Am Montag ist Halloween

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Am Montag, den 31. Oktober werden sie losgelassen, die Geister, die keiner rief. Vielleicht ein Tipp, bitte nehmt nicht allzu gräßliche Masken, das hat schon reichlich Ärger gegeben. (Kürbisausstellung Klaistow)

  1. blitzmaerker

    Frei nach Wilhelm Busch:

    Doch der brave Märker’s Mann
    Dachte: Wat geiht meck dat an!
    Kurz, im ganzen Ort herum
    Ging ein freudiges Gebrumm:
    »Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei
    Mit der Übeltäterei!«

    Aber mit einem gesunden Selbstbewusstsein hält man den Quatsch auch noch aus.

  2. Alte Woltersdorferin

    Hallo lieber Bernd, sorry, mit Deiner Beschwichtigung, Halloween als harmlosen Kinderspaß zu sehen, stimme ich nicht überein. Das Thema der psychologischen Kriegsführung ist zu ernst, als dass wir zu allem „tolerant“ lächeln oder den rattigen Flötentönen der wahren Kinderfänger folgen können. Ich las in den letzten Tagen etliche Artikel über die Auswüchse des Holloweens, unter anderem auch die Schleichwerbung einer tonangebenden Berliner Schund- und Schand-Zeitung. Und nein, es ist diesmal kein BZ-Gastartikel der netten Kolumnistin Khane über den Hallo…, ihrem Lieblingsstreitthema. (Bitte mal meine flüchtigen Schreibfehler übersehen; evtl. Stilblüten oder Doppeldeutungen im Kommentar lassen sich auch nicht immer vermeiden, könntest Du Deinem angebl. Winkeladvokatenkumpel erklären. 😉 )
    Habe viele Artikel zum hintergründigen Sinn des Halloweens gelesen: Ein keltisches Geisterfest war es definitiv ursprünglich nicht und wurde genauso erfunden und vermarktet, wie die Pyramidenlüge als angebl. Pharaonen-Grab.
    Habe diesen Artikel der BZ auszugsweise nach eigenem Empfinden wiedergegeben, frei nach Redakteurin Nina Kirre. Ähnlichkeiten sind absichtlich, satirisch bis nachdenklich und rein zufällig. Die nicht-kinder- und nicht-jugendfreien, veröffentlichen Pressefotos dazu, kann unter den jeweiligen Quellen mit Ekel und Abscheu betrachten, wer keinen Seelenschaden befürchtet. Mir jedenfalls kam dabei das kalte Grausen, diese verkommenen, herzlosen Seelen junger Menschen in ihren maskierten Gesichtern zu sehen.
    Also Achtung, für den letzten Sitzenbleiber oder Hinterbankdeppen, kommt jetzt Satire, bis Euch das makabre Lachen im Halse stecken bleibt :

    BZ, Berlin – „Zugegeben, Halloween ist nicht jedermanns Sache. Eine blöde amerikanische Tradition, genauso unsinnig wie der Valentinstag, nur nach Deutschland gebracht, um damit Geld zu machen – so schimpfen viele Halloween-Hasser.“ Sind doch alles Spaßverderber, diese Intoleranten, Engstirnigen, Mimosen, Harmoniesüchtigen, Weltverbesserer … Nur um das klarzustellen: Dieser BZ-Artikel ist nicht für diese Leute, die Halloween-Hasser. Dieser Artikel richtet sich an diejenigen (Seelenkranken, geistlosen Geister, Zombies), die sich zu Halloween nur zu gern ins „Berliner Nachtleben“ hinabstürzen. An diejenigen, die es lieben, ähm … blahblahblah … Für Euch, verehrte Halloween-Perverslinge, haben wir (die BZ) die besten, trendigsten und gruseligsten Make-up-Tutorials und Kostümideen herausgesucht.

    Wer etwas ganz Außergewöhnliches sucht, ist im reizvollen „Faust-&-Gretchen-Club“ genau richtig. Die rumsbums Partyreihe „Afrobeats“ präsentiert seine Voodo-Ausgabe. Omas Stopfnadel und Strohpuppen sind im Eintrittspreis inbegriffen. Eine mitleidige Spende für die Welthungerhilfe auf dem schwarzen Kontinent, weil der Hunger dort nie endet, wäre ein kleines Zubrot. Hier wird kostümiert zu Black-Music, Hop-Hop und Dance-Halleluja geklatscht, getrommelt, gehüpft oder gerockt. Gast-Dj ist der Entertainer Blacky Yes-we-can , der zu den besten Bläkern in NRW zählt. Klamottentechnisch ist alles erlaubt, was ausgefallen ist: Klassisches afrikanisches Schlafrock-Gewand oder rockige Horror-Verkleidung.

    Wer sich gern überraschen lässt, sollte der Feier „Specktakel & Kellerschaben-Nick – Halloween – Schleim-Secret-Location“ auf Fratzenbuch folgen. Statt eines Veranstaltungsortes sind hier für Stubenhocker, Voyeure, Nerds und andere Sesselfurzer nur die Kugel-Koordinaten 52.498316/ 13.450851 angegeben. Wenn man diese unter Kugelmappe eingibt, landet man auf dem Schleuserufer 4a, quasi direkt neben dem Waschtrog. Neben schrillen Electro-Tönen soll es auf der virtuellen Party unter anderem Maskenbildner, Friseure sowie ein Tattoo-Studio geben. Vorausgesetzt, man hat die passende Grafiksoftware in seinem PC. – Eine bleibende Erinnerung fürs ganze Leben !

    Aber auch das noble KaufhausDesWestens will sich nicht lumpen lassen. So hat es doch für die wohllüstigen Reichen und knorrigen Hexenschönen in der Feinschmeckeretage ein echtes Halloween-Party-Highlight im Luxus-Angebot. Jedes Jahr zieht die Feier um die 3000 Halloween-Verrückte an, und das aus gutem Grund: In mittelalterlich-edlem Flair reichen kostümierte und irre Kräuterhexen kulinarische Köstlichkeiten über die Ladentheke (Austerngeschlabber mit gekörnten Bittermandeln oder schleimige Schnecken, die über Strichniepulver eine Linie ziehen), während geschulte Gauckler mit Vorbildwirkung eines Untergangssystems an Krücken aus der dritten Welt oder junge Nachwuchsgaukler auf Stelzen aus Nordafrika, ihr geschicktes Können zeigen. Auf verschiedenen Floors gibt es swingende Livemusic für alle Geschmäcker, und die Champagner von Veuve-Cliquot (Witwen-Klicke) oder Chateau-Racaille (Festung Abschaum) fließt als Gaumenkitzker in Strömen, im sünd-flutartigem Überfluss bis zum Ertrinken. Wer sich etwas Besonderes leisten will, kommt hier voll auf seine Kosten. Bis die volle Kasse klingelt, vor Freude quietscht und das Konto leer ist, wie die amerik. Pleite-Bank. Verkleidungen im Kaufhaus sind erwünscht, aber kein Muss, an der Kasse. Horror-Clowns oder SM-Täter sind dieses Jahr der Trend. Die Kaufhäuser haben sich eingedeckt, aufgrund des schnellen Bevölkerungswachstums.
    Am dt.-amerik. Fremdschäm-Freundschafts-Halloween kann jeder sein wahres Gesicht, seines Geisteshaltung, seine perversen Träume, seine Menschen- und Lebensfeindschafts-Gesinnung, seine abartige Todessehnsucht zeigen.

    Die Kulisse ist auf jeden Fall schon mal die richtige für die Nacht der Horror-Geister: Man kann sich lebhaft vorstellen, dass es im „Lumpen- & Co-Theater“ spuckt. Der gebohnerte Dielenfußboden und die niedrige Decke des großen Endzeitstimmungswartesaals erinnern an die Nachkriegszeit, in der die Halle von den amerik. und anderen Besatzern als Propaganda-Kino genutzt wurde. Zu Halloween gibt es stilsichere Old-School-Musik (übersetzt: Musik der alten Schule. – Ähm, welche Alte Schule, etwa wieder die von der bekannten Pionierleiterin aus unserem Dorf ?) Dröhnen, Gejaule und Gekreische auf drei Floors: RnB, Hop-Hop, Heavy-Metal. Und welcher Oldy-Fan träumt nicht noch von Kiss ? – Hauptsache schrill und recht laut unter der niedrigen Decke im voll gefüllten, eingepferchten Wartesaal, bis der Arzt kommt. Bis an die Grenze von Trance oder Ohnmacht, mit Wahnvorstellungen im Party-Rausch. Echt gruselig, der reinste Horror, diese erstickenden Nah-Tod-Erlebnisse, auch für Vergnügungssüchtige ohne Klaustrophobie.

    In der abartigen Kult-Brauerei steigt die Halloween-Party traditionellerweise gleich auf neun Floors – so ist jedem faden Musikgeschmack Genüge getan. Hier trifft man besonders viele Vermummte oder Entkleidete. Die meisten von ihnen folgen entweder dem Motto „Kettensäge und viiiiiiel Künstlerherzblut“ oder nach den Devisen „Tanga unter kurzem Molli-Flittchen-Rock“ oder „Gerippe mit Uromas Seidenstrapse unterm Flatternachthemd“, weil, „ich mach auch ein Fass auf, ich darf das, ich bin Vampirella“. Dafür ist die Stimmung eiserne Vulcan-Spitzen-Klasse, es wird getanzt, gehascht, gesoffen, geschluckt was der verdorbene Körper so aushält. – So ne feucht-heiße Party ist nichts für besoffene Stehpinkler oder Durchfall-Sitzenbleiber auf der Damentoilette – nein, hier kommt jeder auf seine anspruchsvollen Horrorkosten, bis er blau-grün-gelb-rot-schwarz, rauchvernebelt, bekotzt oder vor Ekel umgekippt ist. Tipp: Wer früh kommt, muss nicht ewig anstehen und kann schneller losfeiern.

    Das „Bergsteig & Bierigitt“ verspricht ein interaktives Horrorerlebnis der Spitzenklasse. … Als kleinen Vorgeschmack auf den Krieg in Nahost, an dem Sie leider z. Zt. nur virtuell teilnehmen können. Doch abwarten, bald haben wir alle ihn auch daheim, nicht nur über TV und Medien in unseren Stuben und Köpfen oder als jugendfreien Grusel-Spaß satanischer Sektenverführer vom anderen Ufer – nein, noch aufregender: Wir erleben mit diesem Krieg dann ein stimmungsvolles Horror live, quasi einen Weltuntergang am Horizont unter Gänsehaut pur. Darum schon mal alljährlich eine kleine Einstimmung mit Vorgeschmack auf diese Abendlanddämmerung.
    Für Spaß sorgt die engagierte Propaganda-Theatergruppe „Cherry im Kopp“, die mit einer szenischen Horrorlesung und einem ebenso gruseligen Rundkriechgang aufwartet.
    Das hört sich alles schon mal sehr pervers an ? – Wird es auch. Die politisch unterstützten Veranstalter bzw. ihr verkleidetes Besatzerpersonal unserer BRD GmbH sind immerhin so menschenfreundlich in den Medien, wieder eine Grusel-, Angst- und Ekel-Warnung auszusprechen: Das Kotz-Event sei nicht geeignet für physisch und psychisch gesunde Menschen oder besonders für die, die unter Epilepsie oder Herzkrankheiten leiden. (Zur Vermeidung von womöglichen Schmerzensgeld- und Schadensersatzklagen nach amerik. law and Order) Auch Jugendlichen unter 18 Jahren bleibt der Eintritt verwehrt. Die sollen mal weiterhin mit amerik. Kriegsspielen am Playstation oder PC für ihren künftigen Live-Menschenopfer-Einsatz fleißig das Schlachten üben, sich ans Töten gewöhnen. Echter Kriegsnervenkitzel waren nur den Vätern, Großvätern, Urgroßvätern usw., vergönnt. Sollen mal schamlos nach Geld und Aufmerksamkeit von Haus zu Haus betteln gehen oder würdelos gar Süßes von Fremden nehmen. Kostet ja nichts – … oder etwa doch ? – Ach, kennt diese Unrechtsbesatzung noch die Gesetze, die sie mal selber für uns deutsche Kriegsschuldbeladenen verfasst hatte ? Das GG, Art. 1: >>Die Würde des Menschen ist unantastbar<< ? – Vergessen, weil seit 27 Jahren außer Kraft gesetzt. Das geblendete, getäuschte, hirngewaschene, verblödete, Deutsche Volk hat es auf dem Grusel-Altar der Geld-, Spaß- und Konsum-Gier, seinem biblisch Goldenen Kalb, geopfert ! *Schluck-schluck*, *Würg-würg!*

    Die wohl stilechteste und begehrteste Berliner Halloween-Party findet im "Spinner-&-Schwindler" statt. Die Türpolitik ist hier besonders erbarmungslos, knallhart, eisglatt. Wer nicht richtig verkleidet ist, kommt nicht rein ! Und nein, Kostüme aus dem Kindertheaterfundus wie Katzenohren und ein paar aufgemalte Schnurrbarthaare sind nach Maßstäben eingeschworener Halloween-Fans kein richtiges Kostüm. Dorthin strömen nämlich alle freilaufenden Irren, Medienverwirrten und Brain-Gewaschenen, die mangels Überreizung nicht mehr genug Freude am Dauer-Horror beim alltäglichen (!) Ekel-Kotz-Krimi aller TV-Kanäle haben.
    In diesem Jahr versammeln sich unter dem Motto „Mythical Monsters“ Dämonen, Teufel und mystische Wesen in der Kreuzberger Edel-Lounge. Die Dekorationen der edlen Adel-Loge sind ebenso exzellent wie die Kostüme der Gäste – Sie entstammen den Filmkulissen des Filmstudios Babelsberg, dem einstigen Ufa-Berg-zu-Babel, nach Vorbild der Traumkonsum-Fabrik von Hollywood.
    Und wenn wir noch einen schärferen Blick zum anderen Ufer werfen, könnte uns ein noch größeres Grausen kommen. Mit oder auch ohne Beihilfe von Hollywood. Auch nur zu erahnen, bei welchen makabren Gesellschaftsspielen das übersättigte amerik. Establishment sich einen grottigen Kick im Freilichttheater von Bohemian Grove verschafft, um als Auserwähltes Volk, einer weltbeherrschenden Elite aus Wirtschaft, Politik und Geheimgesellschaften ihre Verbundenheit zum Satan ihres Glaubens zu besiegeln. (Vermutl. eine makabre Konkurrenz zu unseren ermüdenden, langweiligen deutschen Wagner-Festspielen, ohne Nervenkitzel, ohne Kick ?)
    Welcher todgeweihte "alttestament. Sohn Urvater Abrahams" im Freilichttheater auf dem Altar einer satanischen Sekte geschächtet, geopfert wird, wird aber niemand erfahren. Das bleibt für alle Täter, Mittäter und Eingeweihte streng geheim, ihre ständigen Verbrechen verbindet sie ja alljährlich bis in den Tod. Das echte Blutopfer wird anschließend im echten höllischen Feuer der Grotte mit viel Theatershow kremiert, die Asche dieses Brandopfers (Holocaust) vom Winde verweht. Verweht wie die unzählig Millionen Kinder- und Frauen-Opfer deutscher Großstädte durch anglo-amerik. Bomber des 30-jähr. Weltkrieges. … Die Synchronisation der Todesschreie klingt auf Jutube trotz Grottenechos, beängstigend echt, dass auch dem zweifelndem Nichteingeweihten merkwürdiger Weise allein nur bei dem schockierendem Gedanken an die mögliche Erfüllung der Hl. Schriften, der eiskalte Schauer über den Rücken läuft. "Doch was nicht sein darf, kann ja so nicht gewesen sein." Die Wahrheitsfindung überlässt das abhängige Hollywood der Fantasie des Zuschauers, die Mondlandung und das Phänomen am 09.11. haben ja auch täuschend echt im TV ausgesehen.
    Die berauschte Sekt.Genossin einer antidemokratischen US-Partei, Killerie, würde aber glatt gewohnheitsmäßig begeisterten Beifall klatschen (wie beim lebendig gepfählten AlGaddafi) und jubelnd in die Kamera rufen: "Wow, wir kamen, wir sahen, wir töteten !", wenn der biblische Urvater Abraham seinen Sohn dem Satan im Freilichttheater oder seine Nachfahren ihn auf einem anderen Altar verstümmelt, an Leib und Seele verletzt, sein Blut "opfert" … Doch ehe alle Verbrechen ans Tageslicht kommen, schmoren die Täter wieder mal längst bei ihrem Satan in der Höllenverdammnis. Und die entartete, verrohte, konsumorientierte Spaßgesellschaft spielt noch eine Weile das biblische Sodom und Gomorrha, den provokanten Tanz auf dem Vulkan während der fleißige, ehrliche, anständige, lebenstüchtige, liebenswerte Mensch um das gesunde Überleben seiner Familie und den Erhalt seiner Mutter Erde bangt.
    "The show has to go on", sagen aber die anmaßenden Politiker, die Volks-Illusionäre und Medienschwindler, Lobbyisten und Kriegsgewinnler. Und das bis zum totalen Untergang, weil deren Untergangstimmungs-Sog von abartigen Menschen uns und unsere Kinder opfern und mit in den Dreck, zu Schutt und Asche hinabziehen will ? Auch, mit den schleichwerbenden Empfehlungen der BZ und anderer abhängigen Medien, untermalt mit passenden nicht-jugendfreien Werbe-Fotos aus der Rubrik "entartete Kunst mit abartigen Menschen". Und es landen diese irren Horror-Clows auf einer der massenhaften, perversen Horror-Partys mit Gruselfaktor, die das heruntergekommene Multikulti-Sumpfloch Bärlins noch zu bieten hat.
    Halloween gehört nicht gefeiert, sondern abgeschafft, verurteilt, gefeuert, zusammen mit den verantwortlichen Senatoren und etlichen Unrechtspolitikern der BRD-GmbH, spätestens zu den nächsten demokratischen Wahlen !

    (Textpassagen aus genannter Quelle m. Fotos: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/halloween-hier-steigen-die-besten-kostuem-partys-in-berlin-24925396, eingeflochtene Jutube-Infos mit Stichwortsuche nur bei Youtube mal selber kugeln. Ursache und Wirkung sind immer zwei Seiten ein und derselben Medaille, und nur im Zusammenhang zu begreifen.)

  3. Alte Woltersdorferin

    Hallo, Ihr fleißigen Lokalredakteure !
    Ihr habt doch immer zu Advent und Weihnachten, dem heiligen Christfest, mit Euren illustrierten Artikeln so schöne Weihnachtstimmung erzeugt. Habt von Euren interessanten Erlebnissen und stimmungsvollen Eindrücke auf den Weihnachtsmärkten unserer ländlichen Umgebung berichtet und habt somit unsere deutsche, christliche Tradition in Ehren gepflegt.
    Doch wie soll ich Eure Halloween-Schleichwerbung nun verstehen ?

    Dass Ihr als Katholiken und auch Ihr, die un- oder andersgläubigen Leser unseren Reformationsgedenktag nicht feierlich würdigen wollt, muss trotz bezahlten Feiertages seitens der Brandenburgischen Arbeitgeber akzeptiert werden, ist auch verständlich.
    Verstehen kann ich aber nicht, wenn man Reformationstag und Halloween am selben Tag, dem 31. Oktober zusammen feiert. Und das im selben Dorf, womöglich noch in der eigenen Familie. Und während vielleicht die Eltern und Großeltern in der Kirche andächtige Lieder singen und dem Reformator Martin Luther und seinen Lehren gedenken, ihre Kinder und Enkel als Hexen und Teufel verkleidet, im Dunkeln von Haus zu Haus ziehen müssen, um nach giftgefärbten, überzuckerten, überlagerten, verkleisterten Süßigkeitsdreck vom letzten Weihnachtsfest, betteln zu gehen oder die Gegend unsicher machen und vermummt „die Sau raus lassen“.
    Ich habe heute noch in Erinnerung, dass unsere Eltern uns Kinder warnten: „Nimm nichts Süßes von Fremden !“ Und diese Ermahnung hatte auch viele Gründe. Und da kannten wir gutgläubigen Ostzonen-Kinder dieses „harmlose Gruselfest“ einer amerikanischen Besatzungsmacht nicht.
    All Hallow’s Eve (Halloween-Abend), ist ein religiöses Satan-Anbetungsfest der amerikanischen „Church of Satan“, das die Satanisten und andere Okkultisten mit Blut- und Sexualrituale, mit Blut-, Tier- und Menschenopfer feierten und dieses Fest seit 1990 auch in Woltersdorf durch unsere gewendeten Lehrer und Ex-Pionierleiter als sogenanntes Kinder-Geisterfest eingeführt wurde.
    „Gib Süßes, sonst gibt ’s Saures !“ schrien die Vermummten in die Türsprechanlage. So, als wenn es daheim wie bei armen Leuten oder in Nachkriegszeiten nur Weihnachten und Ostern Süßigkeiten gäbe. Dann kam es auch schon vor, dass Klingeln und Sprechanlagen zerstört, die Schlüssellöcher mit Kaugummi verstopft, die Klinken verkleistert und beschmiert wurden (wobei Zahnpasta oder Marmelade noch harmlos sind), wenn man zu diesem Spuk abweisend war. Wenn bekannt war, dass die ganze Familie des frühen Abends in der Kirche weilte, bot sich den älteren Vermummten die Gelegenheit zum Einbruch oder anderen Straftaten. Mit Horror-Maske und Umhang können die Täter auch unerkannt durch die Gegend laufen, Leute erschrecken, sie ausrauben, verletzen oder auch nach amerikanischem Vorbild „um die Ecke bringen“, an diesem pseudo-keltischen „Druiden-Fest“.

    Nicht zu übersehen ist, dass allein die Unternehmen der Fachgruppe Karneval im Einzelhandelsverband HDE jährlich mehr als 30 Mill. Euro Umsatz mit dem Gruselfest machen.
    Auch die evangelische Theologin Margot Käßmann kritisierte (2012) dieses kommerzhafte Gruselfest als „inhaltsleeren Geisterkult“ ungewohnt scharf: „Deutlich ist doch, dass Halloween aus Kommerzgründen eingeführt wurde. Luther wollte gerade die Furcht der Menschen vertreiben und sagen: >>Ihr müsst keine Angst vor Geistern haben!<< Ich finde es geradezu bizarr, dass am Tag des Reformationsgedenkens nun so ein Geisterkult in die Welt kommt, der letzten Endes inhaltsleer ist."
    Der Thesenanschlag des Reformators Martin Luther (1483-1546) gegen den Ablasshandel an die Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517 gilt als Beginn der weltweiten Reformation. Zum 500-jährigen Jubiläum im Jahr 2017 ist die Ex-Bischöfin von Hannover die Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). "Ich wünsche mir, dass ein Ergebnis des Reformationsjubiläums ist, dass die Kinder in Deutschland wissen, dass der 31. Oktober der Reformationstag ist", sagte Margot Käßmann.

    Aber auch die katholischen Kirche verdammt das "satanische Halloween", in Polen:
    In einem Focus-Artikel v. 2012 las ich (Zitat): "Die Katholische Kirche in Polen hat Halloween-Feiern als „satanische Bräuche“ gebrandmarkt, durch die die Jugend nur verdorben würde. Vielmehr habe die Nacht zum ersten November ihre Wurzeln in der heidnischen Geisterverehrung. Die aus den USA stammenden Halloween-Bräuche, die zunehmend auch bei jungen Europäern Anklang finden, seien die „Frucht der Verbreitung von Okkultismus und Zauberei“, heißt es in einer Botschaft, die auf der Website der Erzdiözese Warschau veröffentlicht wurde. Die Feier in der Nacht zum 1. November habe ihre „Wurzeln in der heidnischen Geisterverehrung und in einem keltischen Todes-Gott“. Okkultismus steht im Widerspruch zur Lehre der Katholischen Kirche. Der Begründer des modernen Satanismus, Anton Levey, habe die Halloween-Nacht als großes Fest der Teufelsanbetung verstanden, warnte die Erzdiözese. „Unter dem Vorwand sich zu amüsieren, lädt man Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, Okkultismus zu praktizieren, was im Widerspruch zur Lehre der Kirche und der Berufung eines Christen steht.“ Die katholische Kirche feiert am 1. November Allerheiligen zum Totengedenken." (Zitatende)

    Und bitte mal etwas betroffen nachdenken. Das eine schöne Foto nach der Kürbis-Ernte, könnte man auch anlässlich des Erntedankfestes präsentieren.

    1. Bernd Journal

      Lange ist es her, dennoch wiedererkannt. Freut mich Dich hier zu begrüßen. Halloween sehe ich als ein inzwischen eingebürgertes Ereignis an. Da muss man eben durch, mögen tue ich es auch nicht, aber das ist eine andere Sache. Katholisch bin ich schon, dennoch mit den Aussagen meiner Vertreter auf Erden bin ich nicht recht glücklich. So bleibt mir nur der direkte Draht zum Chef und manchmal glaube ich, hat er schon den Hörer abgenommen.

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