Kostenloses Internet in Erkner

Gastbeitrag von Mario Hausmann, Die Linke Erkner
Mitte Februar wurde die erste Freifunk-Anlage in der gemeinnützigen Einrichtung der Gesellschaft für Arbeit und Soziales e.V. (GefAS) in der Fichtenauer Straße in Erkner aufgebaut.
Freifunk ist eine Initiative mit dem Ziel, ein flächendeckendes, freies und kostenloses WLAN-Netz aufzubauen. Dieses Netz kann unkompliziert ohne Anmeldung oder Passwort von jedem Bürger genutzt werden.
Nach unserer Auffassung gehört freies Internet zum alltäglichen Standard in unser aller Leben und sollte auch in Erkner verfügbar sein. Wir haben das Projekt mit einem Standort der GefAS bewusst als Pilotprojekt gewählt, um den Menschen die dort Ihre Wocheneinkäufe oder Beratungen aufgrund ihrer angespannten Lebenssituation erledigen, ein weiteres Angebot zu ermöglichen. Ein Angebot, um sich vor oder nach dem Einkauf oder der Beratungen bei der GefAS über weitere Hilfs-/Integrationsmöglichkeiten kostenlos im Internet informieren zu können.
Wir sind der Überzeugung, dass auch andere Personengruppen von diesem Projekt profitieren können wie z.B. unsere Gäste, die sich schnell und unkompliziert vor Ort einen Überblick verschaffen wollen. Daher wollen wir Freifunk weiter in Erkner ausbauen.
Wir freuen uns, dass wir Herrn Unger (Vorstand der GefAS) von unserer Vision überzeugen konnten und dieser seine Räumlichkeiten und einen Teil des Datenvolumens für die benötigte Technik zur Verfügung stellt.
Die Stadtverordneten der Fraktion DIE LINKE sponserten die Technik und die Betreuung derselbigen. Besonderen Dank gebührt hierbei Herrn Liedtke, welcher bei der Installation mit Rat und Tat helfen konnte.
Die Reichweite des WLAN-Netzes ist je nach verwendeter Technik unterschiedlich. Um eine breite Netzabdeckung in Erkner zu ermöglichen, wollen wir weitere Standorte mit Freifunk ausbauen.
Bei Interesse oder Unterstützung beim weiteren Aufbau von Freifunkstationen wenden Sie sich gern an uns.
Mario Hausmann
Stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in Erkner
Facebook: Fraktion Die LINKE Erkner + + Homepage: www.linke-erkner.de

  1. Alte Woltersdorferin

    Nachtrag:
    Soeben, noch während ich diesen Kommentar verfasste, schickte mir die mitlesende, vorausschauende Telekom, folgende aggressive Werbung:
    Tipps für Ihr Smartphone & Tablet
    Immer griffbereit! Unsere Handy-Hilfe bietet Ihnen zu allen topaktuellen Smartphones, wie etwa iPhone 7 oder Samsung Galaxy S7 umfassende Tipps und Tricks, zum Beispiel
    E-Mail, SMS und MMS konfigurieren
    Internet und WLAN einrichten
    Akkuverbrauch pro App prüfen
    Softwareabstürze beheben
    Einen Kunden-Datenschutz, trotz Festnetz-Telefons und Festnetz-Internet mit PC ohne WLAN, ist denen ein Fremdwort ! Was sagt man denn zu dieser Belästigung ?!

  2. Alte Woltersdorferin

    Hallo „Listiger Lektor“, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, ich habe die angegebenen Links mit Interesse gelesen. Dass da lt. Heise-Quelle unser Freiheit predigender Gauckler Ade zum Abschied noch irgend etwas Gutes den grenzenlos Freiheitsliebenden tun wollte, indem er dieses Gesetz unterschrieb, beweist mir letztendlich, wie kurzsichtig sein Ostseezonen-Horizont doch geblieben ist.

    Ich merke, „Listiger Lektor“, Sie haben mehr Wissen darüber, wie Sie sich bei der Nutzung von Freifunk im öffentlichen Raum oder WLAN im Mietshaus oder auf kleinen Grundstücken zum Nachbarn hin, technisch absichern können. Doch das wissen wahrscheinlich sehr viele Kinder, Jugendliche und Alte (wie ich) nicht. Die würden dann in die Falle der potentiell Kriminellen tapsen. Das wissen auch nicht alle der „Gäste“ oder anderen „Hilfsbedürftigen“ in unserem Lande. Pech für die Unwissenden, wenn es Probleme geben sollte.

    Mich ärgert, dass ich als freier Bürger all diesen un-heimlichen „Wohltaten“, wie es auch der Freifunk ist, nicht ausweichen kann. Da fühle ich mich genötigt (!), bei vermehrten Mobilfunktürmen und Freifunks eines Tages mein Grundstück bzw. mein Zuhause nicht mehr verlassen zu können. Stattdessen mir noch mehr Bäume rundum pflanze, da sie hoffentlich noch einiges filtern können. – Und ich wehre mich rechtzeitig gegen diesen gesundheits- und menschenverachtenden Umweltschäden, wie ich mich auch mit vielen anderen Gleichgesinnten gegen den Fluglärm und Bau eines Großflughafens gewehrt habe. Und wie man sieht, scheint die Aufklärung der Bevölkerung über kurzzeitigen Reise-Nutzen und langfristigen Lärm-Schaden sowie die Proteste im Rahmen aller Legalitäten doch recht erfolgreich zu sein. Bis jetzt ist auch dank (!) vieler „Pleiten-Pech-und-Pannen“ noch kein Großflughafen eröffnet worden.
    Und auch von den Schadens- und Gesundheitsrisiken der ganzen maßlosen, umweltschädigenden Funk- und Strahlentechnik sollen alle Menschen erfahren.
    Zugegeben, ich bin erst am Anfang mit meinem technischen Wissen auf diesem Gebiet. Muss mich darin noch mehr einlesen.
    http://www.maes.de/2%20VORTR%C3%84GE/maes.de%20VORTRAG%20ELEKTROSMOG.PDF
    http://www.maes.de/2%20VORTR%C3%84GE/maes.de%20VORTRAG%20MOBILFUNK.PDF
    http://www.maes.de/6%20SENDER/maes.de%20GRENZWERTE%20EFFEKTE%20HF.PDF

    Und Sie haben recht, wenn Sie schreiben, dass der Mensch bei guter Konstellation älter werden könnte, als der Großteil unserer Vorfahren bei schlechter hygienischer Lebensweise, Mangelernährung, Kälte, Elend, Krieg, Nachkriegsmangelzeiten und falscher Gesundheitspflege. Könnte. Aber selten wird, wie man in den Zeitungen so die viele Todesanzeigen liest, bzw. man im Verwandten-, Bekannten- Freundes- und Nachbarschaftskreis mitleidvoll erlebt hat, wie viele von ihnen an den Spätfolgen ihrer „Sünden“ des Leichtsinns und Übermaßes starben.

    Doch den Menschen ein langes gesundes Leben zu gönnen, wollten und wollen die Machthaber nicht, wenn der Lebende denen keinen nennenswerten Profit mehr bringt. Im sozialen Mus war die Menschenfreundlichkeit ja wie im kapitalen Mus: Der nutzlose Alte wurde ins Feierabendheim abgeschoben, mit Medikamenten ruhig gestellt, zu Tode geröntgt, geimpft, gespritzt und operiert.

    Ich weiß aber, dass die alternativ, achtsam, gesund und strahlenfrei lebenden 8 Geschwister meiner Oma im Kreise ihrer Familien auf dem Lande alle das hohe Alter von Helmut Schmidt überschritten hatten.

    Wenn ich in meinem Kommentar von den statistischen Veröffentlichungen des RKI schrieb, dann meinte ich tatsächlich die erfassten Neuerkrankungen 2012. Hatte allerdings die Männer und Frauen addiert. Aufgelistet wurden tatsächlich die über 70 bzw. 75-jährigen Strahlen- und Umweltgeschädigten nicht mehr. Wenn da der Hausarzt als Todesursache „Altersschwäche“ oder „Herzschlag“ beurkundete, dann „ist“ das halt so, weil er ja in seiner Jugend 5 Jahre lang zur Univ. gegangen war, und wird amtlich gemacht. Ebenso wurden die krebserkrankten Kinder in diesen Veröffentlichungen des RKI nur allgemein benannt, aber nicht in Zahlen aufgelistet.

    Ich schrieb nicht von der Höhe der Sterberate früherer oder später Krebserkrankter, deren Zahlen nicht von den Neuerkrankten subtrahiert werden können, um die Zahl der Überlebenden zu ermitteln. Das wäre allerdings die übliche Statistikverfälschung, wie wir sie auch von den Veröffentlichungen der anderen Statistiken (bspw. Jobcenter) her kennen. Ich meine mal, dass die Statistik der Krebsneuerkrankten wie auch der Sterberate in Wahrheit eher noch höher ausfallen würde, wenn wir die aktuellsten Zahlen wüssten und wenn die Forschung und Veröffentlichungen frei von politischen und finanziellen Zwängen und Rücksichtnahmen wären. Über 60 Jahre wird nun mit sehr hohen Forschungsgeldern an der Krebs-Heilung ergebnisoffen geforscht, geforscht, geforscht. Obwohl die Wissenschaftler inzwischen ganz genau wissen, dass keine Krebsheilung nach Chemo- und Strahlenbehandlung eintritt, sowie keine Transplantation lebensrettend ist, vielleicht nur etwas lebensverlängernd bei schlechter Lebensqualität. Sondern es nur eine Krebsvorbeugung lebenserhaltend bzw. notfalls verschiedene Immunaufbautherapien lebensrettend sein können. Wenn man einfach nur die lebensfeindlichen Strahlen offiziell, klipp und klar als Ursachen benennt. Es ist nämlich erwiesen, dass die Neuerkrankten und die Gestorbenenanzahl tendenziell steigend ist. Und das muss ja auch seine verschiedenen Ursachen haben. Krebs im Kopf oder Blutkrebs hat es früher so gut wie kaum gegeben ! Außer bei den Bergarbeitern der IG Wismut und ihren Familien, die neben der aufgetürmten Halde wohnten und mit der vielen Schlacke auch noch ihre Straßen pflasterten. Das waren aber andere todbringende Strahlen.
    Doch heutzutage machte die tödliche Strahlen-Krankheit nicht mal vor einem jungen, dynamischen, finanziell gut abgesicherten Herrn Westerwelle halt. Er starb binnen kurzer Zeit trotz Chemotherapien, trotz Knochenmarktransplantationen. Der hatte nur mit Leidenschaft die Errungenschaften der modernen Elektronik genutzt und ist viel umhergeflogen. Nur, von den vielen ebenso Betroffenen berichten die Medien kaum, wenn man keine Person des öffentlichen Interesses ist.

    Vielleicht will man die Bevölkerung auch nicht durch Aufklärung beunruhigen, ängstigen, verschrecken. Will den Mobilfunk-Markt keinesfalls schädigen. Im Gegenteil. Die potentiellen Kunden anlocken und abhängig machen. Und das auch noch durch Einbauten süchtigmachender technischer Finessen im Frequenzbereich. Eine Art raffinierter „Geschmacksverstärker“ der elektronischen Art. Sodass diese Süchtigen sich an jedem Ort und Örtchen ständig kommunikativ berauschen müssen. (Ich hatte mal einen Maler im Haus, der alle halbe Stunde seine Arbeit liegen ließ, um zu rauchen, zu telefonieren und SMS zu lesen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause hatte ich das süchtige Nervenbündel nach Hause geschickt und den Auftrag gekündigt.)

    So, lieber „Listiger Lektor“ nun haben Sie mich herausgefordert und Sie könnten mich wieder mal Lügen strafen ! Ich bin aber keinesfalls rechthaberisch. Wer letztendlich Recht hat, beweist allein nur das Leben.

    1. Listiger Lektor

      Liebe Alte Woltersdorferin,
      ich kann Sie da völlig verstehen, wenn Sie schreiben, dass es Sie ärgert, dass Sie nichts gegen die zunehmende Verbreitung von Funkanwendungen tun können. Ich kann ebenfalls nicht ausschließen, dass die Funkwellen unsere Gesundheit in irgendeiner Weise beeinträchtigen. Sie werden dazu Unmengen an Studien finden, die einen schreiben so, die anderen so. Nach inzwischen gut 25 Jahren flächendeckendem Einsatz von digitalem Mobilfunk (GSM) und 20 Jahren WLAN praktisch überall nimmt mir aber zumindest die statistisch belegte Zunahme des Lebensalters in Deutschland die größten Sorgen hinsichtlich dieser Technologien. Lassen Sie sich da auch nicht von bekannten Fällen früh Verstorbener täuschen, die Statistik der Sterbefälle ist da eindeutig. Und wenn viele Krankheiten, die früher womöglich zum Tod geführt hätten, heute behandelt oder frühzeitig erkannt werden, die Menschen also mithin immer älter werden und damit rein statistisch ein höheres Risiko haben eben auch noch an Krebs zu erkranken (weil sie vorher nicht am Herzinfarkt o. ä. verstorben sind), dann schlägt sich das in erhöhten Neuerkrankungsfällen bei Krebs nieder. Soweit erwartbar. Ich halte den Zeitraum der massenhaften Nutzung von Funkkommunikation allerdings für zu kurz, um jetzt schon ein endgültiges Urteil zu fällen.
      Mich stören ebenfalls Dinge, die völlig legal passieren, das würde hier aber den Rahmen sprengen. Wir haben in Deutschland immerhin die Möglichkeit, offen unsere Meinung zu sagen und für Veränderungen zu werben, Gleichgesinnte zu mobilisieren und die politische Meinungsbildung zu beeinflussen. In vielen Fällen bin ich mir bewusst, dass meine Ansichten von einem besseren Zustand nicht von der Mehrheit geteilt werden würden. Aber das gehört leider auch zur Demokratie.
      Herzliche Grüße!

  3. Listiger Lektor

    Liebe Alte Woltersdorferin,
    ohne die Freifunk-Initiative in irgendeiner Weise werten zu wollen, doch einige Bemerkungen meinserseits zu Ihrem Kommentar.

    1) Die GefAS wird sich sicher mit den Nutzungsbedingungen ihres Internetanschlusses auseinandergesetzt haben oder eventuell sogar eine Vereinbarung mit dem Provider getroffen haben. Ich denke nicht, dass die AGB ein unüberwindbares Hindernis für den legalen Betrieb eines freien WLAN-Netzes darstellen. Möglich wäre beispielsweise, den Nutzer beim Einwählen bestätigen zu lassen, dass er oder sie den Zugang nicht gewerblich nutzt. Zudem glaube ich kaum, dass irgendein Unternehmen, das auf einen Internetanschluss angewiesen ist, sich auf den freien Zugang der GefAS verlassen wird, über den das Unternehmen keinerlei Kontrolle hat (Ausfall, Reparatur, verfügbare Übertragungsbandbreite etc.)

    2) Zur „Störerhaftung“ gab es im vergangenen Jahr eine Gesetzesänderung, die eben gerade solche freien Netze begünstigt. Siehe z. B. den folgenden Artikel bei heise online: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Stoererhaftung-fuer-WLAN-Betreiber-Gesetzesaenderung-tritt-in-Kraft-3278340.html

    3) WLAN nutzt lizenzfreie Frequenzbänder. Zugelassene Geräte dürfen in diesen Frequenzbändern betrieben werden. Die Zulassung ist u.a. daran geknüpft, dass die abgestrahlte Leistung bestimmte Grenzen nicht überschreitet. In der Tat können Sie also diesen „freiwilligen Leistungen“ nicht ausweichen. Das gilt im Übrigen auch, wenn Sie im Bus neben jemanden sitzen, der Bluetooth-Kopfhörer verwendet und die (Musik-)Übertragung vom Smartphone zu den Kopfhörern erfolgt. Wem der Freifunk nutzen soll und wozu, das ist in dem Gastbeitrag ausführlich beschrieben.

    4) Die sichere Datenübertragung ist in der Tat ein wichtiger Aspekt. Da man als (Internet-)Nutzer nicht kontrollieren kann, auf welchen Wegen die Nachrichten bspw. den Email-Server oder die Bank erreichen, bedient man sich sog. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Nachrichten werden dabei von der Anwendung auf dem Smartphone (bspw. Email-Client oder Bank-App) bis zur Gegenstelle komplett verschlüsselt. Ein freies WLAN heißt also nicht, dass per se Kontostände o.ä. von jedermann mitgelesen werden können. Wenn Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht eingesetzt wird, kann der Nachrichtenaustausch aber tatsächlich mitgehört oder missbraucht werden. Dessen sollte man sich als Nutzer von Freifunk immer bewusst sein.

    5) Zum Thema Gefahr durch elektromagnetische Wellen (Mobilfunk, WLAN) hatten wir vor einigen Wochen schon geschrieben, siehe auch Bernd’s Kommentar dazu. Wenn Sie auf die Krebserkrankungen zu sprechen kommen, da scheinen Sie die Statisitken des RKI genau falsch interpretiert zu haben bzw. die Sterberate mit der Anzahl der Neuerkrankungen verwechselt zu haben. Zwar gibt es mehr Neuerkrankungen (demografische Entwicklung!), dafür sinkt die Sterberate seit Jahren beständig. Ein allgemeinverständlicher Artikel dazu ist in der NZZ erschienen, mit Daten aus der Schweiz:
    https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/krebskranke-mehr-patienten-und-tieferes-sterberisiko-ld.9031
    Die Lebenserwartung in Deutschland steigt übrigens seit Jahren, was Ihrer Argumentation völlig entgegensteht. Aber wenn die Fakten nicht zum eigenen Weltbild passen, müssen wohl die Fakten daran Schuld sein, oder?

  4. Alte Woltersdorferin

    Um sein Internet freizugeben, benötigt man einen herkömmlichen Internetanschluss bei einem kommerziellen Provider. „Doch dürfen die Freifunker deren Dienste einfach so an Dritte weitergeben ?“, fragt sich Thomas Bradler, Referent für Verbraucherrecht der Verbraucherzentrale in NRW und mahnt zur Vorsicht: „Es liegt sicherlich nicht im Interesse des Anbieters, dass viele Nutzer über nur einen Zugang im Internet surfen.“ Er empfiehlt, vorher genau in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Providers zu schauen. „Sonst könnten eine Kündigung und entsprechende Schadenersatzansprüche die Folge sein.“
    Also, bitte mal in die AGB schauen, denn „Unwissenheit schützt vor Schaden oder Strafe nicht“, heißt es. – So verweist auch ein Sprecher der Deutschen Telekom bei dieser Frage auf die AGB des Unternehmens. Dort steht unter anderem (§5), dass ein Telekom-Kunde die Leistungen nicht an Dritte zum alleinigen Gebrauch oder zur gewerblichen Nutzung weitergeben darf.
    Denn Freifunk ist kein Freifahrt-Schein für Urheberrechtsverletzungen !
    Auch die Frage der sogenannten Störer-Haftung sollte gestellt werden.
    Konkret bedeutet diese juristische Formulierung: Wenn etwa ein Restaurant-Betreiber seinen Gästen sein WLAN-Netz zugänglich macht, dann haftet er auch für eventuelle Straftaten wie illegale Musikdownloads oder der Aufnahme von Geschäftstätigkeiten mit illegaler Intention im Inland, die Gäste damit begehen. Das gilt ebenso für die Gefas oder andere wohltätige Einrichtungen in Erkner und Schöneiche. Aber, „wo kein Kläger, da kein Richter“, meint der Volksmund.

    WLAN gehört mit zu den schwächsten Strahlenquellen, behaupten die Seelenverkäufer.
    Die tatsächliche Feldstärke ist umgekehrt proportional zu der Entfernung zur Strahlenquelle. Das bedeutet sich ein Handy oder DECT-Telefon mit stärkerer Strahlung direkt an den Kopf zu halten, ist wesentlich gefährlicher. Also müssten diese freien und kostenlosen WLAN-Netze flächendeckends überall ganz undemokratisch aufgebaut werden. Ganz unkompliziert undemokratisch, denn es kostet ja angeblich nichts.

    Es sollte uns schon stutzig machen, und wir sollten mal nachfragen, wer denn tatsächlich einen so großen Nutzen von hat, dass er keine Kosten scheut, den Menschen ungefragt und ungewollt seine Produkte flächendeckend überzustülpen. Und dass man diesen flächendeckenden „Wohltaten“ nicht mehr in freier Entscheidung ausweichen kann ?

    Es ist die Strahlen-Summe und die Strahlen-Dauer, die die Menschen und Tiere dauerhaft krank machen !!! Bitte mal am verkabelten PC, Euch über das informieren, was Euch krank oder tot macht.

    Allen gesagt, denen die Freifunk-Strahlen eines großen WLAN-Netzes kurzfristig gesundheitlich nichts ausmachen, habe ich dennoch so meine Kopfschmerzen:
    Freifunk ist unverschlüsselt. Da kann sich also jeder einloggen, ohne eine Benutzerkennung einzugeben. Man bleibt zwar „anonym“, dennoch ist die Verbindung zwischen dem Netzknotenpunkt und bspw. dem Handy, IPad, … usw. komplett unverschlüsselt. Quasi können alle, die sich in der Nähe befinden mit entsprechender Technik, mithören, mitlesen, für sie Interessantes aufzeichnen, wie die Fotos der Familie und Freunde, des Zuhauses und zu ihren räubernden Auftraggebern in alle Welt weiterleiten. Man kann somit auch viel besser abgehört und überwacht werden, zu unserer/Eurer/ihrer Sicherheit natürlich.

    Nach flächendeckender Einführung des Freifunks wird es nicht nur lehrreich für „unsere Gäste, die sich schnell und unkompliziert vor Ort einen Überblick verschaffen wollen“, sondern auch lukrativ für andere potentiellen Kriminellen. Wenn bspw. ein vielbeschäftigter Geschäftsmann lieber „sein“ Straßenbüro nutzt oder man auf der Parkbank, an der Haltestelle, im Auto oder im Restaurant bequem sitzend, seine Bankgeschäfte über den billigen Freifunk tätigt und der daneben stehende/sitzende „Hilfsbedürftige“ auf seinem IPad daddelnd, alles mitliest und noch nebenbei von nichtseinem Konto einkauft. Ja, der billige Freifunk kann für den Leichtsinnigen dann auch mal so richtig teuer werden. Für Manche nur einmal, wenn das Konto auch gleich mit einem Klick geräumt wird. Freifunk funktioniert also in der vogelfreien Gemeinschaft ganz bequem.

    Nur, die echten Vögel können unter dem flächendeckendem Strahlennetz nicht mehr nisten und brüten und uns nicht mehr das zunehmende Ungeziefer wegfuttern. … Na, dann müssen die Chemtrail-Flieger für uns halt noch ’ne Extrarunde fliegen und ihre „Schädlings“bekämpfungs-Gifte versprühen. Besonders in der Grippe-„Epedemie“-Zeit fällt das gar nicht so auf, wenn alle derzeit ihren Eiter abhusten und schnupfen. Und ein Ende des nachfolgen, wochenlangen Reizhustens ist auch noch nicht abzusehen. So haben die von der Gesundheitsindustrie wenigstens auch noch ihren Profit von den ahnungslosen Umweltgeschädigten. Freifunk funktioniert also in der vogelfreien Gemeinschaft ganz profitabel.

    Wer ständig den zunehmenden Strahlenbelastungen ausgesetzt ist, dem wird somit auch, langfristig betrachtet, sein Immunsystem geschädigt. Bis zum Krebs. Die Sterberate (Mortalität) der Krebserkrankten nimmt ja ständig zu. Die Statistik des Robert Koch Instituts (das ist das, welches die jeweils neueste Impfforschung ausprobiert.) nennt bei registrierten Erfassung bzw. Schätzung sämtlicher Krebserkrankungen eine Steigerung von Neuerkrankungen. Im Jahr 2012 waren es 477.950 erfasste Krebs-Neuerkrankungen. Die Prognose für 2016 war 498.700 Krebsneuerkrankungen.
    Eine ständige Strahlendosis gehört als Ursache zu den bekannten Risikofaktoren der Leukämie, dem unheilbaren (!) sog. Blutkrebs. So wurden im Jahr 2011 in Deutschland etwa bei 13.360 offiziell erfassten Männern u. Frauen Leukämie diagnostiziert. Die Prognose für 2016 war 13.700 Neuerkrankungen. Tendenz steigend. (Bei Menschen ab 70-75 hat man mit dem statistischen Erfassen schon aufgehört, denn diese hohe Rentneranzahl will man ja vermutlich aussortieren.)
    Wer kannte nicht Menschen im Familien-, Verwandten-, Freundes- und Nachbarschaftskreis, die am Krebs verstarben ? Wenn erst mal die wahren Statistikzahlen von 2016/2017 in 5 Jahren bekannt gemacht werden, ist es eh zu spät und nutzlos. (So, wie die Schweine-, Rinder-, Vogel- und Grippe-Impfungen des teuren Robert-Koch-Instituts auch.)

    Die Singvögel lassen sich nicht täuschen wie die Menschen, sie spüren noch das, was ihnen schadet und reagieren für ihren Art-Erhalt sofort. Dagegen die medienverblödeten, werbungsverblendeten, konsumdressierten oder einfach nur gutgläubigen Menschen den „Göttern in weiß“ ja auch glauben, dass ihnen im Krebsfalle eine chemische Keule oder Strahlentherapie wieder in alter Frische, mit Tatkraft, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude zu neuem Leben erwecken würde. Ja klar, für die Erkankten, die nicht vorzeitig (!) gealtert sind, dann im Himmelsparadies. Nach oben ist noch genug Lebensraum für alle verwirrten Geister. Mit Todesangst klammert man sich ja hoffnungsvoll an alle Versprechungen und nimmt „Wahlgeschenke“ an, als wenn man dann noch eine Wahl hätte. …

    Der sog. spendable Wohltätigkeits-Verein Gefas wird ja, wie auch die AWO, von der SPD geführt. Die hinterhältige Linke hat ihre asoziale, antidemokratische Stiefschwesternpartei somit nicht nur gelinkt, sondern ihr alter Arbeiter-und Bauern-Kampf-Geist sitzt bauernschlau mit im selben roten Ruderboot, falls der Wahlkampf beendet, und die SPD mangels Wählerstimmen noch gleichgesinnte Verbündete sucht. Der Schein-Wahlkampf um die besten Futterplätze, ist also auch auf unterer Politebene in vollem Gange. Mit sehr fragwürdigen Wahlgeschenken an die Menschen und Umwelt.

    Hallo, Herr stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in Erkner, Mario Hausmann,
    übernimmt Ihre linke Partei denn auch im Gesundheits- und/oder Schadensfalle die Haftung für die Folgen Ihrer fragwürdigen Werbekampagne, flächendeckend den Freifunk mit dazugehörender Vervielfachung der strahlenden Mobilfunkanlagen ?
    (siehe dazu auch die Karte der bereits strahlenden Mobilfunkanlagen mitten in den Wohnsiedlungen: http://emf2.bundesnetzagentur.de/karte/default.aspx)

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