnung erlassen wollen, sodass die Schulsporthallen des Landkreises auch durch die Vereine genutzt werden können. Die finanzielle Unterstützung der Nicht-Stützpunktfeuerwehren, wenn es darum geht, neue Löschgruppen und Tanklöschfahrzeuge zu bekommen.
Des Weiteren würde ich mich für mehr Investitionen in die Grundschulsozialarbeit einsetzen. Ein letzter Punkt wäre die Wiedereinführung der alten Autokennzeichen für Eisenhüttenstadt (EH), Beeskow (BSK) und Fürstenwalde (FW), womit die Bürger ihre Heimatverbundenheit ausdrücken können.

3. Was halten Sie von der Kreisgebietsreform und wo sollte Oder-Spree nach einer möglichen Fusion mit Frankfurt (Oder) ihren Sitz haben?
Ich bin gegen die geplante Kreisgebietsreform und würde als Landrat auch dagegen steuern. Diese Reform würde mehr kosten als sie einsparen würde. Schon allein der Umzug der Ämter würde Millionen kosten. Zudem hätte die Kreisgebietsreform für viele Bürger längere Anfahrtswege zu den Ämtern und weniger Ansprechpartner zur Folge.

Die Gaststätte von Torsten Giesel
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