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Die MOZ und das Sommerfest in Woltersdorf

Die Party ging bis in die Nacht, schreibt die MOZ oder Märkische Oderzeitung. Zitat aus der MOZ: „Mehrere hundert Menschen aus 15 Vereinen, Unternehmen und der Gemeindevertretung bilden den langen Festumzug.“ Die müssen andere Wege genommen haben, ich habe sie nicht gesehen. Vielleicht hilft mir die MOZ da ein wenig auf die Sprünge.

Noch ein Zitat aus der MOZ: „Das Sommerfest an der Woltersdorfer Schleuse, wo tausende Gäste bis weit in die Nacht ausgelassen feiern.“ und noch einmal wiederholt, Wiederholung macht glaubwürdig: „feiern mehrere tausend Menschen an der Schleuse.“ Auch die habe ich nicht gesehen, vielleicht hilft mir die Märkische Oderzeitung noch einmal meine Gedächtnislücken zu schließen.

Noch ein Zitat aus der MOZ: „Bürgermeister Rainer Vogel greift gegen 13 Uhr zu Hammer und Zapfhahn, um mit Dirk Schwuchow, Eigentümer der Schleusenwirtschaft, das Fass anzustechen.“ Hier verschweigt die MOZ das es noch einen Eigentümer gibt, den Herrn Löwe, einen Kollegen des Bürgermeisters aus dem Rathaus. Der verwaltet die Grundstücke der Gemeinde, auch die in der Körnerstraße. Für den Bürgermeister von Woltersdorf ein wichtiger Kollege. Kurz und gut, der Bürgermeister verlegte das Sommerfest auf die Schwelle der Schleusenwirtschaft, wo Kollege Löwe Miteigentümer ist. Ach wäre es schön, wenn die MOZ oder Märkische Oderzeitung alle Aspekte erwähnen würde.

Das Museum in der Alten Schule bleibt geöffnet

Die MOZ, auch Märkische Oderzeitung genannt, hat mal wieder eine nicht ganz richtige Meldung über Woltersdorf in die Welt gesetzt.

Auf Seite 11 verkündet die Zeitung unter dem Titel: „Sommerpause in der Alten Schule“, dass das Kulturcafé und der Infopoint bis zum 29. August Sommerpause machen. Nur die Bibliothek, ein „Tanz mit Christine“ sowie die Chorgemeinschaft machen keine Sommerpause.

Der Titel suggeriert die „Alte Schule“ macht Sommerpause, was so nicht richtig ist. Gebäude machen keine Sommerpause. Im nachfolgendem Artikel verschweigt die MOZ, dass das Heimatmuseum des Verschönerungsvereins, ebenfalls im Gebäude „Alte Schule“ angesiedelt, keine Sommerpause macht und den Besuchern weiterhin, zu den bekannten Zeiten zur Verfügung steht.

Der Kostenansatz der Gemeinde für die Weinbergkids

Kommen wir zu den von dem Bürgermeister angegebenen Kosten für die Herrichtung der Kita „Weinbergkids. In der der Öffentlichkeit verweigerten Beschlussvorlage vom 26.06.2014 wird eine haushälterische Auswirkung von 25.000 Euro angegeben. Kein weiteres Wort zu den Kosten, kein -wofür – wird das Geld benötigt. So wird erst einmal suggeriert, das sind die zu erwartenden Kosten. Habe ich auch gedacht, bis ich den Artikel in der MOZ las, dort hat Dr. Vogel angegeben, es handele sich in erster Linie um Planungskosten. Das hat er in seiner Beschlussvorlage für die Gemeindevertreter nicht gesagt. Zu den baulichen Maßnahmen, die ergriffen werden müssten, wollte der Bürgermeister nichts sagen. Weiterlesen

MOZ – eine hinterhältige Frage

Drei Fragen stellte die Märkische Oderzeitung, zwei harmlose Ablenkfragen und schön verpackt in der Mitte die Giftfrage: „Wie stehen Sie zur Zusammenarbeit mit Bürgermeister Rainer Vogel?“

Wir haben Kommunal-, nicht Bürgermeisterwahlen. Der Bürgermeister kann nicht als Kandidat antreten, kann nicht gewählt werden, auch wenn er, recht geschmackslos, auf den Wahlplakaten seiner Partei poussiert. Es geht doch bei der Wahl um die Positionen der Parteien, nicht um die Beliebtheitsskala des Bürgermeisters. Wären wir ein absolutistisch regiertes Dorf, Weiterlesen

Drei MOZ Fragen

Unsere Märkische Oderzeitung, kurz MOZ genannt, hat einmal mehr gezeigt, was sie von Fairness hält. Wir sind in der Hinsicht von der MOZ nie verwöhnt worden. Ging es um den Bürgermeister von Woltersdorf, schaute die MOZ, wohl wie Justitia, mit einem sehr, sehr milden Auge auf den Würdenträger.

Es gibt viele Bürger, die meine Einschätzung über die Loyalität der Zeitung zur Verwaltung teilen. Dieses – immer zu diensten – von Zeitungen gegenüber den Mächtigen ist inzwischen Dauerbrenner in der Fachliteratur. Weiterlesen

Genehmigung mit Verfallsdatum

24. September 2013

Bürgermeister Vogel und sein ihm, wie ich meine, immer freundlicher Hofberichtserstatter haben sich nun endgültig auf den Verschönerungsverein eingeschossen. Die Informationstafel ist Vogels neuer Kriegsgrund, um gegen den Verein anzustänkern. Vogels treue MOZ berichtete am 24. September: Vogel finde, der patriotische Text mache einen Kommentar notwendig. Zugleich genehmigte er nachträglich, ohne Bedingung, die Aufstellung der Tafel, so sein, im zugetanes Organ, die MOZ. Weiterlesen

Vogels Streit um Woltersdorfer Denkmal

Am Wochenende nahm der Verschönerungsverein in einem Schreiben an die Abgeordneten Stellung zu Äußerungen des Bürgermeisters. Vogel hatte in der GV behauptet, der Verein habe am Denkmal eine Tafel ohne seine Erlaubnis aufgestellt. Die dort dargebotenen Inhalte gefallen ihm nicht, die kann er so nicht stehen lassen, er möchte, dass dort auch seine, Vogels, Gedanken zum Denkmal veröffentlicht werden. In einem Schreiben an den Verein forderte Vogel sein vermeintliches Recht ein, ansonsten werde er die Tafel nicht genehmigen.

Gefallen hat Vogel das Schreiben des Vereins wohl nicht und er hat seine ihm immer freundlich gesinnte MOZ Weiterlesen

Keine tolle Leistung der MOZ

Drei Zeitungsschnipsel fand ich in dem Kuvert, das unter der Tür durchgeschoben war. Drei Minimeldungen aus der MOZ. Gehen wir sie einmal der Reihe nach durch.

„Werkleiter geht nach zehn Wochen“ titelt die MOZ und begründet das recht eigentümlich, wie meistens, völlig auf der Linie des Bürgermeisters, der schon vor einem dreiviertel Jahr ähnlich falsch argumentierte. MOZ: „Der Vorgang wirft ein Schlaglicht auf die politische Zerrüttung in Woltersdorf“. Weitere Erklärungen bleibt das Blatt schuldig, woher sie ihre Weisheit nimmt, Weiterlesen

Woltersdorfer Verschönerungsverein

Seit langem ist nur noch wenig über den Woltersdorfer Verschönerungsverein und die Freiwillige Feuerwehr in der Zeitung zu lesen: Die MOZ und ihre Trabanten haben die beiden für Woltersdorf wichtigen Institutionen bei ihrer Berichtserstattung sehr in den Hintergrund gedrängt. Dafür wird dort jetzt überwiegend über die beiden Unterstützervereine des Bürgermeisters berichtet. Um so schöner, dass sich der „Blickpunkt“ der so stiefmütterlich Behandelten annimmt.

Im heutigen „BlickPunkt“ ist ein ausführlicher Bericht über den Woltersdorfer Verschönerungsverein, verfasst von Christoph Gärtner, zu finden. Der Titel: „„Leben in Woltersdorf verschönern“.

Ist das noch demokratisch – Teil 2

In meinem Artikel „Ist das noch demokratisch?“ bin ich auf diesen „Offenen Brief“ des Herrn F. Schmidt, den ich in Kümmels Anzeiger fand, eingegangen. Dieser Leserbrief reichte der MOZ aus, eine große Story daraus zu machen, na ja, wir haben das berüchtigte Redaktions-Sommerloch.

Zitat aus dem MOZ Artikel vom 10. Juli 2012:
„…Der Rentner, der studierter Bau-Ingenieur ist, Weiterlesen