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Die Fußgängerbrücke ist fast am anderen Ufer angekommen

Rüdersdorf, Woltersdorf: Die Woche haben die Brückenbauer geackert, viele Stunden, täglich bis in den späten Abend. Das, was die Männer da hingestellt haben, darauf können sie stolz sein. Ist ein richtiger Knochenjob gewesen. Wir dürfen davon ausgehen, dass in der nächsten Woche die Verbindung zum Woltersdorfer Ufer geschafft wird. Danach wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis die Brücke verkehrstauglich ist. Ab dann können wir Abschied nehmen von der alten Stolp-Brücke, die um die 70 Jahre auf dem Buckel hat.
(Das Baujahr kenne ich nicht, vielleicht kann sich da jemand dran erinnern)

Die Monatage der Behelfsbrücke beginnt


Es ist soweit, heute wurde der Anfang gemacht, die Montage der Behelfsbrücke über den Kanal hat begonnen. Erst wenn diese Brücke fertig ist, beginnt der Abriss der Stolpbrücke.
Es ist hier allerhand los. EON, Edis, Telekom, Kemna für Straßenbau und die Brückenbaufirma hantieren alle zur gleichen Zeit an den Gewerken. Klappt ganz gut, die Männer scheinen das gewohnt zu sein, sie kommen in dem Gewimmel bestens klar.
EON such mit alten Karten aus der Nachkriegszeit nach Kabeln und Hausanschlüssen. Dabei wird bei uns auch gleich ein veralteter Hausanschluss erneuert. Abwasseranschlüsse aus DDR-Zeit wurden auch getauscht und die Karten werden auf den Stand der Zeit gebracht.
Wo viel Sonnenschein ist, ist auch Schatten. Hier laufen Nachts irgendwelche Typen rum und machen sich einen Jux draus die Baustellenschilder umzukippen. Hoffentlich haben sie bald mal die Nase voll von dem Blödsinn.

Spundwände an der Stolpbrücke


Diese Woche, Anfang April 2022, wurden alte Spundwände vom Schiff aus herausgezogen und neue mit der Presse eingepresst. Auf beiden Seiten wurde an dn Flächen gearbeitet, wo die Behelfsbrücke aufliegen soll. So einem Arbeitsschiff zuzusehen zu können ist schon interessant.

Asphaltfräse im Einsatz


Erzählen kann ich da nicht viel. Man muss es erlebt haben, den gräßlichen Lärm, die Staubwolken geschwängert mit Fasern des Straßenbelags. Das Video ist 96 Sekunden lang. 96 Sekunden können auch ganz schön nervig werden. Dann aber wissen Sie was Sie erwartet, wenn vor Ihrem Haus die Straße saniert wird. Wir hatten es sechs Stunden lang, irgendwann ist der Kopf leer, nichts geht mehr, man betet das es ein Ende findet.

Es muss sein und wir ertragen es auch, geht eben nicht anders und kommt ja auch nicht so oft vor.

Vorbereitung zum Brückenbau



Woltersdorf, Ende März, Anfang April 2022. Die Woche an der Stolpbrücke war hart. Immer größere Kolosse rücken an, hier auf dem ersten Bild ein Teil, welches den Asphalt rausfräste und in einem LKW schüttete. Irre Staubmassen wabberten, auch etwas durch unser Wohnzimmer. Folgende Bilder zeigen Euch die abgetragene Oberfläche der Straße.
Schlimm für uns alle, niemand, keiner hat uns vorher informiert, keiner konnte den ganzen Arbeitstag mit seinem Auto irgendwohin fahren. Wer Termine hatte, war angeschmiert. Die Gemeinde hat ja so etwas wie eine Sorgfaltspflicht für ihre Bewohner, die ist ausgefallen und die Firma hat gar kein Verhältnis zu den gebeutelten Anwohnern. Ist schon arg. Zeigt sich wieder mal, erinnern tut sich die Gemeinde unserer nur wenn sie Geld will.

Das nächste Bilder zeigt die Fußwegplatten auf denen wir demnächst über die Behelfsbrücke laufen können.



Dann kommt ein interessanter Part, auf der Brücke liegen die langen Spundwände und unten am Rüdersdorfer Ufer steht eine Presse für die Spundwände. Das Teil presst die langen Teile ruckzuck in ihr Bett. Passé das tödlich laute Rammen, was auch für Risse in den Hauswänden sorgte. Auf einem Bild sind schon ein paar eingepresste Spundwände zu sehen, das ist die neue Uferbegrenzung.
Für heute erstmal Tschüss

Neubau Stolpbrücke im März 2022

An, auf, rundherum um die #Stolpbrücke zwischen #Rüdersdorf und #Woltersdorf geht es rund. An allen Ecken wurde die Rüdersdorfer Straße aufgerissen, an den Abwasser- oder Wasserleitungen der einzelnen Häuser wurden Teile ausgewechselt. Alles wurde zugeschippt, anschließend wurde wieder aufgebudeld, eine Firma verlegte für die Telekom Glasfaserkabel. Drauf haben die Männer in den roten Anzügen die Straße im Bereich der Brücke ein Stück verbreitert, Asphalt draufgewalzt. Was da kommt, mal sehen. Es soll ja auf beiden Seiten Bürgersteige geben.
Auf der Rüdersdorfer Seite fuhren mächtige Kolosse auf, ein Kran und eine Ramme, mit Letzterer wurde ein gewaltiges, sieht aus wie ein Rohr (siehe Bild) am Beginn der Brücke eingerammt. Dort soll ja auch die Behelfsbrücke plaziert werden.
Auf einem Bild sind die Spundwände zu sehen die auch dort eingerammt werden sollen, der Kanal wird hier etwas breiter, wegen der Schwierigkeiten, die große Frachkähne in der Kurve unter der Brücke hatten.
Ja, nun könnt ihr euch ein Bild davon machen, was hier abgeht, leider ist das alles des Öfteren mit höllischen Lärm verbunden. Wir haben hier ein paar Schichtarbeiter wohnen, die sind nicht ganz so glücklich damit. Da müssen wir nun durch. Tschüss!








Auf der L30 Brücke zwischen Woltersdorf und Rüdersdorf

Brücke am Stolpkanal Woltersdorf

Die Brücke am Stolpkanal

Ab dem 17. Januar 2022 bis voraussichtlich 4. Quartal 2023 ist die Überfahrt der Brücke für Fahrzeuge gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert sein. Die Überquerung für Radfahrer und Fußgänger wird bis zum Ende der Bauzeit zugesichert.
(Die Umleitung wird wohl über den Berghofer Weg gehen)

Die Arbeiten an der L30 – Rüdersdorfer Str. beginnen auch im Februar 2022

Der grundhafte Ausbau des Kreuzungsbereichs Am Stolp – Puschkinstr. auf der Rüdersdorfer Seite und der Ausbau der Rüdersdorfer Str. in Woltersdorf beginnen zeitversetzt ab wohl Juli 2022

Mit Masken, ohne Masken, egal, eswird gegiftet

Das Center steht in Erkner u das Foto ist aus 2015

Erkner: Ich war einkaufen, ein Job den ich noch nie gerne machte. Ist schon ein paar Tage her. Darüber schreiben, das habe ich mir gründlich überlegt, denn es betrifft ein Thema, wo es ganz schnell brenzlig werden kann, im heutigen Deutschland.
Erkner, Einkauf in einer Drogerie im CityCenter. Wir haben die GG Regel, also Maske auf und rein ins Vergnügen. Im Center mit den Masken scheint’s nicht so genau genommen zu werden. Ok, ich hab meine auf, was andere machen ist ihr Bier. In der Drogerie, deshalb schreibe ich überhaupt, rempelt ein Mann mittleren Alters eine Frau, deutlich älter als er, von hinten an. Mühsam versucht sie Gleichgewicht zu halten, da gröhlt die Type sie an: „Maskenfresse mach Platz“. Die Frau ist geflüchtet zur Kasse, ich sah, wie sie mit der Kassiererin diskutierte. Vorm Eingang wartete ich auf sie, fragte ob sie mir erzählen würde, wie es weiterging an der Kasse. Die Antwort war klar und eindeutig, wir können nichts machen, uns werden selber Schläge angedroht und schlimmeres. Wir können nicht kontrollieren.
Wie sollen Kassiererinnen auch Polizeiaufgaben übernehmen oder sind’s Aufgaben des Ordnungsamtes? Die Polizei in Erkner, eine Minitruppe, die haben genug mit der Eigensicherung zu tun. Ist schon her, kann sich geändert haben, da waren es fünf Leute die das Riesengebiet bewältigen sollten. Unser Ministerpräsident in Potsdam hat da wohl schon mehr Hansels fürs Kaffee kochen.
Erschreckend, wie die Gewalt Einzug hält in Städten und Dörfern, nicht mehr nur die großen Ballungsgebiete sind betroffen. In meiner Jugend, ist schon ewig her, da sagte man „wehret den Anfängen“.
Meine Tour endete in Woltersdorf, im Edeka, Masken, keine Masken, genau so wie im CityCenter zu Erkner. Ich kann mir vorstellen, es wird überall so sein. Diejenigen, die sich an Recht und Gesetz halten sind auf dem Rückzug, die Regierung hat’s verpennt, dass mit wehret den Anfängen. Dabei frage ich mich, haben wir in Potsdam überhaupt eine Regierung und wenn, ist die noch funktionsfähig?

Woltersdorf – Badestellen ohne Infrastruktur


Altes Foto von der Badestelle Flakensee

Hier das Bild einmal gespiegelt, quasi seitenverkehrt. Der Grund dazu ergibt sich aus den Kommentaren.

Ganz schön heiß war es in den letzten Wochen. Schulferien, Urlaub und Kurzarbeit waren und sind angesagt. Viele Familien konnten nicht in die Ferne fliegen. Es gab und gibt massig Reisewarnungen verstreut über den Erdball. Ungewöhnlich viele Menschen tummeln sich dadurch im unmittelbar an uns angrenzenden Berlin und bei uns sind es auch nicht Wenige, die hier im Ländle Urlaub machen müssen. Verstärkt wurde der Trend durch einen besonderen Service der Tageszeitungen, die ihren Lesern tolle Ausflugsziele in der Umgebung der Metropole offerierten. Unter den spannenden Zielen befanden sich auch der Flakensee und der Kalksee. An beiden wirklich schönen Destinationen liegt Woltersdorf, mein Zuhause.
Woltersdorfs wenige Strände wurde von Urlaubern en masse überrannt. Den Blick möchte ich auf die Badestelle an der Richard-Wagner-Str. und dem Strand nahe des Campingplatzes Flakensee richten. Beides schöne Sandstrände, aber und das aber ist wichtig, ohne jede Infrastruktur. Es soll in ferner Vergangenheit mal Toiletten, Trinkwasser, Verkaufsstände, Umkleidekabinen gegeben haben. Ich kenne davon nichts mehr. Neues wurde für Badegäste nie geschaffen, Woltersdorf verharrt da immer noch im Wendeschock und das wird wohl so bleiben.
Also, sie kamen mit Kind und Kegel, die Berliner, natürlich im Auto. Diese blockierten dann bei beiden Badestellen alle Straßen, Zufahrten, Waldwege. Feuerwehr und Rettungsdienste hätten wenn sie denn gemusst hätten, keine Chance gehabt. Keine Chance hatten auch die Bewohner des Campingplatzes, der wurde heillos zugeparkt.
Und nun ruf auf de Wiesen. Es waren viele Besucher, Weiterlesen

Wessis, bloss weg damit – Straßenbahn – Service

Das fiel mir diese Woch auf.

Woltersdorf, Weinbergstraße, die Straße, wo sich unsere beiden Schulen befinden. Der Datenträger steht nicht weit entfernt davon. Traurig für den Ort, dass so etwas über lange Zeit dort stehen kann. Der Text scheint Woltersdorfs Offizielle keineswegs zu stören. Also Wessis überlegt Euch, ob ihr in diesen lieblichen Ort kommen wollt.

Woltersdorfer Straßenbahn GmbH
Was machen nur die Menschen, die erst nach 13:00 Uhr Feierabend haben?
Kundenfreundlichkeit sieht deutlich anders aus, denke ich mal.
Verwaltet wird die Bahn wohl immer noch von der Schöneicher Straßenbahn.