Tod eines kleinen Labradors

Berliner, so sagt man ihnen nach, mögen Tiere. Einige Wenige aber nicht, im Gegenteil, sie hassen Hunde oder Katzen oder alles was kreucht und fleucht. Einer dieser Zweibeiner, Mensch mag ich ihn nicht nennen, hat wieder einmal gezeigt wozu unsere Spezies fähig ist.

Es ist bitter kalt in dieser Nacht, minus 17 Grad beißen die Haut. Mit einem Pappkarton schleicht ER sich an eine Telefonzelle in Berlin Friedrichshain. Ein rascher Blick rundherum, die Luft ist rein. Er zieht die Tür der Zelle auf, stellt den Karton ab, noch ein Blick in die Runde, schnell läuft er weg, wird spurlos von der Nacht geschluckt.

Das Drama nimmt seinen Lauf. In dem dunklem Karton befand sich ein kleiner Hund, ein Baby, auch Welpe genannt, er ist in der Berliner Telefonzelle jämmerlich erfroren.

Der Berliner Tierschutzverein bittet alle Menschen um erhöhte Aufmerksamkeit für Tiere in Not. Bei diesen Temperaturen haben ausgesetzte Tiere keine Chance zum Überleben.

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