Sozialausschuss Teil 1 – November 2011

Einleitend wurde der Punkt 6 – Bericht der Grundschule auf den Januar verschoben. Der Punkt 11 – Winterdienst 2012/13 wurde gestrichen, da zuerst die Bürgerversammlung stattfinden soll. Der Bericht des Amtsleiters Hannes Langen wäre dann als nächstes dran gewesen. Der fiel aus, weil der Amtsleiter krank ist. Unser BM entschuldigte ihn und sagte, Hannes Langen komme im Januar wieder, er habe noch Resturlaub. Der BM sprang hilfreich für ihn ein, nuschelte einige wenige Sätze und das war’s. Er verkündete weiter, dass es am Freitag zwei Veranstaltungen gibt, einmal vorm Rathaus, organisiert vom Mittelstandsverein (MVW) und ein weiteres Fest bei der Freiwilligen Feuerwehr. Am Samstag findet dann das alljährliche Kirchturmfest statt. Frau Hermann (Die Linke) fragte, warum es zwei Feste am gleichen Tag gibt, ob man die Termine nicht besser abstimmen könnte. Der BM antwortete, dass kommt vom MVW und nicht aus dem Rathaus. Monika Kilian sagte, die Feiern mussten doch genehmigt werden, spätestens da hätte es auffallen müssen. Sie fuhr dann mit dem beliebten Mitteilungsblatt (MB) fort: die Termine, die da drin stehen sind meisten schon vorbei, sie hofft, dass sich da was ändert. Ihr fiel auf, dass laut MB die Mehrzweckhalle bereits vor Baubeginn fertig gestellt war – dort stand Baubeginn 09.2012, Nutzungsbeginn 08.2012. Tja, Frau Kilian, andere haben einen rasenden Reporter, wir einen rasenden Bürgermeister. Uns fiel auf, der Termin der Feier des MVW steht im Mitteilungsblatt, der von der Freiwilligen Feuerwehr nicht, warum wohl?

Punkt 7 – Vorstellung der FAW. Was macht einer der sich vorstellt, er lobt sich über den grünen Klee, so auch die FAW. Hier die Daten: die FAW hat 112 Schüler, davon kommen 30 aus Woltersdorf. Es liegen 47 Anmeldungen für 2012/13 vor, davon nur 3 aus Woltersdorf, 27 aus Schöneiche, 9 aus Erkner, 4 aus Rüdersdorf, 3 aus Berlin und 1 aus Strausberg. Fazit, der Schulneubau erfolgte überwiegend für auswärtige Schüler, die Woltersdorfer scheinen wenig für die FAW übrig zu haben. Es gab 2 Prozent Stundenausfälle bis 31.10. 2011. Anmerkung: der Brandenburger Durchschnitt liegt bei 1.7 Prozent. Im Schuljahr 09/10 gab es 8 Lehrer, davon war nur 1 Lehrer ständig an der Schule, die anderen 7 waren Pendler. Für 11/12 sind sie 15 Lehrer, davon 10 ständig an der Schule, 5 Lehrer socken weiter hin und her. Tina Schuldt (CDU) fragte die Schulleiterin, sind sie in der Lage alle relevanten Fächer zu unterrichten. Sie hatte gehört, es seien wichtige Fächer nicht unterrichtet worden und Schüler, die an andere Schulen wechselten, dadurch Probleme bekamen. Die FAW Leitung bestreitet das, und meint alle Fächer werden unterrichtet, aber nach ihrem Plan, z.B. das Fach Chemie wird nicht in der 7 Klasse unterrichtet sondern erst in der 8 Klasse, dafür haben sie dann in der 7 Klasse mehr Geschichtsstunden. Anmerkung: ich finde dieses Rotationssystem schlecht, wechselt einer gleich nach der 7 Klasse, fehlt dem Schüler an der neuen Schule der Chemieunterricht und er muss die Klasse wiederholen. Das war ein Beispiel, es betrifft aber mehrere Fächer. Na ja, was ich da hörte, toll fand ich’s nicht.

Punkt 9 – Dem Woltersdorfer Carnevalsverein wurden 381.33 Euro für die Unterbringung ihrer Fundus in 2012 bewilligt.

Punkt 10 – Sie kloppten sich über die Satzung der Straßenreinigung. So ein Beispiel, einige möchten, dass der Bürger auf unbefestigten Straßen ohne Bürgersteig einen 1.50 breiten Streifen räumt. Da ging’s los räumen – schieben, räumen – schieben, was ist das richtige Wort. Anmerkung: vielleicht – schippen? Nur wohin mit der Menge Dreck und Schnee, bei 1.50 Meter, da kommt was zusammen. Monika Kilian ackerte sich durch die Anlage Straßentabelle, die wohl ziemlich nachlässig erstellt war. Die Tabelle wurde erst mal aus der Satzung gestrichen und sie einigten sich auf 1.20 anstatt 1.50 Meter.

Punkt 12 – Änderung der Hauptsatzung, Einrichtung von Beiräten. Einst gab es den vernünftigen Vorschlag, alle Fraktionen schreiben ihre Vorstellungen auf einen Bierdeckel und die werden dann zusammengeführt. Das übernahm Monika Kilian, ganz schön viel Arbeit, Respekt. Nun hatte jede Fraktion eigene Vorstellungen über die Wortwahl und es gab eine längere Diskussion darüber. Sie haben sich darauf geeinigt, Beiräte werden eingerichtet, für alle gilt die gleiche Satzung. Über die Satzung berichten wir, wenn sie von der GV abgesegnet wird.