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Die MOZ hat sich profilieren wollen

Vor einiger Zeit hat mir eine politische Gruppierung unseres Ortes eine Nachricht zukommen lassen, aus der ging hervor, dass ein Herr Mustermann, der in einer anderen politischen Gruppe engagiert ist in der Liste der hauptamtlichen Mitarbeiter des MfS zu finden ist.
Er war zu finden, nur was bringt es, die Liste enthält einzig Namen untergeordneter Angestellter. Sollte ich animiert werden den Herrn Mustermann an den Pranger zu stellen? In der Liste fand ich noch zwei andere Mustermanns in zwei anderen Parteien wo das Geburtsjahr übereinstimmt und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, richtig zu liegen.
Was macht man nun, den Leuten nach fast dreißig Jahren das Leben schwer machen. Dreißig Jahre sind eine lange Zeit, Mörder werden meist nach fünfzehn Jahren entlassen. Für mich beschloss ich, dass ist nur noch für Historiker interessant, für ein Zusammenleben in einer Gemeinde ist es eher belastend und die Leute beim Nanem nennen, halte ich für ein fragwürdiges Unterfangen.
So habe ich zwar darüber geschrieben, aber mich gehütet Namen zu nennen und vorgeschlagen diese alten Geschichten endlich zu beerdigen.
https://www.bernds-journal.de/schwert-und-schild-der-parte…/
Das muss bei Einigen nicht gut angekommen sein, sie hatten, denke ich mal, nichts eiligeres zu tun als die Märkische-Oder-Zeitung (MOZ) einzubinden, deren Redakteurin, wenig sensibel, wohl keinen Gedanken an die Folgen ihres Tuns verschwendete und für ihren Ruhm, der nicht länger reicht wie das Leben einer Eintagsfliege, das Leben eines Menschen und seiner Familie empfindlich stört. Ein öffentliches Interesse kann ich nicht erkennen, was soll das also liebe Redakteurin.
Interessant wäre eine Antwort auf die Frage, warum die MOZ sich allein auf den Kandidaten der FBW stürzte und verschwieg, dass es beim WBF und bei den Linken auch je einen Kandidaten gibt, wo Gleichheit bei Namen und Geburtsjahr besteht. Will die MOZ damit möglicherweise die dicht bevorstehende Wahl beeinflussen?
Zugetraut hätte ich das eher einer Zeitung, dessen Logo ein rotes Viereck mit vier weißen Buchstaben ist.

Gemeindevertretung März 2017 – Teil 1

Der Vorsitzende Sebastian Meskes arbeitet sich sehr zügig durch die Formalien und Margitta Decker konnte mit ihrem Bericht starten.

Punkt 4. Bericht der Bürgermeisterin
Margitta Decker berichtete, dass die Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative zur Kreisreform erfolgreich abgeschlossen wurde. Es lege jetzt an der Regierung die Pläne zu ändern, ansonsten würde ein Volksbegehren angestrebt.
Sie betonte, dass sich die Orte auch Gedanken machen sollten, in welche Richtung es künftig weiterginge. Das Interesse an Woltersdorf als Wohnort wäre nach wie vor hoch. Sie unterstrich, dass dabei im Rahmen der Planungshoheit der Gemeinde die infrastrukturelle Versorgung im Auge behalten müsse. Weiterlesen

Hier irrte die Zeitung

In einer regionalen Zeitung (MOZ) wurde am 12.12.2015 unter dem Titel: „Ringen um 885 000 Euro“ behauptet, Zitat: „Auch der Antrag von Monika Kilian (SPD), 4000 Euro Zelt-Miete für das Feuerwehrfest aufzunehmen, wurde abgelehnt.“

Die Angabe ist nicht richtig. Richtig ist, der Antrag von Monika Kilian wurde mit 11 ja gegen 6 nein und einer Enthaltung angenommen. Also, die Feuerwehr von Woltersdorf bekommt maximal 4000 Euro für ihr Festzelt.

Die MOZ und das Sommerfest in Woltersdorf

Die Party ging bis in die Nacht, schreibt die MOZ oder Märkische Oderzeitung. Zitat aus der MOZ: „Mehrere hundert Menschen aus 15 Vereinen, Unternehmen und der Gemeindevertretung bilden den langen Festumzug.“ Die müssen andere Wege genommen haben, ich habe sie nicht gesehen. Vielleicht hilft mir die MOZ da ein wenig auf die Sprünge.

Noch ein Zitat aus der MOZ: „Das Sommerfest an der Woltersdorfer Schleuse, wo tausende Gäste bis weit in die Nacht ausgelassen feiern.“ und noch einmal wiederholt, Wiederholung macht glaubwürdig: „feiern mehrere tausend Menschen an der Schleuse.“ Auch die habe ich nicht gesehen, vielleicht hilft mir die Märkische Oderzeitung noch einmal meine Gedächtnislücken zu schließen.

Noch ein Zitat aus der MOZ: „Bürgermeister Rainer Vogel greift gegen 13 Uhr zu Hammer und Zapfhahn, um mit Dirk Schwuchow, Eigentümer der Schleusenwirtschaft, das Fass anzustechen.“ Hier verschweigt die MOZ das es noch einen Eigentümer gibt, den Herrn Löwe, einen Kollegen des Bürgermeisters aus dem Rathaus. Der verwaltet die Grundstücke der Gemeinde, auch die in der Körnerstraße. Für den Bürgermeister von Woltersdorf ein wichtiger Kollege. Kurz und gut, der Bürgermeister verlegte das Sommerfest auf die Schwelle der Schleusenwirtschaft, wo Kollege Löwe Miteigentümer ist. Ach wäre es schön, wenn die MOZ oder Märkische Oderzeitung alle Aspekte erwähnen würde.

Das Museum in der Alten Schule bleibt geöffnet

Die MOZ, auch Märkische Oderzeitung genannt, hat mal wieder eine nicht ganz richtige Meldung über Woltersdorf in die Welt gesetzt.

Auf Seite 11 verkündet die Zeitung unter dem Titel: „Sommerpause in der Alten Schule“, dass das Kulturcafé und der Infopoint bis zum 29. August Sommerpause machen. Nur die Bibliothek, ein „Tanz mit Christine“ sowie die Chorgemeinschaft machen keine Sommerpause.

Der Titel suggeriert die „Alte Schule“ macht Sommerpause, was so nicht richtig ist. Gebäude machen keine Sommerpause. Im nachfolgendem Artikel verschweigt die MOZ, dass das Heimatmuseum des Verschönerungsvereins, ebenfalls im Gebäude „Alte Schule“ angesiedelt, keine Sommerpause macht und den Besuchern weiterhin, zu den bekannten Zeiten zur Verfügung steht.

Der Kostenansatz der Gemeinde für die Weinbergkids

Kommen wir zu den von dem Bürgermeister angegebenen Kosten für die Herrichtung der Kita „Weinbergkids. In der der Öffentlichkeit verweigerten Beschlussvorlage vom 26.06.2014 wird eine haushälterische Auswirkung von 25.000 Euro angegeben. Kein weiteres Wort zu den Kosten, kein -wofür – wird das Geld benötigt. So wird erst einmal suggeriert, das sind die zu erwartenden Kosten. Habe ich auch gedacht, bis ich den Artikel in der MOZ las, dort hat Dr. Vogel angegeben, es handele sich in erster Linie um Planungskosten. Das hat er in seiner Beschlussvorlage für die Gemeindevertreter nicht gesagt. Zu den baulichen Maßnahmen, die ergriffen werden müssten, wollte der Bürgermeister nichts sagen. Weiterlesen

Die MOZ versucht bei den Weinbergkids zu relativieren

historie-weinbergkids
(Der handschriftliche Eintrag ist von mir)

Zwei Tage nachdem hier über die Weinbergkids und ihre Probleme mit der Baugenehmigung und dem fehlenden Brandschutz berichtet wurde, zieht die MOZ heute nach. Ihr Redakteur, Joachim Eggers, jammert, dass die Behörden die Daumenschrauben angezogen haben, weil es für die seit 2008 betriebene Kita-Nutzung keine Baugenehmigung gibt.

Daumenschrauben anziehen, ist das etwas Schlechtes, Ungerechtes? Ist es verwerflich, liebe MOZ, Weiterlesen

Bürgermeister, Mitteilungsblatt, Unser Woltersdorf

Der Bürgermeister, Gemeindevertreter Michael Hauke und Gemeindevertreter Karl-Heinz Ponsel haben in dem Infoblatt bzw. in der „MOZ“ mit Erfolg das Falsche als das Richtige verkauft und Woltersdorfs Bürger haben es ihnen gerne geglaubt. Darf der Bürger das Lüge nennen? Weiterlesen

CDU-Spitzenduo und MOZ-Spitzenredakteur

Ab und zu schickt mir ein Bekannter aus Woltersdorf ein Fax mit einem Artikel aus der MOZ. Im Stil der Zeitung mit dem roten Quadrat mit den 4 Buchstaben darin konnte ich den Titel von Redakteur Joachim Eggers lesen: „CDU-Spitzenduo gibt Mandate zurück.“ Kann ein Spitzenduo etwas zurückgeben, was es nicht hat? Um ein Mandat zu haben, muss das Spitzenduo die Wahl erst einmal annehmen, nur dann hat das Spitzenduo ein Mandat, das es zurückgeben kann. Richtig könnte der Titel nur lauten: „CDU-Spitzenduo nimmt Mandat nicht an.“ Ach, wäre es schön, wenn sich die MOZ bemühen würde immer den richtigen Ausdruck zu verwenden, Nachrichten neutral und sachlich an den Leser zu bringen. Das ist es, welches eine gute Zeitung von einer schlechten unterscheidet.

MOZ – eine hinterhältige Frage

Drei Fragen stellte die Märkische Oderzeitung, zwei harmlose Ablenkfragen und schön verpackt in der Mitte die Giftfrage: „Wie stehen Sie zur Zusammenarbeit mit Bürgermeister Rainer Vogel?“

Wir haben Kommunal-, nicht Bürgermeisterwahlen. Der Bürgermeister kann nicht als Kandidat antreten, kann nicht gewählt werden, auch wenn er, recht geschmackslos, auf den Wahlplakaten seiner Partei poussiert. Es geht doch bei der Wahl um die Positionen der Parteien, nicht um die Beliebtheitsskala des Bürgermeisters. Wären wir ein absolutistisch regiertes Dorf, Weiterlesen