Schlagwort-Archive: Schleusenstraße

Woltersdorf bekommt einen Hospiz in der Schleusenstraße

wenn unsere Gemeindevertretung dem Begehren zustimmt. Auf der Tagesordnung steht das Hospiz nicht. Es wird wohl als unauffällige, kaum öffentlich wahrnehmbare Tischvorlage durchgewunken werden, bevor auch nur ein Bürger Piep sagen kann. Jedenfalls wurde bereits im letzten wilden Bauausschuss davon geflüstert.

In unserem letzten unter dem Vorsitz von Jelle Kuiper, etwas eigenartig abgelaufenen, Bauausschuss trat für die Immanuel-Diakonie GmbH die Sprecherin Angelika Behm (Die Gemeinde will einen Hospiz) auf.

Seit fünf Jahren gebe es Bestrebungen ein festes Hospiz in der Schleusenstraße zu gründen. Weiterlesen

BI Schleusenstraße – Brief an Ministerin Kathrin Schneider

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Ministerin Kathrin Schneider

Geplantes Bauvorhaben der Woltersdorfer Straßenbahn GmbH in der Schleusenstraße

Sehr geehrte Frau Ministerin,

die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH beabsichtigt, Gleiserneuerungsarbeiten in der Schleusenstraße durchzuführen.

Die Woltersdorfer Bürgermeisterin Margitta Decker hat uns in ihrem Schreiben vom 29.11.2016 darauf hingewiesen, unsere – die GmbH betreffenden Fragen – in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Ortsgestaltung und Verkehr am 30.11.2016 zu stellen. Das war leider nicht möglich, da der Bürgerinitiative nur begrenztes Rederecht gewährt wurde. Unsere Fragen liegen der Geschäftsführerin der Woltersdorfer Straßenbahn GmbH seit langem vor und blieben bis heute unbeantwortet.

Herr Robst, Mitarbeiter Ihres Ministeriums, nahm am 30.11.16 zum Thema Gleisabnut-zung Stellung, Weiterlesen

2te Bauausschuss im Nov. 16 – Teil 5; Die Gemeinde will ein Hospiz

Punkt 6. Beschlussempfehlung für die Bestätigung des Entwurfs und seiner öffentlichen Auslage zum vorhabenbezogener B-Plan „Woltersdorfer Hospiz“
Kerstin Marsand gestaltete die Einführung. Sie durchlief noch einmal die Historie. Am 13. September 2016 wurde die Empfehlung zur Aufstellung eines Bebauungsplans ausgesprochen. Am 22. September gab es dazu einen Ortstermin mit der Geschäftsführerin und dem Planer und am 29. September wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen. Dazu wurde eine detaillierte Vorstellung des Projektes geboten. Im letzten Bauausschuss dann noch einmal eine sehr umfangreiche Darstellung des Hospizes und den Bebauungsplan. Weiterlesen

2te Bauausschuss im Nov. 16 – Teil 3; Schleusenstaße – Straßenbahn – Naturerlebnisgarten

Teil 3/3 vom Punkt 4 Schleusenstraße.

Dirk Hemmerling erzählte, dass es gestern per Email eine Antwort der Bürgermeisterin an die BI gab, in der sie auf andere Straßenbauprojekte verwies, bei denen es Fördermöglichkeiten gab, die die Anlieger mehr entlastet hätten. Beispiele sind Fuchsberge, Berliner Straße und Baumschulenstraße. Dirk Hemmerling fragte, ob die Fördermittel zweckgebunden wären oder ob die Anlieger auch davon profitieren könnten. Margitta Decker meinte dazu, dass die Deckung der Kosten der Gemeinde Vorrang habe, es sei die Fördersumme überstiege den Anteil der Gemeinde, dann käme der Rest den Anliegern zugute. Bei diesem Projekt sehe es allerdings nicht danach aus.

Karl-Heinz Ponsel ließ nicht locker. Er monierte, dass in der Begründung der Beschlussempfehlung stehe, dass „zwischen dem Bereich Einmündung Blumenstraße bis Höhe Haus Nr. 47 auf einer Länge von ca. 500 m besteht keine dem Regelwerk entsprechende Entwässerungsanlage.“ Er wäre dafür, dass hier noch einmal geprüft werde, denn er könne sich erinnern, dass Hannes Langen damals von einer Kamerabefahrung in diesem Bereich sprach, die auch dokumentiert wurde. Margitta Decker eierte rum und meinte, die Begründung der Beschlussempfehlung wäre durch das Gutachten überholt. Sie betonte deshalb, dass auf diesen 500 Metern kein Kanal liegen würde. Weiterlesen

2te Bauausschuss im Nov. 16 – Teil 2; Schleusenstaße – Straßenbahn

schleusenstrasse
Teil 2 vom Punkt 4 Schleusenstraße

Herr Bernau (Woltersdorfer Straßenbahn) konnte diese Aussagen, da er das Gutachten gelesen habe, nur bestätigen. Gleichzeitig verwies er darauf, wenn heute beschlossen wird, die Gemeinde baut nicht mit, ist dies der erste Alleinbau der Straßenbahn in Woltersdorf. Zur Gleisentwässerung führte er noch aus, dass das Regelwerk aussagen würde, dass alle 100 Meter Gleis eine Schienenentwässerung zu bauen wäre, also das für die 750 Meter maximal 6 bis 7 Entwässerungskästen zwischen die Schienen gebaut werden müssten. Das wäre der Stand der Technik. Weiterlesen

2te Bauausschuss im Nov. 16 – Teil 1; Schleusenstaße – Straßenbahn

Die Tagesordnung war heiß umkämpft. Karl-Heinz Ponsel beantragte, dass bei den Punkten 4 und 6 die Beschlussempfehlung gestrichen wird und dafür nur Information stehen soll. Das wurde vehement abgelehnt. Bei dem Punkt 6 zum Hospiz, wußte Carsten Utke, dass Woltersdorf so etwas unbedingt braucht. Lange Rede kurzer Sinn der Antrag wurde mit 5 Nein-Stimmen gegen 3 Ja-Stimmen abgelehnt.

Punkt 3. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Kerstin Marsand berichtete nun in eigener Sache, dass privater Baumschnitt im öffentlichen Raum nicht zulässig sei, das wäre illegal und fiele unter Vandalismus.

Sie kam nun zu verschieden Anfragen aus dem letzten Bauausschuss wie der Haufen von Holzspänen im Bereich Berliner Platz. Dazu erklärte sie, dass diese dort von der GWG zwischengelagert wurden und in der Grünanlage auf den Beeten verteilt werden sollen. Dann sprach sie den Werksvertrag der GWG an. Alles was an dem Werkvertrag geändert, oder ergänzt wird bedarf der Schriftform. Anders sehe es bei Leistungen mit pauschaler Vergütung (Sommerfest), nach Stückzahlen oder Quadratmetern (Grünpflege) aus. Durch diese Leistungen habe die GWG die höhere Summe von insgesamt 450 TE bekommen als im Werkvertrag vereinbart war.

Für die Seniorenresidenz am Berliner Platz wird es ernst, der Baugenehmigung wäre eingegangen und der Baubeginn auf den 9. Januar 2017 terminiert. Die Reparatur der Rosenbergstraße soll, falls die Witterung mitspielt nächste Woche beginnen.

Punkt 4. Beschlussempfehlung zur Weiterführung des Bauvorhabens Schleusenstraße
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Jelle Kuiper erklärte, dass zu diesem Punkt mindestens acht Gäste Rederecht beantragt haben. Dann wäre schon eine Stunde alleine dadurch weg. Wilhelm Diener wollte wissen, wer denn alles reden möchte. Weiterlesen

Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Sehr geehrter Damen und Herren,

im MOZ-Artikel am 17.11.2016 auf Seite 11 ist zu lesen:

Herausforderung Barrierefreiheit, EU setzt klare Vorgaben.“

Diese gelten auch für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH.

„Was den Zeitplan zur Umsetzung der Barrierefreiheit angeht, bin ich total fassungslos.“

(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Selbst bei Bereitstellung der finanziellen Mittel könnte die Umsetzung der Barrierefreiheit bis 2022 nicht gewährleistet werden, schätzt Frau Viktor ein.

„Der Kreis hat einen Planungsauftrag. Er muss sagen, was wir machen sollen, ob unsere Straßenbahn als Alleinstellungsmerkmal erhalten bleiben soll, ob es Ausnahmen von der Barrierefreiheit gibt und so weiter.“
(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Verschiedene Szenarien wurden von ihr im o. g. Artikel angesprochen:

Kauf oder Sonderanfertigung neuer Fahrzeuge für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH

    Umbau des Betriebshofes

Das sind enorme Investitionsvorhaben!

Die Komplexität der Aufgabenstellung aufgrund der o. g. EU-Forderung verlangt unseres Erachtens ein generelles Überdenken der z. Zt. diskutierten Baumaßnahmen in der Schleusenstraße – auch unter dem Aspekt der Gestaltung des Schleusengebietes als touristisches Zentrum.

Eine komplexe Lösung unter Berücksichtigung aller historischen, musealen und gestalterischen Aspekte im Schleusenbereich muss gefunden werden.

Lassen Sie uns gemeinsam über die nächsten 100 Jahre der Woltersdorfer Straßenbahn nachdenken und nicht übereilt Maßnahmen mit kurzlebigem Charakter beschließen.

Wir sind jederzeit bereit, unsere Ideen einzubringen und in den entsprechenden Gremien mitzuarbeiten.

Zu kurz gedacht, bedeutet oft mehrmals Geld auszugeben.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Rüdiger Pflanz     gez. Elke Leetz

Bürgerinitiative Schleusenstraße

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner der Schleusenstraße,
schleusenstrasse

1. Im Februar 2015 haben wir durch ein Schreiben von Margitta Decker (seinerzeit sachkundige Einwohnerin) erfahren, dass in der Schleusenstraße teure Baumaßnahmen vorgesehen sind. Die damalige Vorplanung sah vor, dass 1,53 Millionen Euro für den 750-Meter-Abschnitt auf die Anlieger umgelegt werden sollen.

2. Auf den Schreck hin haben wir am 19 .05. 2015 ein Positionspapier verteilt, das unsere Haltung zu den geplanten Baumaßnahmen wiedergegeben hat.

3. Am 18.6.2015 fand eine von uns Betroffenen einberufene Anliegerversammlung statt. Einige Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und einige Abgeordnete waren anwesend, Frau Viktor, Geschäftsführerin der Woltersdorfer Straßenbahn GmbH und Verursacherin der geplanten Gleis- und Straßenbaumaßnahmen allerdings nicht. Weiterlesen

Tempo 30 auf der Schleusenstraße

Mit Freude haben wir Anlieger wahrgenommen, dass endlich Schilder mit Tempo 30 auf der Schleusenstraße aufgestellt wurden. Endlich!

Haben wir uns doch schon jahrelang für Tempo 30 wegen Lärmschutz eingesetzt. Jedoch schockieren uns die Zusatzschilder „Straßenschäden“ auf der gesamten Schleusenstraße. Diese Zusatzschilder geben ein irreführendes Signal an die Öffentlichkeit und suggerieren eine gefährlich schadhafte Straße.

Seltsamerweise ist die Warnung an die Autofahrer jahrelang nicht nötig gewesen und plötzlich akut.

Für uns Anlieger sieht es so aus, als ob eine Entscheidung für den grundlegenden Ausbau der Straße schon längst getroffen ist und die Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen Weiterlesen