Zugang am Bauersee



Die neue Zuwegung zum Bauersee wurde am 6. Juli eröffnet. Der Andrang von Interessierten, die die Eröffnung miterleben wollten, hielt sich in Grenzen. Sehr wenige Besucher sind gekommen, darunter Gemeindevertreter Monika Kilian, Karl-Heinz Ponsel und Sebastian Meskes. So konnten sich die Bürgermeisterin, Amtsleiterin, Herr Ollrich aus dem Bauamt, die Planerin Miriam Nöbel und Christian Ertel von der gleichnamigen Firma ganz auf das neu gestaltete Ambiente konzentrieren.
Die Anlage hat 103 TE gekostet, wovon eindrittel die Gemeinde zahlt. Mit dem Zugang soll der Tourismus gefördert werden. Ob das klappt? Parkplätze sind nicht vorhanden, mit den Öffentlichen kommt der Besucher nur mit dem Bus hin. Warten wir’s ab, im Vorfeld der Diskussionen gab es da ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen. Seltsam ist, hier wird der Tourismus gefördert und da, wo er schon vorhanden ist, wie auf dem Campingplatz, erschwert bis unmöglich gemacht.

Ob der öffentliche Zugang für das Ökosystem des Bauersees gut sein wird, da habe nicht nur ich so meine Zweifel.

  1. Alte Woltersdorferin

    Die Gartenbaufirma Christian Ertel hat sich bei der Umsetzung der gartenlandschaftlichen Gestaltung große Mühe gegeben. Danke für den ästhetischen Anblick einer kurzweiligen Augenweide ! Es sieht alles sehr gepflegt und schön aus. War ja auch teuer, dieser Luxus, von der Planung bis zur Einweihung. Und solange sich ein Gärtner tagtäglich um die Park-Pflege bemüht, könnte es auf Dauer auch so schön bleiben.
    Die Touristen mit ihren rumtollenden Kindern und Hunden, die auch nicht auf dem Pflaster bei Frauchen stehen bleiben wollen, wie auch die ersten Berliner Picknickkorb-Ausflügler und türkische Grillfreunde vom Thiergarten oder gar Wohnmobilreisende werden sich gewiss freuen, was ihnen die Woltersdorfer so alles kostenlos bieten.
    Das Interesse der Woltersdorfer selbst, hält sich in Grenzen. (Auf den Schönwetter-Fotos der Einweihung mit Sekt und Ansprache wird es ja gut dokumentiert.) Viel lieber wäre ihnen eine intakte Natur. Schließlich leben wir nicht in der Stadt, sondern auf dem Dorf. Mit vielen reparaturbedürftigen Straßen, die auch keine Bürgersteige haben, um deren Kosten sich die Gemeindeverwaltung scheut. In der Hoffnung, dass der Verfall mal derart fortgeschritten ist, und die Bürger mit 90% der Neubau-Kosten zur Kasse gezwungen werden könnten. Wer dann nicht zahlen kann, könnte mal zwangsenteignet werden. Solange die braven Bürger sich das gefallen lassen. Die neue Straße und die schöne Parkanlage mit Blick in die Natur könnten sie dann auch nicht mehr nutzen. … Aber die Fotos eines schönen Augenblickes werden die Zeit der schnelllebigen Veränderungen überdauern.

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