Wo ist denn das Mitteilungsblatt

Wir haben schon den 20. März und immer noch kein Mitteilungsblatt März/April. Warum eigentlich nicht, gibt es nichts Neues in der Gemeinde oder ist Zeitung machen so schwer. Den Aufwand, den unser Bürgermeister treibt, um endlich, jedenfalls einmal, transparent und pünktlich zu sein, ist beträchtlich. Er beförderte eine seiner Damen aus dem Ordnungsamt in die Position einer Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit, bedauerlicherweise ohne sichtbaren Erfolg. Das Ordnungs- und Sozialamt leitet Hannes Langen, der sich ebenfalls redlich und ohne Fortune an dem weißen Blatt mit den schwarzen Buchstaben versucht. Dabei hatten wir enorme Hoffnung auf ihn gesetzt, kämpfte der Bürgermeister doch in einer Ausschusssitzung um seine Einstellung mit den Worten: er müsse die meiste Zeit mit dem Neuen arbeiten und auskommen, die Abgeordneten mögen deshalb seine Wahl mittragen. Solch hehre Worte des Gemeindehäuptlings schufen Vertrauen, jedenfalls das Mitteilungsblatt wird er schaffen, dachten wir. Obendrein hörten wir, auch in einer Sitzung, ein weiterer enger Vertrauter des Bürgermeisters, Daniel Kämpfe, bemüht sich quasi ehrenamtlich, um dem Bürgermeister gefällig zu sein, an einem passablen, ansehnlichen Mitteilungsblatt. Auch das Eingreifen des – Wissenschaftlers – brachte das Mitteilungsblatt bisher nicht ein Jota vorwärts.

Ein Bürgermeister, ein Amtsleiter, ein Wissenschaftler und eine Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, nichts hat genützt, ein Mitteilungsblatt ist nicht da. Leute, es ist nicht nötig, dass ihr Hieroglyphen in Sandstein meißelt, es reicht drucken oder über einen Kopierer vervielfältigen,