Bauersee – Holzauge sei wachsam!

Zitat aus der MOZ: „Wenn der See jetzt an die Gemeinde ginge, hätte die Kommune die Hand drauf, wie Bürgermeister Rainer Vogel sagt, die Option, den See als Erholungs- und Naturschutzraum zu erhalten.“ Weiter sagte der Fischer Ziesches in der Frankfurter Gazette, die Übernahme des Sees sei bisher an zu hohen Preisvorstellungen gescheitert.

Aus einer Sitzung des Kreises weiß ich, das so ein See gewaltige Kosten verursacht. Bevor irgendjemand die Idee hat einen See zu kaufen, sollte er zuallererst eine Kostenanalyse durchführen. Wie Vogel und sein Anhang ja immer behauptet, pfeift die Gemeinde aus dem letzten Loch. Gerade dann heißt es, Holzauge sei wachsam.

Holzauge sei wachsam auch wegen anderer Fakten. Da gibt es die Kalkseestraße 67 mit den Flurstücken 4 -1832 und 4 – 1833, das Grundstück grenzt direkt an den Bauersee und soll, wie ich hörte, Herrn Dr. Vogel, Bürgermeister von Woltersdorf gehören oder gehört haben. Aber darüber kann Vogel wahrscheinlich genauere Auskunft geben. Vogel nahe stehende Personen wohnen dort und ein Mieter in der Kalkseestraße 67 ist auch eine Vorstandsdame aus dem Kulturhaus Alte Schule e.V. und dieser Verein ist mit seiner Geschäftsadresse auch in der Kalkseestraße 67 angesiedelt, so die Webseite der Gemeinde Woltersdorf.

Im Februar 2013 interessierte sich Frau Fleischer vom Kulturhaus Alte Schule für das Angelheim am Bauersee für den Verein. Der Verein ist ein Kind Vogels und Fleischers, über die eigenartige Gründung gibt es hier auf dem Blog einiges zu lesen.

Zwischen Mai 2012 und Oktober 2013 war der Bauersee immer wieder einmal Gegenstand der Beratung in den Ausschüssen. Es gibt da einen Sanierungstopf von 250 TE zu je einem Drittel gefüllt vom Bund, Land und Gemeinde und damit soll u. a. auch eine Zuwegung von der Rüdersdorfer Straße zum Bauersee geschaffen werden.

Heute wird der Bürgermeister im Hauptausschuss seine Interessen durchsetzen wollen. Es sollte als befangen abgelehnt werden.

Holzauge sei wachsam! Denkt an den Kauf des Grundstücks in der Körnerstraße durch die Frau des Bürgermeisters.

  1. Ina D.

    Bauersee. Der ist doch an einen Fischer verpachtet? Außerdem ist auch ein Teil des Geländes um den See rum, wenn ich richtig informiert bin, wohl Naturschutz-Landschaftsschutzgebiet. So richtig Sinn macht es nicht, dass die Gemeinde diesen See übernehmen soll. Es sei denn, man widmet Land um. Der Bodenrichtwert liegt zur Zeit bei 50,00 Euro pro qm. Der Gemeinde gehört, das wird gesagt, das Gelände vom Anglerheim. Das ließe sich doch blendend an zukünftige oder bereits vorhandene Neu-Woltersdorfer als Wassergrundstücke verkaufen. Genauso soll es ja wohl auch in der Krokodilsbucht gemacht werden. Da gibt es zwar schon einige Bewohner, aber man kann ja die Lücken schließen und die störenden Bäume abholzen. Ist ja wohl schon dort geschehen sowie auch am Stolperweg/Kiesweg. Da hat die Gemeinde ja wohl überhaupt kein Problem mit. Der Ausverkauf geht weiter, wer möchte noch ein Schnäppchen haben, der sollte sich vertrauensvoll an den Bürgermeister wenden, der macht’s bestimmt möglich!!!!

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