Eine schlechte Kolumne in einer guten Zeitung

Morgens einen großen Pott Milchkaffee, dazu eine Tageszeitung mit einer gut geschriebenen Kolumne, so möchte ich jeden Morgen in den Tag starten. Die „Berliner Zeitung“, leicht linkslastig, erfüllt mir den Wunsch, meine Nase in eine gute Zeitung zu stecken.

Meinen zweiten Wunsch erfüllt mir die „Berliner Zeitung“ nicht immer. Die Aufgabe kann das Blatt auch nicht bewältigen, werden die Kolumnen doch von vielen Autoren verfasst. Der Geschmack der Leser ist auch unterschiedlich, der eine mag den, der andere den Stil, der eine liebt dieses Thema, der andere jenes. Die Kolumnen von Herrn Thadeusz, Volker Heise, Tom Schimmeck, Klaus Staeck und Karl-Heinz Karisch lese ich gerne, mit ihnen in den Tag zu starten macht Freude.

Es gab bei der Berliner Zeitung aber auch Mely Kiyak und es gibt Götz Aly sowie Annetta Kahane. Außer mir vor Freude war ich, als der Name Mely Kiyak aus der täglichen Kolumne verschwand, ich von ihren Artikeln verschont blieb. Ähnlich würde ich mich vor Freude kugeln, wenn Götz Aly und Anneta Kahane unter einem andauernden Schreibkrampf leiden würden und den Beruf, den ich bei beiden nicht für Berufung halte, wechseln müssten.

Mit Leserbriefen versuchte ich, meine Ansichten über die Schreibe von Götz Aly und Anneta Kiyak in die „Berliner Zeitung“ zu transportieren. Nie, niemals ist es mir gelungen, alle meine Emails und SMS wurden im, denke ich mal, Papierkorb begraben. Gedruckt fand ich immer nur gewaltige Zustimmung für das Trio. Ich lernte schnell, Leserbriefe zu schreiben hat nur Erfolg, wenn ich Robbe spiele. Robben klatschen unaufhörlich mit den Flossen und grunzen zustimmend. Robbe sein ist aber wider meine Natur, deshalb verfasse ich keine Leserbriefe mehr.

Heute bekam ich eine Kolumne von Anneta Kahane serviert. Kein so schöner Start in den Morgen, neugierig überfliege ich ihr mit „Staatliches Misstrauen“ getiteltes Werk. Die Gute kämpft, wie meistens, gegen Nazis, Rassisten und andere üble Zeitgenossen. Diesmal fand sie heraus, seit 1990 sind 184 Menschen durch Nazis ermordet worden. Vorstellen kann ich mir diese hohe Zahl zwar nicht, aber lassen wir’s gelten. Frau Kahane waren die 184 Ermordeten zu wenig. So musste ein Auftrag der Landeskriminalämter zur Aufstockung der Opferzahlen herhalten. In 649 Mordfällen wird von den Ämtern untersucht, ob die Taten nicht ein rechtsradikales Motiv haben könnten. Es steht nichts fest, es wird untersucht, es könnten 0 bis 649 rechtsradikale Morde sein, warten wir die Ergebnisse der Polizei ab. Anneta Kahane hat das Ergebnis der Untersuchung vorweggenommen, sie kommt auf über 800 Menschen, die durch rechtsextreme Täter ermordet wurden, und zieht die Schlussfolgerung: „Mord und Totschlag durch Nazis in dieser Dimension?“

Wer so polemisiert, der trifft die Nazis nicht, der gibt ihnen, meine ich, eine Argumentationshilfe. Jeder Nazi kann den Artikel vorweisen und sagen, hier schaut einmal, was die für einen Stuss schreibt. Deshalb mag ich die Alys und Kahanes nicht, sie schreiben für meinen Geschmack zu polemisch, eben sauschlechte Kolumnen.

  1. Auahenne

    Wenn man sich die Biographie dieser IM „Victoria“ mal genauer ansieht, und auch die weiterführenden Links über ihr verlogenes Denken und hasserfülltes Handeln erkennt, dann kann man erahnen, welche grundgesetz-feindliche Gefahr diese Vo…hetzerin und Kr…treiberin darstellt.

    http://de.metapedia.org/wiki/Anetta_Kahane

    Wegen solcher deutsch-feindlichen Schreiberlinge, haben wir die Berliner Zeitung schon vor Jahren abbestellt.

  2. Metelmann, Jörg

    Diese Frau versuchte vorgestern in ihrer Kolumne in der „Berliner Zeitung“ die Ursachen für den Terror der ISIS bei uns Deutschen zu finden: „Der Terror ist ein Meister aus Deutschland“ usw. Abartig, genau wie ihre Schilderung über deutsche Gräultaten in Polen 1939, deren Wahrheitsgehalt niemand nachprüfen kann und deren Zeugin als „eine alte polnische Frau“ ohne Namen und weitere Hinweise auf deren Identität ebenso „überzeugend“ wirkt. A. Kahane scheint von einem krankhaften Hass auf ihr eigenes Volk besessen zu sein. Das ist schon fast mitleiderregend.

    1. Bernd

      Der obrige Kommentar und mein Leserbrief an die Berliner Zeitung beziehen sich auf diesen Artikel: http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zur-organisation-islamischer-staat-nazi-taten-inspirieren-die-terrormiliz-is,10808020,28276152.html

      Betr: Berliner Zeitung, 01.09.2014, Seite 4, Kolumne v. Fr. Kahane
      Sehr geehrte Redaktion,
      seit langer Zeit lese ich Ihr Blatt. Früher fesselte mich der Inhalt manchen Vormittag, das hat sich geändert, manchmal wandert die Berliner Zeitung nach zehn Minuten in den Papierkorb. Obwohl ich mit der Aufmachung des Blattes so meine Problemchen habe, halte ich mein Abo noch. Die Gründe meiner wachsenden Abstinenz möchte ich nicht erläutern, ich schrieb oft genug an die Adresse, die auch diese Mail empfängt. Eine Antwort bekam ich niemals, das muss wohl am großen Papierkorb in Ihrer Leserbriefredaktion liegen. Schwamm drüber! Noch einmal wage ich, Ihnen meine Meinung zu mitzuteilen, Sie brauchen auch diesmal nicht zu antworten, sparen Sie sich die Mühe. Ist diese Mail geschrieben und abgeschickt, werde ich mir einen Pott Kaffe kochen und überlegen, ob es für mich sinnvoll ist, meine Nase in eine Zeitung zu stecken, die es wohl als vornehmste Aufgabe betrachtet, ab und zu ihre Leser anzukotzen.

      Sie haben oder hatten ja eine Reihe von erfolgreichen Federknechten, die mit Freude alles, was eine deutsche Geburtsurkunde vorweisen kann, runtermacht. Wir hatten da, Mely Kiyak, die niemals, unter keinen Umständen an einem Deutschen ein gutes Haar lies oder Götz Aly, Historiker, Bruder im Geiste von Frau Kiyak. In letzter Zeit bemüht er sich ja etwas um Mäßigung, nur wie lange steht er das durch? Ja und dann ist da noch Anetta Kahane, die schrecklichste Schreiberin, die ich in meinem bestimmt nicht kurzem Leben ertragen muss, weil ich einst die Berliner Zeitung abonnierte.

      Lesen Sie doch einmal in Ruhe den heutigen Hassgesang von Frau Kahane. Ich glaube, dass was Frau Kahane da treibt, pure Hetze auf alles, was Deutsch ist.

      Bin ich ein deutscher Barbar, nur weil ich in Deutschland geboren bin? Leide ich unter Herrenmenschenideologie? Ist mir die Lust am Töten in die Wiege gelegt worden? Zertrample ich Babys? Verbrenne ich Kinder? Vergewaltigte ich Frauen? Erschlage ich Männer? Bin ich ein Meister im Terror?

      So geht es seit Jahren mit Frau Kahane, sie zerlegt alles, was Deutsch ist, zieht sich an unbestrittenen Gräueltaten hoch, verallgemeinert sie auf alle Deutschen. Ich bin der Meinung, das ist Hetze, allerübelste Hetze auf alles, was durch Zufall in Deutschland geboren wurde.

      Sagen Sie einmal selbst, würden Sie dafür zahlen, dass Sie ab und zu in einer Zeitung so angepinkelt werden?

      Ich werde diesen Brief als offenen Brief und einen Link zu Frau Kahanes Wutausbruch bei mir veröffentlichen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Bernd Wohlers

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