Schlagwort-Archive: MOZ

Meinungsbildung à la MOZ

Landespressegesetz Paragraf 3 – Öffentliche Aufgabe der Presse: Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.

Wir in Woltersdorf können uns glücklich schätzen, unsere örtliche Zeitung, die MOZ beteiligt sich auf ihre Weise an der Meinungsbildung. Zwar nicht so, wie es sich die Väter des Grundgesetzes möglicherweise dachten, aber sie ist eifrig damit beschäftigt, Meinung zu bilden.

Ich habe hier auf diesem Blog bereits einige wunderschöne Beispiele angeführt, wie die MOZ Meinung bildet. Weiterlesen

Die MOZ und ihr unheimlicher Umgang mit Leserbriefen

Ein Leser der MOZ, Wolfgang Funkhauser, wandte sich mit einem Leserbrief an die Märkische Oderzeitung. Der Inhalt beschäftigte sich mit den traurigen Vorgängen um das sogenannte Fidusdenkmal in der Woltersdorfer Schleusenstraße.

Der Leserbrief enthielt lobende Worte für die Mitglieder des Woltersdorfer Verschönerungsvereins. Die lobende Erwähnung des Verschönerungsvereins muss einem MOZ Redakteur sauer aufgestoßen sein, sie wurde gnadenlos aus dem Text gestrichen.

Es gab auch kritische Worte, die betrafen den Bürgermeister einiger Woltersdorfer, Dr. Rainer Vogel. Kritische Worte über Vogel, in der MOZ? Weiterlesen

Kommentar zu Genehmigung mit Verfallsdatum

Immer wieder fragte ich mich, was sind das wohl für Kommentare, die immer wieder bei MOZ – Online gelöscht werden. Nun kommt ein Leserbrief von Magarete, (leider deutlich zu lang) der die Löschpraxis der Märkischen Oderzeitung etwas aufhellt. Z.B. beim Artikel „Ultimatum in Sachen Infotafel“ waren bis gestern drei Kommentare auf der MOZ Seite angegeben, aber zwei waren gelöscht. Warum wohl? Passen Sie nicht zum Vogel Image, welches die MOZ pflegt?

Kommentar zu lesen im Artikel: Genehmigung mit Verfallsdatum

Falls Ihr Kommentar bei der MOZ – Online auch gelöscht wird, schicken Sie ihn uns mit Hinweis auf den Artikel, wir veröffentlichen ihn.

Genehmigung mit Verfallsdatum

24. September 2013

Bürgermeister Vogel und sein ihm, wie ich meine, immer freundlicher Hofberichtserstatter haben sich nun endgültig auf den Verschönerungsverein eingeschossen. Die Informationstafel ist Vogels neuer Kriegsgrund, um gegen den Verein anzustänkern. Vogels treue MOZ berichtete am 24. September: Vogel finde, der patriotische Text mache einen Kommentar notwendig. Zugleich genehmigte er nachträglich, ohne Bedingung, die Aufstellung der Tafel, so sein, im zugetanes Organ, die MOZ. Weiterlesen

Vogels Streit um Woltersdorfer Denkmal

Am Wochenende nahm der Verschönerungsverein in einem Schreiben an die Abgeordneten Stellung zu Äußerungen des Bürgermeisters. Vogel hatte in der GV behauptet, der Verein habe am Denkmal eine Tafel ohne seine Erlaubnis aufgestellt. Die dort dargebotenen Inhalte gefallen ihm nicht, die kann er so nicht stehen lassen, er möchte, dass dort auch seine, Vogels, Gedanken zum Denkmal veröffentlicht werden. In einem Schreiben an den Verein forderte Vogel sein vermeintliches Recht ein, ansonsten werde er die Tafel nicht genehmigen.

Gefallen hat Vogel das Schreiben des Vereins wohl nicht und er hat seine ihm immer freundlich gesinnte MOZ Weiterlesen

Kämpften Sie wirklich um jedes Baby?

Die MOZ beschäftigt sich in einem Artikel vom 19. Juli mit der organisierten Tötung von Frühchen in der DDR. Der MOZ-Schreiber Mathias Hausding fand keinerlei Hinweise darauf und bringt die rührende Geschichte einer früheren Hebamme aus Seelow unter dem Titel „Wir kämpften um jedes Baby“

Die Erzählung der Hebamme aus Seelow wird sogar stimmen, nur stimmte sie für die ganze DDR? Weiterlesen

Falschmeldung im Infoblatt unseres Bürgermeisters – Teil 3

Wilfried von Aswegen sorgte auf diesem Blog schon des Öfteren für Amüsemang. Vor Kurzem hat er wieder einmal seine Ansichten zur großen Woltersdorfer Politik im Infoblatt unseres Bürgermeisters 0/13, Seite 6 ausgebreitet. Wollen wir einmal sehen, was der Zeilenkünstler sich diesmal zurechtgelegt hat.

Wilfried von Aswegen wundert sich heftig über die Parteien, die den Bürgermeister schwer angegangen sind. Was hat er denn jetzt schon wieder getan, fragt der Verfasser. Das WIEDER vermittelt, der Bürgermeister macht öfters etwas, das andere nicht so toll finden. Schön, dass Herr von Aswegen das hier einsichtig erwähnt. Ansonsten, parlamentarische Diskussionen sind lebhaft. Jedenfalls erwarte ich in Sitzungen keine Schnarchkasper, Weiterlesen

Sind die Verfasser Nazis?

Ab und zu, wenn ich über den Bürgermeister und seine Aktivitäten, die Initiative „Unser Woltersdorf“ mit seinem Infoblatt und Michael Hauke vom Hauke-Verlag, der zu „Unser Woltersdorf“ gehört schreibe, bekomme ich eigenartige Post.

Gerade erst habe ich den ersten Teil einer kleinen Serie über den Inhalt des Infoblattes von „Unser Woltersdorf“, der Unterstützerinitiative unseres Bürgermeisters veröffentlicht und schon geht es los. Da flattert mir heute morgen so ein übler Drohbrief auf den Server. Natürlich nicht direkt zum Artikel, sondern bei einem neutralen Artikel lanciert, der über ein Sportfest berichtet. Lesen Sie selbst, was der Absender H.Hetzer, der über einen russischen Proxy mit einer falschen Mailadresse kam, so von sich gibt: Weiterlesen

Insider Bürgermeister Vogel und die Körnerstraße – Teil 10

Zitat Rainer Vogel: „Ich begrüße ausdrücklich den Antrag an die Kommunalaufsicht, zu prüfen, ob ich eine Pflichtverletzung begangen habe.“ Dann begrüßt der Bürgermeister bestimmt auch eine Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft. Schafft die Ermittlung doch die notwendige rechtliche Bewertung des Grundstücksverkaufs an seine Ehefrau. Auch ist ein Ermittlungsverfahren, keine Verurteilung. Solange kein Gericht ein Urteil verkündet hat, gilt die Unschuldsvermutung. Vogel hätte zur Feststellung seiner Schuld oder Unschuld auch eine Selbstanzeige stellen können, ich hörte von honorigen Männern, die solches taten.

Die MOZ ist gestern so ein bisserl über mich hergefallen, Weiterlesen

Keine tolle Leistung der MOZ

Drei Zeitungsschnipsel fand ich in dem Kuvert, das unter der Tür durchgeschoben war. Drei Minimeldungen aus der MOZ. Gehen wir sie einmal der Reihe nach durch.

„Werkleiter geht nach zehn Wochen“ titelt die MOZ und begründet das recht eigentümlich, wie meistens, völlig auf der Linie des Bürgermeisters, der schon vor einem dreiviertel Jahr ähnlich falsch argumentierte. MOZ: „Der Vorgang wirft ein Schlaglicht auf die politische Zerrüttung in Woltersdorf“. Weitere Erklärungen bleibt das Blatt schuldig, woher sie ihre Weisheit nimmt, Weiterlesen