Containerdorf auf der Maiwiese

Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Stefan Bley, schlägt vor, eventuell auf der Maiwiese Container für etwa 50 Flüchtlinge aufzustellen.
Wie sieht das aus, falls die Verwaltung den Vorschlag realisieren soll. Container sind, wegen der nahöstlichen Völkerwanderung, in Deutschland kaum zu bekommen. Die Österreicher können noch liefern, vorausgesetzt man ist in der Lage zu warten. So an die acht Monate Wartezeit sollen da schon mal zusammenkommen.

Was das kostet, weiß ich nicht. Wir können aber ganz grob einmal die Zahl heranziehen, die für die Schulcontainer entstehen, die wir beim Neubau der Schule benötigen. Die Verwaltung und die Abgeordneten wollten uns Bürger von Woltersdorf nicht mit Dingen belasten, von denen wir, die Natives, ihrer Meinung nach sowieso nichts verstehen. Also, die genannte Zahl ist 1.3 Millionen Euro. Für wie viele Container, mit welcher Ausstattung und für welchen Zeitraum, wie gesagt mit Kleinigkeiten wollen die Abgeordneten uns nicht belästigen, deshalb kenne ich die Eckdaten nicht.

Ebenso sieht es mit der Anzahl der Flüchtlinge aus, die Woltersdorf aufnehmen muss. Die Quote wurde der Verwaltung und den Gemeindevertretern mitgeteilt, nur wir, die wir hier leben, sollen mit solchen Zahlen nicht behelligt werden. Eben Woltersdorfer Transparenz.

Stefan Bley (CDU) kann sich vorstellen, Container für 50 Personen auf die Maiwiese zu stellen. Da kommen ganz schön viele Container zusammen. Da unsere Gemeinde sich, wie gesagt, ganz verschlossen gibt, hilft das transparente Internet. Hier fand ich eine Webseite, wo ein Containervermieter für 20 Personen vorrechnet.
Für 20 Bewohner werden 18 Module benötigt. Für 50 Personen dann wohl 40 bis 45 Module. Das gäbe dann 25 Wohnräume, 2 Lagerräume, zwei Küchenräume und Sanitäranlagen.
Der Containerverleih legt auf Wunsch die Fundamente, leistet Elektro- und Sanitärarbeiten, bringt Satellitenschüsseln und Blitzableiter an.
Nur zu den Preisen äußert sich der Verleiher nicht, das ist dann Verhandlungssache.

Im Internet finden sich Zahlen, die zumindest Anhaltspunkte liefern:
Zitat: „Für die Umwandlung der etwa 1500 Quadratmeter großen Brache in ein Wohn-Grundstück mit Containern schätzte eine Gemeinde Kosten von rund 600.000 Euro“.
Zitat: „Für eine Unterkunft mit 80 Plätzen muss die Stadt laut Rogg ein Investitionsvolumen von 1,5 bis 2 Millionen Euro schultern. Darüber hinaus müssten laufende Kosten von rund 250 bis 300 Euro pro Monat und Flüchtling veranschlagt werden“.

Ich glaube, unser Kämmerer muss bald einen Nachtragshaushalt über ein bis zwei Millionen einreichen. Nur warum, sind die Verwaltung und unsere gewählten Volksvertreter so schweigsam gegenüber ihrem Volk?

Containerdorf auf der Maiwiese Teil 2

  1. Bernds Journal

    @Sebastian Es entspann sich ein Dialog zwischen Kutzke und Grams, Kutzke verlangte von Hannes Langen reelle Zahlen für den in zwei Tagen stattfindenden Finanzausschuss. Hier hat Grams unterbrochen und gesagt, das ist für einen Sonderausschuss. Somit hat er die Auskunft erst einmal verhindert und in die Zukunft verschoben. Warum hat er das verhindert und verschoben? Kutzke, alle anderen Abgeordneten und die Bürger hätten Anspruch auf eine Antwort gehabt. Die wurde ihnen quasi verweigert.

    Ich berufe Kutzke alsZeugen und Schiedsrichter – OK?

    Eine Veranstaltung in der Christlichen Kita hat Grams unabhängig davon ebenfalls erwähnt, die aber hat wohl nichts mit einem, wie immer gearteten, Sonderausschuss zu schaffen. Diesen von Ihnen angesprochenen runden Tisch habe ich nicht erwähnt, da müssen sie sich verlesen haben.
    Hinweise zur Tagesordnung fielen in dem Zusammenhang nicht.
    Mehr Info kann ich z.Z. nicht bieten, ich bekomme meine Quelle nicht an die Strippe.

    Irgendwie finde ich Ihre Einlassung -wenn sie gerne provozieren- etwas arg daneben. Ist die Wahrheit schreiben provozieren? Wahrheit die provoziert, hatten wir in einem Teil Deutschlands vor 1989.
    „keine Aussagen treffen über Fachausschüsse bei denen Sie nicht zugegen waren“. Albern, finden Sie nicht auch? Millionen von Menschen schreiben über Dinge, die sie nicht selbst erlebten. Sie nutzen dazu Quellen und eine Quelle nutzte ich auch. Sie können mir glauben, ich vertraue meiner Quelle seit Jahren. Vertrauen in anonyme Schreiber habe ich dagegen deutlich weniger, auch wenn ich ahne welche SCHWARZE Seele dahinter steckt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd

    1. Bernds Journal

      Sie haben recht. Grams beantragte nur eine Verschiebung der Flüchtlingskostenfrage in einen Sonderausschuss. Die Öffentlichkeit wieder ausschließen will er, wie beim Punkt 8 der TO des Sozialausschusses „Information und Diskussion zur Vorbereitung der Aufstellung von Schulcontainern“, gesagt

      Nicht wörtliches Zitat Grams: Die neue Situation sollte aber entweder im Anschluss an diese Sitzung oder morgen im Bauausschuss im nichtöffentlichen Teil besprochen werden.

      Wir haben die Flüchtlings – Container mit den Schul – Containern durcheinandergebracht.

      Dennoch bleibt der Vorwurf gegen Grams stehen, dass er die Bürger wohl lieber vor verschlossener Tür sieht, als im Raum als Zuhörer.

      Man sieht solche Übertragungen von Woltersdorf bis nach Jüttland sind nicht ganz so einfach.

  2. Thomas

    Admin: Das ist nicht der mir bekannte Thomas, der hier ab und zu schreibt, sondern ein Anonymus, der sich des gleichen Namens bedient.

    Schön wäre es auch gewesen, wenn Sie ihren Kommentar dort untergebracht hätten, wo er hingehört, in den Teil 2. Um denn geht es, hier ist der Teil 1.

    Sehr geehrter Herr Wohlers,

    Es wäre schön wenn sie ein wenig sachlicher bei Ihren Beiträgen wären. Auch wenn sie gerne provozieren so sollten sie doch bei den Fakten bleiben und keine Aussagen treffen über Fachausschüsse bei denen Sie nicht zugegen waren. Herr Grams hat zu keiner Zeit dieses Thema auf den nichtöffentlichen Teil verwiesen. Die von Ihnen angesprochene Veranstaltung wird heute Abend höchst öffentlich und für alle zugänglich in der christlichen Kita abgehalten. Herr Grams hat bei der Diskussion über Übergangslösungen für die Kita bei der Containervariante zum Abschweifen vom Thema die Teilnehmer auf die Tagesordnung verwiesen. Dies ist Aufgabe des AusschussVorsitzenden um Themengerecht zielführende Lösungen zu erarbeiten. Ich war da – Sie sollten Ihre Quellen genauer befragen.

  3. Thomas

    Na dann hoffen wir mal, dass der heute zu wählende Bürgermeister sein erstes Wahlversprechen hält -Transparenz- das stand so ziemlich in jedem Wahlprogramm.

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