Sozialausschuss im Juni

Der Sozialausschuss tagte im Feuerwehrgebäude. Amtsleiter Pieper hat seine Schäfchen gezählt und kam auf 7698 Einwohner. Weiter beklagte er sich über das Unverständnis und die falschen Vorstellungen vieler Woltersdorfer, die mit seiner Handhabung der Schleichumleitung Interlakenstr. nicht glücklich sind. Dann, nach dem üblichen Kleinkram, kamen wir wieder zum Betreiberkonzept Alte Schule. Dr. Vogel, unser Bürgermeister, sollte auf dieser Sitzung einen Bericht über den aktuellen Stand vortragen. Da Dr. Vogel sich nicht rührte, wurde er von Prof. Dr. Stock daran erinnert. Der Bürgermeister versuchte sich um den Vortrag herumzumogeln und wollte, dass die zufällig anwesende Katrin Fleischer, Gründerin einer Initiative Trägerverein Alte Schule, das Betreibermodell vorstellt. Wolfgang Stock (CDU) lehnte ab: Er möchte die Antwort von Dr. Vogel und nicht von Katrin Fleischer. Es wurde darüber abgestimmt, ob sie Rederecht bekommt, es wurde ihr verwehrt. Anschließend wurde beschlossen, dass Frau Fleischer die erarbeiteten Unterlagen dem Ausschuss zur Verfügung stellt und Referenzen über ihre bisherigen Gründertätigkeiten vorweisen soll. Dr. Vogel murmelte: Dann ist Frau Fleischer ja umsonst gekommen. Anwort von Müller-Brys: Sie wurde ja auch nicht eingeladen. Dr. Vogel hielt keinen Vortrag, konnte er das nicht? Das Ansinnen nach Referenzen von Frau Fleischer gefiel ihm auch nicht so sehr, warum wohl nicht? Über Frau Katrin Fleischer gibt es hier noch drei Artikel.

Das Gefecht ging mit Dr. Vogels Bemerkung: Der Bauantrag liegt in Beeskow auf Halde in eine neue, interessante Runde. Es dauerte, bis sich herausstellte, dass der Antrag nicht vor sich hinverrottete, sondern noch in Bearbeitung ist. Dr. Vogel war da wohl mit seiner Wortwahl etwas zu flapsig. Herr Pieper stellte nun zwei Varianten für die Berechnung der Betriebskosten vor, einmal mit 4 Euro/qm und einmal mit 2 Euro/qm. Die Gesamtsumme für das ganze Haus beträgt bei 4 Euro/qm 38.662,62 Euro und bei 2 Euro 26.437,02 Euro. Wobei 2 Euro wirklich an der alleruntersten Kante anzusiedeln sind.

Frau Schuldt vom Verschönerungsverein brachte ihr laufend überarbeitetes Konzept zu Gehör. Seltsam kam uns die Diskussion über die Frage, wo die Lampen angebracht werden sollen, damit die Vitrinen gut ausgeleuchtet werden, vor. Was passiert eigentlich, falls mal eine Vitrine verschoben wird, dann erfüllt doch eine Festinstallation der Lampe nicht mehr ihren Zweck. Günstiger erscheint mir ein Schienensystem, in dem die Lampen je nach Wunsch neu ausgerichtet werden können. Herr Mehlitz schob an, doch einmal über einen Eintrittspreis für das Museum nachzudenken.