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Das Ende der Stolpbrücke


Sommeranfang – Abriß der #Stolpbrücke zwischen #Woltersdorf und #Rüdersdorf
Ein gewaltiger Kran rückte an. Wir wußten, nun geht’s los. Die Stolpbrücke, 1948 gebaut, musste weichen. Einen und einen halben Tag hat der Abriß gedauert. Es war spannend zuzusehen, wie alle: Menschen und Maschinen, Hand in Hand arbeiteten, um das Werk zu vollenden. Hier sind erst einmal einige Fotos zu sehen.
Das Meiste sind Videoaufnahmen und die müssen nun gesichtet, geschnitten und zu einem Film zusammengefügt werden. Das dauert einige Zeit, aber ihr werdet den Film demnächst hier zu sehen bekommen.

Die Fußgängerbrücke ist fast am anderen Ufer angekommen

Rüdersdorf, Woltersdorf: Die Woche haben die Brückenbauer geackert, viele Stunden, täglich bis in den späten Abend. Das, was die Männer da hingestellt haben, darauf können sie stolz sein. Ist ein richtiger Knochenjob gewesen. Wir dürfen davon ausgehen, dass in der nächsten Woche die Verbindung zum Woltersdorfer Ufer geschafft wird. Danach wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis die Brücke verkehrstauglich ist. Ab dann können wir Abschied nehmen von der alten Stolp-Brücke, die um die 70 Jahre auf dem Buckel hat.
Die Stolpbrücke gib es seit 1889, da war Grundsteinlegung. Als die Russen 1945 kamen sprengte die Wehrmacht die Brücke. Ab 1948 gab es wieder eine Brücke. Die Brücke ist 13,75 Meter lang. Die Neue soll es auf 31 Meter schaffen.


Die Monatage der Behelfsbrücke beginnt


Es ist soweit, heute wurde der Anfang gemacht, die Montage der Behelfsbrücke über den Kanal hat begonnen. Erst wenn diese Brücke fertig ist, beginnt der Abriss der Stolpbrücke.
Es ist hier allerhand los. EON, Edis, Telekom, Kemna für Straßenbau und die Brückenbaufirma hantieren alle zur gleichen Zeit an den Gewerken. Klappt ganz gut, die Männer scheinen das gewohnt zu sein, sie kommen in dem Gewimmel bestens klar.
EON such mit alten Karten aus der Nachkriegszeit nach Kabeln und Hausanschlüssen. Dabei wird bei uns auch gleich ein veralteter Hausanschluss erneuert. Abwasseranschlüsse aus DDR-Zeit wurden auch getauscht und die Karten werden auf den Stand der Zeit gebracht.
Wo viel Sonnenschein ist, ist auch Schatten. Hier laufen Nachts irgendwelche Typen rum und machen sich einen Jux draus die Baustellenschilder umzukippen. Hoffentlich haben sie bald mal die Nase voll von dem Blödsinn.

Asphaltfräse im Einsatz


Erzählen kann ich da nicht viel. Man muss es erlebt haben, den gräßlichen Lärm, die Staubwolken geschwängert mit Fasern des Straßenbelags. Das Video ist 96 Sekunden lang. 96 Sekunden können auch ganz schön nervig werden. Dann aber wissen Sie was Sie erwartet, wenn vor Ihrem Haus die Straße saniert wird. Wir hatten es sechs Stunden lang, irgendwann ist der Kopf leer, nichts geht mehr, man betet das es ein Ende findet.

Es muss sein und wir ertragen es auch, geht eben nicht anders und kommt ja auch nicht so oft vor.

Vorbereitung zum Brückenbau



Woltersdorf, Ende März, Anfang April 2022. Die Woche an der Stolpbrücke war hart. Immer größere Kolosse rücken an, hier auf dem ersten Bild ein Teil, welches den Asphalt rausfräste und in einem LKW schüttete. Irre Staubmassen wabberten, auch etwas durch unser Wohnzimmer. Folgende Bilder zeigen Euch die abgetragene Oberfläche der Straße.
Schlimm für uns alle, niemand, keiner hat uns vorher informiert, keiner konnte den ganzen Arbeitstag mit seinem Auto irgendwohin fahren. Wer Termine hatte, war angeschmiert. Die Gemeinde hat ja so etwas wie eine Sorgfaltspflicht für ihre Bewohner, die ist ausgefallen und die Firma hat gar kein Verhältnis zu den gebeutelten Anwohnern. Ist schon arg. Zeigt sich wieder mal, erinnern tut sich die Gemeinde unserer nur wenn sie Geld will.

Das nächste Bilder zeigt die Fußwegplatten auf denen wir demnächst über die Behelfsbrücke laufen können.



Dann kommt ein interessanter Part, auf der Brücke liegen die langen Spundwände und unten am Rüdersdorfer Ufer steht eine Presse für die Spundwände. Das Teil presst die langen Teile ruckzuck in ihr Bett. Passé das tödlich laute Rammen, was auch für Risse in den Hauswänden sorgte. Auf einem Bild sind schon ein paar eingepresste Spundwände zu sehen, das ist die neue Uferbegrenzung.
Für heute erstmal Tschüss

Neubau Stolpbrücke im März 2022

An, auf, rundherum um die #Stolpbrücke zwischen #Rüdersdorf und #Woltersdorf geht es rund. An allen Ecken wurde die Rüdersdorfer Straße aufgerissen, an den Abwasser- oder Wasserleitungen der einzelnen Häuser wurden Teile ausgewechselt. Alles wurde zugeschippt, anschließend wurde wieder aufgebudeld, eine Firma verlegte für die Telekom Glasfaserkabel. Drauf haben die Männer in den roten Anzügen die Straße im Bereich der Brücke ein Stück verbreitert, Asphalt draufgewalzt. Was da kommt, mal sehen. Es soll ja auf beiden Seiten Bürgersteige geben.
Auf der Rüdersdorfer Seite fuhren mächtige Kolosse auf, ein Kran und eine Ramme, mit Letzterer wurde ein gewaltiges, sieht aus wie ein Rohr (siehe Bild) am Beginn der Brücke eingerammt. Dort soll ja auch die Behelfsbrücke plaziert werden.
Auf einem Bild sind die Spundwände zu sehen die auch dort eingerammt werden sollen, der Kanal wird hier etwas breiter, wegen der Schwierigkeiten, die große Frachkähne in der Kurve unter der Brücke hatten.
Ja, nun könnt ihr euch ein Bild davon machen, was hier abgeht, leider ist das alles des Öfteren mit höllischen Lärm verbunden. Wir haben hier ein paar Schichtarbeiter wohnen, die sind nicht ganz so glücklich damit. Da müssen wir nun durch. Tschüss!








Auf der L30 Brücke zwischen Woltersdorf und Rüdersdorf

Brücke am Stolpkanal Woltersdorf

Die Brücke am Stolpkanal

Ab dem 17. Januar 2022 bis voraussichtlich 4. Quartal 2023 ist die Überfahrt der Brücke für Fahrzeuge gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert sein. Die Überquerung für Radfahrer und Fußgänger wird bis zum Ende der Bauzeit zugesichert.
(Die Umleitung wird wohl über den Berghofer Weg gehen)

Die Arbeiten an der L30 – Rüdersdorfer Str. beginnen auch im Februar 2022

Der grundhafte Ausbau des Kreuzungsbereichs Am Stolp – Puschkinstr. auf der Rüdersdorfer Seite und der Ausbau der Rüdersdorfer Str. in Woltersdorf beginnen zeitversetzt ab wohl Juli 2022

Bürger spendet Treppe an der Rüdersdorfer Straße


Ab dieser Woche ist die Treppe in der Rüdersdorfer Straße, gleich neben der Firma Edelstahl-Haese, für Fußgänger begehbar. Mit dieser schönen Treppe, versehen mit einem Geländer aus Edelstahl, hat Frank Haese den Bürgern Gutes getan.
Furchtbar waren die alten Sandstufen mit den Fallen aus Baumwurzeln, die kaum mehr von den rostigen Eisenträgern, die jedes Jahr lockerer wurden in Form gehalten wurden. Mühsam waren diese Stufen zu bewältigen, im Winter immer vereist, war der Auf- und Abstieg lebensgefährlich. Mit beiden Händen, bei jedem tastenden Schritt an einem, dem Herrn sei’s gedankt, neben der Treppe hergehenden Zaun festklammernt, konnte das Abenteuer gewagt werden. Weiterlesen

Outdoor live – Rüdersdorfer Straße – Woltersdorf


Der einseitige Fußweg auf der Rüdersdorfer Straße in Woltersdorf, zwischen Fährweg und Stolpbrücke ist nur noch eine Freude für Outdoor-Fans. Seit einem Jahr wird an der Ecke Fährweg gebaut, der Aufstieg zum Fußweg auf einer Anhöhe gelegen, war in dieser Zeit oft beschwerlich.
Jetzt wird an der anderen Seite der Anhöhe wieder gebaut, diesmal zum Vorteil der Fußgänger. Bis zur Hälfte des Aufstiegs wurde in privater Initiative eine Treppe aus Beton gebaut. Der Dank der Nutzer sei dem edlen Spender gewiss. Weiterlesen

Ortsentwicklung Woltersdorf

Liebe Woltersdorferinnen und Woltersdorfer,
wie stellen wir uns die weitere Entwicklung unseres schönen Ortes Woltersdorf eigentlich vor?

Warum diese Frage gerade jetzt?
Wieder einmal wollen Investoren hier Flächen anders entwickeln, als es der Flächennutzungsplan (FNP) eigentlich vorsieht.

Hier geht es zu dem ganzen Artikel:
Ortsentwicklung Woltersdorf
Stellungsnahme Rüdersdorfer Straße 44-46