Finanzausschuss Februar 2017 – Teil 1; Das Sommerfest

Es gab eine Änderung. Der Punkt 9 wanderte aus zeitlichen Gründen hinter den Punkt 4.

Punkt 4. Bericht des Amtsleiters und Anfragen
Gerd Tauschek sagte, er werde nur eine Kurzfassung vortragen. Der Jahresabschlussbericht 2011 vom Rechnungsprüfungsamt stehe jetzt zur Verfügung. Ebenfalls liegt der Haushaltsplan 2017 auf dem Tisch (ein separater Punkt). Zum Spendenaufkommen für das „Fidusdenkmal“ teilte er mit, dass 7.778 Euro eingingen. Die Erstattung der Kosten für die Landratswahl wurde beantragt.

Daniel Lohse fargte, ob die Steuersätze mit den Ist-Ständen verglichen wurden und ob es dazu eine Übersicht gebe. Der Kämmerer verwies darauf, dass im letzten Jahr eine Haushaltsüberwachungsliste zugesandt wurde. Aus dem Planansatz (Schätzdaten, die vom Finanzministerium vorgegeben werden) der Ist-Stand ersichtlich wäre.

Punkt 9. Sommerfest 2017 – Stand des Ausschreibungsverfahrens und Finanzierung
Jenny Loponen berichtete, dass die Ausschreibung fürs Sommerfest ohne einen Interessenten am 31. Januar 2017 beendet wurde. Es gab ein Krisenmanagement, in dem verschiedene Varianten untersucht wurden. Variante eins, die Gemeinde richtet das Sommerfest selber aus, entfiel aufgrund des fehlenden Haushaltes, zu wenig Zeit für Verträge und Geldmangel. Variante zwei, die Gastronome an der Schleuse machen ein Schleusenfest, wurde dort positiv aufgenommen. Es wurde dazu ein Gespräch geführt und es wurde beschlossen dafür ein Konzept zu erarbeiten, in dem die finanzielle Seite und die Spendenwerbung berücksichtigt werden sollen. Die dritte Variante wäre, ein freihändiges Vergabeverfahren durchzuführen und die Interessenten mit der Option noch einmal anzuschreiben, das Eintrittgeld verlangt werden kann. Die Zeit wäre allerdings sehr knapp und viele sind bereits abgesprungen. Es gibt einen Interessenten, Herrn Reich, der die erste Ausschreibung zu spät entdeckt hat. Der würde ein Sommerfest auf der Maiwiese organisieren.

Askell Kutzke erkundigte sich nach dem Rücklauf der Spendenquittungen. Er ist der Meinung, dass die vom Finanzamt beanstandeten Quittungen nicht zulasten der Gemeinde gehen dürfen. Weiter wollte er wissen, was und wohin die Gemeinde eigentlich will. Das Sommerfest wäre für die Gemeinde ein sehr großer Werbeträger. Er habe auf dem letzten Fest kaum Leute aus Woltersdorf gesehen. Darum sollte das Fest nicht ausfallen. Jelle Kuiper konnte sich eine Beteiligung der Gemeinde zwischen 4.000 Euro bis 5.000 Euro vorstellen. Siegfried Bronsert konnte dem nur zustimmen, da er schon immer dafür war Geld für das Fest einzustellen.

Stefan Grams erklärte, dass das WBF strikt dagegen sei, das Geld dafür mit vollen Händen auszugeben. Er plädierte für Spendenwerbung und Verkleinerung des Festes. Jens Mehlitz schob nach, dass das WBF nicht gegen das Sommerfest wäre, aber früher ging es auch ohne Unterstützung durch die Gemeinde. Außerdem fand er es unfair den anderen Gastronomen gegenüber, dass nur die Gastronome an der Schleuse von der Unterstützung profitieren würden.

Askell Kutzke war der Ansicht, die Unterstützung des Sommerfestes würde dazu beitragen, dass sich der Ort weiterentwickelt. Die Gastronomie käme gut alleine zurecht.

Daniel Lohse empfand, dass der Zuschuss eine Art Blankocheck darstelle, das wäre nicht gewünscht. Es sollte zuerst ein Konzept geben und dann könne darüber geredet werden, nicht umgekehrt. Henry Henschel empfand das als Quatsch, es müsse umgekehrt sein, erst das Geld und dann das Konzept.
(Anmerkung: wir bauen ein Auto. Erst das Geld und dann überlegen wir, wie ein Auto gebaut wird. Muss man sich denn immer solche unvergorenen Gedanken anhören).

Askell Kutzke fand, das, wenn die Gemeinde die Ausschreibung durchführe, könne sie mehr Einfluss nehmen, das sollte in der Gemeindevertretung weiter verfolgt werden.

Jenny Loponen gab zu bedenken, das in der Gemeindevertretung aufgrund der Vorlaufzeiten, die Diskussion nur noch über das Sommerfest 2018 geführt werden könne. Zuvor muss es aber im Sozialausschuss besprochen werden.

Teil 1/3