Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Sehr geehrter Damen und Herren,

im MOZ-Artikel am 17.11.2016 auf Seite 11 ist zu lesen:

Herausforderung Barrierefreiheit, EU setzt klare Vorgaben.“

Diese gelten auch für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH.

„Was den Zeitplan zur Umsetzung der Barrierefreiheit angeht, bin ich total fassungslos.“

(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Selbst bei Bereitstellung der finanziellen Mittel könnte die Umsetzung der Barrierefreiheit bis 2022 nicht gewährleistet werden, schätzt Frau Viktor ein.

„Der Kreis hat einen Planungsauftrag. Er muss sagen, was wir machen sollen, ob unsere Straßenbahn als Alleinstellungsmerkmal erhalten bleiben soll, ob es Ausnahmen von der Barrierefreiheit gibt und so weiter.“
(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Verschiedene Szenarien wurden von ihr im o. g. Artikel angesprochen:

Kauf oder Sonderanfertigung neuer Fahrzeuge für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH

    Umbau des Betriebshofes

Das sind enorme Investitionsvorhaben!

Die Komplexität der Aufgabenstellung aufgrund der o. g. EU-Forderung verlangt unseres Erachtens ein generelles Überdenken der z. Zt. diskutierten Baumaßnahmen in der Schleusenstraße – auch unter dem Aspekt der Gestaltung des Schleusengebietes als touristisches Zentrum.

Eine komplexe Lösung unter Berücksichtigung aller historischen, musealen und gestalterischen Aspekte im Schleusenbereich muss gefunden werden.

Lassen Sie uns gemeinsam über die nächsten 100 Jahre der Woltersdorfer Straßenbahn nachdenken und nicht übereilt Maßnahmen mit kurzlebigem Charakter beschließen.

Wir sind jederzeit bereit, unsere Ideen einzubringen und in den entsprechenden Gremien mitzuarbeiten.

Zu kurz gedacht, bedeutet oft mehrmals Geld auszugeben.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Rüdiger Pflanz     gez. Elke Leetz