Die MOZ und das Sommerfest in Woltersdorf

Die Party ging bis in die Nacht, schreibt die MOZ oder Märkische Oderzeitung. Zitat aus der MOZ: „Mehrere hundert Menschen aus 15 Vereinen, Unternehmen und der Gemeindevertretung bilden den langen Festumzug.“ Die müssen andere Wege genommen haben, ich habe sie nicht gesehen. Vielleicht hilft mir die MOZ da ein wenig auf die Sprünge.

Noch ein Zitat aus der MOZ: „Das Sommerfest an der Woltersdorfer Schleuse, wo tausende Gäste bis weit in die Nacht ausgelassen feiern.“ und noch einmal wiederholt, Wiederholung macht glaubwürdig: „feiern mehrere tausend Menschen an der Schleuse.“ Auch die habe ich nicht gesehen, vielleicht hilft mir die Märkische Oderzeitung noch einmal meine Gedächtnislücken zu schließen.

Noch ein Zitat aus der MOZ: „Bürgermeister Rainer Vogel greift gegen 13 Uhr zu Hammer und Zapfhahn, um mit Dirk Schwuchow, Eigentümer der Schleusenwirtschaft, das Fass anzustechen.“ Hier verschweigt die MOZ das es noch einen Eigentümer gibt, den Herrn Löwe, einen Kollegen des Bürgermeisters aus dem Rathaus. Der verwaltet die Grundstücke der Gemeinde, auch die in der Körnerstraße. Für den Bürgermeister von Woltersdorf ein wichtiger Kollege. Kurz und gut, der Bürgermeister verlegte das Sommerfest auf die Schwelle der Schleusenwirtschaft, wo Kollege Löwe Miteigentümer ist. Ach wäre es schön, wenn die MOZ oder Märkische Oderzeitung alle Aspekte erwähnen würde.

  1. Larry

    Stienitz Aktuell schreibt den gleichen Schwachsinn. Schneiden die Bilder vom Umzug auf Nahaufnahme und behaupten dann, die jetzt nicht mehr sichtbare Straße war gut Besuchern bedeckt. Deine Rundumsichten zeigen aber das niemand zu sehen ist. Und die Tanzfläche das die brechend voll ist ist kein Wunder wenn nur zwanzig Leute draufgehen und Tausende (MOZ) dort waren.

  2. Steve

    Aber Hallo, was sind denn hier für Moz ‚er am Werk? Ist ja voll der Schwachsinn, was ihr da zusammenschreibt…was soll denn das?

  3. Minerva McGonagall

    Für das Mini-Riesenrad wurde gar das Geäst eines Baumes grob zurechtgestutzt.
    Und das während der Brutzeit !!!!!!!!!!!
    Na, wenns ideologisch von unserem OberGrünen
    von der Pädophilen-Partei abgesegnet ist…
    Und was war mit dem sog. Höhenfeuerwerk über dem Flakensee ???
    Abgefackelt wurde es unter Bäumen !!!!!!!!!!!! direkt neben der Schleusenwirtschaft.
    ÄÄÄÄH welche Waldbrandstufe haben wir gerade ????????
    Wer hat dafür eine Genehmigung erteilt ?
    Die/der Bürger_innenmeister_in sich selbst ?
    Und was ist mit dem Flyer ???
    Oben das Logo des Mittelstandsvereins, unten die Internetadresse der Gemeinde ???
    Aber nirgendwo findet man den Verantwortlichen im Sinne des Pressegesetzes.
    Aber wundert einen nicht, der als Persönlichkeit sehr zwanghafte und autoritäre Vogel setzt sich beharrlich über den Rechtsstaat hinweg. Wie immer.
    Es sind mehrere Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft fällig:
    – Verstoß gegen Naturschutz/Tierschutzgesetze
    – Verstoß gegen Brandschutzvorgaben
    – Verstoß gegen das Pressegesetz.

    Minerva

  4. Blitzmaerker

    Wahrscheinlich hat die MOZ auch 1 Million ABO Leser oder so, na Übertreibung muss halt sein. Was mir auffällt: es ist doch äußerst unschön zwischen den fahrenden Autos „Lustzuwandeln“ , vom Sicherheitsaspekt ( für Fußgänger und Autofahrer ) erst garnicht zu reden. Auf der Maiwiese konnte man die Kinder gefahrlos laufen lassen.
    Was war den kulturell außer einer „Berliner Trötentruppe“ sonst noch los ?

    1. Bernd

      Lokaljournalisten fühlen sich als vierte Gewalt im Staate. Sie sehen es als ihre vornehmste Tätigkeit an, die Ukase von oben, in verständlicher Art und Weise, nach unten weiterzugeben. Sie sehen sich als verlängerten Arm gemeindlicher Hofschranzen, bejubeln die Bürgermeister gehörig und vermeiden jedes kritische Wort gegen sie. Sie können es sich nicht leisten Kritik auszuüben, weil sie Informationen von den Verwaltungen brauchen, die sie dann leider kritiklos an ihre Leser als ihre Meinung weitergeben. Auch hier wurde das Sommerfest, das in dieser Art nur vom Bürgermeister gewollt wurde, bejubelt, die Zahlen astronomisch vergrößert und Bürgermeisters persönliche Hofschranzen gehörig positiv erwähnt. Beispiel, es wurden nur die Vereine erwähnt, die ihren HVB als großes Vorbild sehen. Die Vereine, die sich das anhimmeln verkneifen und deshalb unter Liebesentzug des Gewaltigen leiden, wurden nicht einmal ansatzweise erwähnt. Eben eine Zeitung, gut genug zum Feuer machen.

  5. Norman

    Was das fürn Schwachsinn???
    Tausende feierten? Wo waren die??? Zumindest nich in Woltersdorf und schon garnich anner Schleuse. Wenns in 3 tagen mit ca 30 Betriebsstunden insgesamt vielleicht 2500 Leute waren inkl. aller Schausteller, Betreiber und was dazu gehört, dann war das schon viel.
    Und der Umzug schön und gut, aber es waren nicht hunderte, sonder vieleicht nur grad an die 100 Gewerbetreibende und Vereinsleute.
    Und das die Maiwiese nicht mit einbezogen wird, finde ich als Ur-Woltersdorfer schlimm und nicht nachvollziehbar.
    Also Schreiber der MOZ, bleibt doch bitte bei der Wahrheit und veräppelt uns nicht immer…

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