Sonder GV Teil 3 – Mai 2015; ein Pöstchen im Aufsichtsrat

Punkt 4. Diskussion und Beschlussfassung über die Zusammensetzung der Fachausschüsse
Sebastian Meskes erklärte, dass wegen der einst stattgefundenen Schrumpfung von „Unser Woltersdorf“ die Ausschüsse neu besetzt werden müssten. Da „Unser Woltersdorf“ sich aber wiedervereinigt habe, falle der Beschluss weg. Es stehe aber die Frage im Raum, die Zahl der sachkundigen Einwohner auf acht anzuheben, oder die Zahl der Abgeordneten zu reduzieren.

Stefan Grams war dafür, die Zahl der sachkundigen Einwohner zu erhöhen und lehnte eine Reduzierung der Abgeordneten ab.
Wilhelm Diener wollte alles beim Alten belassen. Karl-Heinz Ponsel war der Ansicht, dass eine Erhöhung die Arbeit in den Ausschüssen nicht verbessern wird. Er war dafür, dass die Abgeordneten reduziert werden.
Stefan Bley führte aus, dass sich für seine Fraktion so oder so nichts ändern würde. Er würde aber trotzdem den Antrag unterstützen.
Es wurde sich nach einer kurzen Diskussion der Antrag gestellt, dass die Zahl von acht Abgeordneten nicht verändert werde, sondern die Zahl der sachkundigen Einwohner auf acht angehoben. (Anmerkung: Ist schon klar, wer gibt seinen Posten freiwillig auf, dann lieber weitere dazuholen).
Karl-Heinz Ponsel wollte über diesen Antrag namentlich abstimmen lassen. Dem wurde zugestimmt. Mit 11 ja gegen 6 nein wurde der Antrag angenommen.
Dieter Gresse wurde sofort als sachkundiger Einwohner vom WBF für den Sozialausschuss nominiert.

Es gab noch eine weitere Beschlussvorlage, die sich auf den Aufsichtsrat der GWG bezog.
Sigrid Weber erinnerte daran, dass Wilfrid von Aswegen sein Amt im Aufsichtsrat im Januar niederlegte. Wilhelm Diener schlug damals als Nachfolger Lutz Kosboth vor. Dieser wurde nicht einstimmig gewählt, das sei aber zwingend vorgeschrieben. Aus dem Grund müsse nun der gesamte Aufsichtsrat neu gewählt werden.

Sie fuhr fort, dass der Aufsichtsrat aus sechs Mitgliedern besteht. Der Bürgermeister sei automatisch Mitglied des Aufsichtsrates, sodass noch fünf Mitglieder benannt werden müssten.

Siegfried Bronsert bat um Vorschläge.
Askell Kutzke (UW) schlug Dieter Gresse (WBF) vor, worauf Gerd Tauschek wissen wollte, ob das der Kandidat für „Unser Woltersdorf“ sei. Sigrid Weber erklärte noch einmal, dass es wichtig sei, für welche Fraktion der Kandidat vorgeschlagen wird. Askell Kutzke ruderte zurück.

Stefan Bley schlug für die CDU/SPD, Claus-Dieter Quassowski vor. Er wurde einstimmig gewählt.
Karl-Heinz Ponsel schlug für „Unser Woltersdorf“ Askell Kutzke vor, auch dieser wurde einstimmig gewählt.
Sebastin Meskes für LINKE/Grüne schlug Michael Schulz vor, auch ihm wurde die Einstimmigkeit nicht verwehrt.
Stefan Grams (WBF) schlug Dieter Gresse vor. Auch dieser erhielt alle Stimmen.
Wilhelm Diener (FDP/EB und Führer des Mittelstandsvereins) schlug allen Vorurteilen zum Trotz noch einmal Lutz Kosboth vor. Der FDP-Mann wurde mit 14 Ja-Stimmen gegen 4 Nein-Stimmen gewählt.
Stefan Grams erklärte auch, warum Lutz Kosboth vom WBF abgelehnt wurde. Lutz Kosboth hat mit Immobilien zu tun und in diesem Bereich besteht eine Geschäftsbeziehung mit der GWG. Das bedeutet, es gibt einen Interessenkonflikt.

(Anmerkung: Lutz Kosboth (FDP) wurde von Diener (FDP) für den Aufsichtsrat der GWG nominiert. Kosboth ist im Immobiliengeschäft tätig und macht in dem Zusammenhang auch Geschäfte mit der GWG. Eine Wahl Kosboths in den Aufsichtsrat der GWG, der die Geschäfte der GWG kontrollieren soll, halte ich für mehr als bedenklich. Kosboth müsste dann seine eigenen Deals mit der GWG als deren Aufsicht bewerten. Das nennt man dann Interessenkonflikt. Solchen Interessenkonflikt sieht Wilhelm Diener, der Führer des Mittelstandsvereins wohl nicht. Mitglied im Mittelstandsverein ist auch Ines Kosboth, die Gattin von Lutz Kosboth (FDP) mit ihrem Hummelchen Geschenkekaffee).

Punkt 5. Information und Diskussion zum Verfahren und zum Termin der Wahl des Bürgermeisters
Sigrid Weber erklärte den Wahlmodus. Die Wahl wurde vom Landrat auf den 20. September festgelegt. Falls der Kandidat im ersten Wahlgang die vorgeschriebene Mehrheit nicht erreicht, gibt es eine Stichwahl zwischen den Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Diese Stichwahl würde dann am 4. Oktober stattfinden. Wahlvorschläge müssen bis zum 16. Juli bei ihr vorliegen. Vorgeschlagen werden kann jeder Bürger, der nicht jünger als 25 Jahre und nicht älter als 62. Jahre ist.

Teil 3/3

  1. petruschka

    Mein Gott welch eine Pharce, wir alle wollten einen Wechsel, aber das wollte keiner.
    Dieses Macht geschachere ist zum Kotzen. Hoffendlich stellt sich ein Kandidat, der Courage hat um diesem Haufen paroli zu bieten. Höhnes Zeit war abgelaufen, aber er war zu mindest in den ersten Jahren ein guter BM.
    Das was der Diener macht,ist genau der Stil, der im Mittelstandsverein läuft. Was im Statut steht ist vöööllllig wurscht. Er verstößt gegen sein Statut und mit Koßbrot dasselbe. Armes Woltersdorf.
    Jaco

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