Die Ekelmeile von Rüdersdorf


Viele Rüdersdorfer kennen und schätzen die Verbindung entlang der Autobahn zwischen Landhof- und Puschkinstraße, quasi von der Shell-Tankstelle zur Feuerwehr. Seit rund 14 Tagen sieht es an den Flaschencontainern so aus. Nichts passiert, kein Bauhof, kein Mitarbeiter der Gemeinde, niemand kümmert sich um die eklige Unratstrecke. Genausowenig kümmert sich die Gemeinde Rüdersdorf um den seit Monaten ausgestreuten Glsscherbenteppich einige Meter davon entfernt.
Es scheint, es soll so sein. Wenn dem so ist, wie wäre es, wenn die Gemeinde neben dem Kasten mit den schwarzen Tüten für Hundebesitzer einen weiteren Selbstbedienungskasten aufstellt, mit Servietten für Ratten.

Hauptausschuss Teil 3 – Mai 2016

9. Geschäftsordnung und Hauptsatzung
Margitta Decker eröffnete, dass die Verwaltung gebeten worden sei, die einzelnen Ergänzungen zur Hauptsatzung zusammenzuführen und einzuarbeiten. Der Entwurf lege nun vor.

Sigrid Weber erklärte noch kurz, dass alles, was in kursiv geschrieben ist, sind die Ergänzungen und zusätzlich habe sie dann aus der Geschäftsordnung und Hauptsatzung de Städte – und Gemeindebundes übernommen und eingearbeitet, damit nichts vergessen wird. Margitta Decker warf noch ein, dass Sigrid Weber die Hauptamtsleiterin in diesem Bereich sei, aber Frau Totel an einem Lehrgang teilgenommen habe und noch neuere Erkenntnisse mit beisteuern könne, wovon sie dann ausgiebig Gebrauch machte. Weiterlesen

Hauptausschuss Teil 2 – Mai 2016; Polizeistatistik

Punkt 4. Informationen der Bürgermeisterin zu verschiedenen aktuellen Themen
Margitta Decker sagte zum Ratsinformationssystem, dass noch Abstimmungen innerhalb der Verwaltung liefen, bis die sachkundigen Einwohner und Abgeordneten darauf zugreifen. könnten. In nächster Zeit bekäme dieser Personenkreis die Nutzungsvereinbarung zugesandt. Weiter berichtete sie, dass eine Arbeitsgruppe Schleusenplan in Gründung wäre. Die Arbeitsgruppe soll das Sanierungsgebiet im Schleusenbereich mit konkreten Planungszielen unterlegen, wie z. B. Tourismus und Kultur. Zur Arbeitsgruppe werden für die SPD, Carsten Utke für UW, Michael Hauke sowie vier interessierte Bürger aus Woltersdorf. Auch unsere Bürgermeisterin beteiligt sich daran. Weiterlesen

Der kaufmännische Geniestreich

Hauptausschuss Mai 2016 – Teil 1

Aus gutem Grund fangen wir mit dem übeltsen Punkt der Tagesordnung an. Die anderen Punkte folgen später.

8. Antrag des SV 1919 Woltersdorf zum Aufstellen und Betreiben eines Ausschankwagens auf dem Sportplatz der SuFA
Margitta Decker erklärte, dieser Antrag wurde bereits in zwei Sitzungen im Beirat der Sport- und Freizeitanlagen (SuFA) diskutiert, wobei betonte wurde, dass dem Bistro daraus keine wirtschaftliche Nachteile entstehen dürfen. Um das zu gewährleisten, wurden Wege gefunden, wie, dass der Ausschank eine Stunde nach Spielende schließt. Danach ist wieder das Bistro dafür da.
Das eigentliche Problem wären die Öffnungszeiten des Bistros an den Wochenenden, die nicht mit dem eigentlichen Bedarf übereinstimmten. Weiterlesen

Erdogan kontra Satire

Zitat von Kurt Tucholsky aus „Was Satire darf“ (1919): […] „wir alle haben Fehler und komische Seiten und kleine und große Schwächen. Und wir müssen nun nicht immer gleich aufbegehren (›Schlächtermeister, wahret eure heiligsten Güter!‹), wenn einer wirklich einmal einen guten Witz über uns reißt. Boshaft kann er sein, aber ehrlich soll er sein. Das ist kein rechter Mann und kein rechter Stand, der nicht einen ordentlichen Puff vertragen kann. Weiterlesen

Ein Monolog von Thomas More, er passt in unsere Zeit

Flüchtlinge, Asylanten, Einwanderer, Immigranten, Obdachlose, eine sich immer wiederholende Tragödie der Menschheitsgeschichte. Neuzeitlich wird das uralte Trauerspiel im christlichem Europa neu inszeniert, auch in Deutschland. Da scheinen mir die Worte von Thomas More recht passend.

Aus Sir Thomas More von Anthony Munday und Henry Chettle. Die Aufführung wurde vom Master of the Revels, Edmund Tillney verboten. Angenommen wird, dass es im Ganzen oder in Teilen von William Shakespeare überarbeitet wurde.
Zweite Akt, vierte Szene, Thomas More als Undersheriff von London während der Mai-Unruhen von 1517, bei dem eine xe­no­phobe Brut Immigranten angriff. Weiterlesen

Wenn Woltersdorf reich wäre

MoneyWoltersdorf, so reden unsere Gemeindevertreter, leidet an akuter Finanznot. Am Erweiterungsbau der Schule muss gespart werden. Anstatt eines repräsentativen Gebäudes für neun Millionen, soll es nun deutlich weniger hermachen, fünf Millionen müssen reichen. Es schmerzt mit ansehen zu müssen, dass sich in Zukunft Generationen von Schülern und Lehrern in solch einem öden Lernsilo mit mathematischen und grammatischen Übungen kreativ die Zeit vertreiben sollen.

Kreativ sein, das ist es. Weiterlesen

Rüdersdorfs Glassplitterweg


Gegenüber von der Shell-Tankstelle in der Landhofstraße beginnt ein Stück asphaltierter Straße, diese endet urplötzlich mitten auf einer Wiese neben der Autobahn. Von da führt ein schmaler Fußweg an der Feuerwehr vorbei zur Puschkinstraße. Der gut frequentierte Weg wird am Tag gerne von radfahrenden Kindern, Spaziergängern und Hunden genutzt. Nachts, nehme ich einmal an, werden dort auch allerhand wilde Tiere herumlaufen.

Wo Gutes ist, da ist das Schlechte meist nicht weit. Weiterlesen

Gemeindevertretung Teil 4 – April 2016

Punkt 7. Bericht des Geschäftsführers der Baustoffverwertung Eichberg GmbH (BVE)
Hier wurden es zwei selbstständige Artikel und ein Link zum letzten Hauptausschuss:
Fotoserie auf dem Eichberg
Der Artikel zur Fotoserie
Vortrag des Geschäftsführers der Eichbergdeponie Herr Müller

Punkt 8. Bestellung der/des stellvertretenden Gemeindewehrführerin/führers
Margitta Decker merkte dazu an, dass die Gemeinde die ehrenvolle Aufgabe hätte, den langjährigen stellvertretenden Gemeindewehrführer in den verdienten Ruhestand zu verabschieden.
Weiter geht es auch hier in einem eigenständigen Artikel:
Horst Kinelke geht in den feuerwehrlichen Unruhestand

Punkt 9. Bericht des Seniorenbeirates
Hannelore Taubert berichtete über das Jahr 2015. Der Seniorenbeirat Weiterlesen

Gemeindevertretung Teil 3 – April 2016; Seniorenresidenz 2

Hier wurde der Punkt 11 den Punkten 7 bis 10 vorgezogen, um den Zusammenhang mit dem Part Seniorenresidenz im zweiten Teil zu wahren.

Punkt 11. Beschlussvorlage zum Bebauungsplanverfahren „Seniorenresidenz am Berliner Platz“ (Entwurfsplan)
Beate Hoffmann sagte, dass die Gemeindevertretung am 01.10.2015 das B-Plan-Verfahren zwischen Schönebecker Weg und An den Fuchsbergen beschlossen hat. Des Weiteren sollte die Öffentlichkeit frühzeitig mit eingebunden werden. Dies sei erfolgt und die Hinweise der Bürger wurden erfasst und berücksichtigt. Auf dieser Basis wurde der Entwurf gestaltet. Die Investoren und das Planungsbüro P4, Herr Lösse, sind anwesend.
(Anmerkung: Hier steht ein Widerspruch im Raum. Weiterlesen