Sozialausschuss 04. 2019 – Teil 1; Krawall am Russendenkmal

Punkt 4. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Jenny Loponen verkündete als erstes zwei Termine. Am 11.05 findet wieder der Woltersdorftag des Mittelstandvereins auf dem Gelände der Straßenbahn statt.
Das Sommerfest wurde zusammen mit dem Familientag in den September verlegt. Dann könnten allerdings alle drei Tage auf der Maiwiese bespielt werden. Die Idee des Sportvereins sein 100-jähriges Bestehen mit dem Sommerfest zusammen zu feiern, konnte so nicht realisiert werden, allerdings sagte die Gemeinde zu beim Fest zu helfen, so wie der Sportverein später beim Sommer-/Familienfest helfen will.

Die Aktion der Schule „Wir schaffen das allein“ soll vom 06.05. bis 29.05. stattfinden. Die erste Aktion war ein voller Erfolg und hatte die Elterntaxis etwas vom Schulbereich bis Anfang Winter ferngehalten. Erst mit der Dunkelheit ging es dann wieder etwas zurück. Nun soll diese Aktion zur Auffrischung wiederholt werden.

Im Bereich Ordnungsamt werden Fälle von drohender Obdachlosigkeit bearbeitet und ein Zivil- und Katastrophenkonzept werde erarbeitet und sobald es fertiggestellt wäre, würde es vorgestellt.

Die Arbeitsgruppe HLF (Hilfslöschfahrzeug) der Freiwilligen Feuerwehr habe ein Leistungsverzeichnis zur Beschaffung des neuen HLF erstellt und würde es nun mit den beteiligten Behörden abstimmen. Dann werden die Formalitäten für das Vergabeverfahren mit dem im Hause befindlichen Vergabemanager abgesprochen, so dass nach Haushaltsbestätigung Anfang des nächsten Jahres die Ausschreibung erfolgen könne.

Dann kam noch ein bisschen Kinderstatistik vom 01.01. bis 29.03. Es gab in diesem Zeitraum 11 Geburten, 12 Kinder im Altersbereich von 0 bis 12 Jahre zogen weg und 9 Kinder von 0 – 12 Jahre zogen zu.

Oliver Mehlitz fragte nach den Baumfällarbeiten im Bereich Springeberg, da der Wald ja nun kein Wald mehr wäre. Jenny Loponen nahm es erst einmal so mit.
(Anmerkung: Was es nun für den immer etwas rätselhaften jungen Mehlitz ist, blieb offen)

Silke Schindler pflegte ihr Steckenpferd, die Freiwillige Feuerwehr und fragte nach der Lieferung der Schutzanzüge und Jenny Loponen erklärte, dass schon die Hosen geliefert wurden, die Jacken aber noch fehlen würde. Weiter wollte Silke Schindler wissen, ob es schon Änderungen bei der Einsatzfähigkeit der Kameraden tagsüber gebe, denn drei Kameraden wären etwas wenig und ob die Verwaltung da Änderungsmöglichkeiten sehe.
(Anmerkung: Es ist langsam nur noch peinlich für das WBF, was Frau Schindler da, wohl nur für einen einzigen ganz bestimmten Feuerwehrmann abzieht)

Punkt 5 kommt danach

Punkt 6. Treffpunkt für Jugendliche in Woltersdorf/Situation Ortskern (Antrag Fraktion Linke/Grüne)
Sebastian Meskes berichtete, dass sich die Situation verschlimmert habe und noch weiter verschlimmern werde. Er persönlich wäre vor einiger Zeit einmal abends dort vorbeigekommen und habe da zwischen 50 bis 60 Jugendliche gesehen. Als er am nächsten Morgen wieder vorbeikam, lagen dort Unmengen von Müll. Anwohner hätten ihn angesprochen und darauf hingewiesen, dass dort z.B. geschrien wurde „Sieg heil“ und „Wir kriegen Euch alle“, sich geprügelt wurde und das Kriegerdenkmal mit Flaschen beworfen wurde. Die Anwohner befürchten weitere Eskalationen. Es müsse eine sofortige Lösung für den Thälmannplatz und ein anderer Treffpunkt für Jugendliche gefunden werden. Weiter schwebte Sebastian Meskes eine Sperrung des Platzes in der Zeit von Abends bis Morgens vor. Wenn dann die Jugendlichen dieses Platzes trotzdem betreten würden, könnten sie wegen Hausfriedensbruch belangt werden. Da Ganze könnte sich dann aber verlagern.
(Anmerkung: Wer will und kann hier einen Hausfriedensbruch gegen schlappe 100 Typen durchsetzen?)

Jenny Loponen erklärte, dass es mit 10 bis 15 Woltersdorfer Jugendlichen anfing, die sich am Thälmannplatz trafen um eine zu rauchen und ein Bierchen zu trinken. Das habe sich allerdings sehr schnell unter den Jugendlichen aus der näheren Umgebung wie Rüdersdorf, Erkner, Schöneiche und sogar Berlin-Neukölln rumgesprochen. Die kamen aus verschieden Gründen, die einen wurden durch andere Gruppen von ihrem alten Treffpunkt verdrängt, andere fanden es hier cool und schön, was dazu führte, dass sich nun etwas 80 bis 90 Jugendliche auf dem Thälmannplatz treffen. Es werden Sachbeschädigungen begangen, der Drogenkonsum wäre so angestiegen, dass es nicht mehr schön ist. Es konnte ein Fahrzeug identifiziert und an die Polizei weitergeleitet werden, aus dem Drogen vertickert wurden. Es werde harter Alkohol konsumiert, dass konnte sie selber sehen. Es gab Körperverletzungen unter Einsatz von Werkzeug. Alle diese Beobachtungen wurden an die Polizei weitergeleitet. Es gab Rettungs-Einsätze, weil Jugendliche und Kinder so alkoholisiert waren, dass sie nicht mehr aufstehen konnten. Vom Ordnungsamt gab es verschiedene Maßnahmen um Ruhe rein zubekommen, die waren nicht ausreichend. Es wurde dann ein Schreiben an die Polizeiinspektion Fürstenwalde gesandt. Der Inspektion gegenüber wurde darauf hingewiesen, dass es sich um einen jugendgefährdenden Platz handeln würde. Der Bürgermeisterin und ihr wären die Hände gebunden, mehr könne sie nicht machen als immer wieder Druck auf die Polizei auszuüben. Die Fachaufsicht verweist immer wieder auf die Polizei. Mehr Handhabung dagegen habe die Gemeinde nicht, denn es würde sich um Straftaten nach dem StGB handeln und dafür wäre nun mal die Polizei zuständig.

Es müsse unbedingt für unsere Jugendlichen ein Ort gefunden werden, an dem sie sich Freitags und Samstag aufhalten können, so etwas wie ein „Selbstverwalteter Jugendraum“ wo sie ihr Bierchen trinken können. Die OASE könnte für die Jugendlichen die Öffnungszeiten an den Wochenenden von 16:00 Uhr bis 24:00 Uhr verlängern. Das müsse aber mit der OASE und dem Sozialarbeiter besprochen werden.

Es kamen nun die Anwohner zu Wort, die keine 20 Meter vom Thälmannplatz entfernt wohnen. Der Sprecher der Gruppe meinte, dass es mittlerweilen ausgeartet wäre. Das würde das Straßenbahnhäuschen als Dixi-Klo benutzt und Bierflaschen total zerschlagen oder in die Vorgärten geworfen. Es werde an den Zaun gepinkelt. Kinder könnten dort nicht mehr alleine durchgehen. Auch vom Lärm her, der bis Nachts 2:00 Uhr oder 3:00 Uhr anhält, gehe es nicht mehr. Kinder würden dadurch geweckt. Auch er äußerte die Bedenken, dass sich das Ganze an den Bauersee verlagern könne, denn da habe es ja auch schon Ausschreitungen gegeben, in dem der Müll in den See geworfen wurde und eine Parkbank aus der Verankerung gerissen und dann ebenfalls in den See geworfen wurde.
(Anmerkung: Die Karawane zog vom Berliner Platz unter Hinterlassung eines verwüsteten Spielplatzes zum Bauersee zertrümmerte dort allerhand und ist nun beim Russenspargel angekommen. Für den Bauersee gab es im Vorfeld der Planung schon Warnungen, was passieren würde. Die wurden alle von unserer Gemeindevertretung in den Wind geschossen)

Er war ebenfalls der Ansicht, dass es so nicht weitergehe. Eine Frau aus der Gruppe ergänzte, dass das nun schon so seit Oktober 2018 gehe. Sie habe aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen Angst, dass es weiter eskalieren werde, mit Messerstechereien und noch schwereren Zwischenfällen. In ihren Augen wäre der Thälmannplatz bereits der Alex II. Es müsse schnell gehandelt werden. Zur Polizei meinte sie, dass das auch so ein Thema wäre, bei dem man sich von der Polizei verscheissert vorkäme. An einem Tag wurden mehrmals angerufen und es gab drei Einsätze, als gegen 23:30 Uhr wieder draußen alles eskalierte und die Polizei wieder angerufen wurde, wurde dieser Anruf noch nicht einmal mehr registriert. Im Gegenteil man wurde angeraunzt, dass die Polizei schon wisse was sie tue.

Stefan Grams äußerte ob dieser Situation ziemlich hilflos, dass er keinerlei Ideen dazu hätte. Siegfried Bronsert bedauerte es, dass kein Vertreter der Polizei anwesend wäre. Jenny Loponen erklärte, dass der Revierpolizist im Urlaub wäre.

Sebastian Meskes plädierte noch einmal für die Sperrung des Platzes über Nacht, worauf Jenny Loponen meinte, dass dann der neue Treffpunkt der Rathausplatz sein wird. Oliver Mehlitz fand die Idee mit der Absperrung auch nicht schlecht.

Der Jugendbeirat vertrat die Ansicht, dass die Polizei selbst bei einer Sperrung des Platzes über Nacht, personell nicht die Möglichkeiten habe, die Einhaltung des Betretungsverbotes zu überwachen.
(Anmerkung: Dieser Jugendbeirat scheint mehr Realismus zu zeigen als Sebastian Meskes und Oliver Mehlitz)
Der Jugendbeirat habe ebenfalls schon vor Ort versucht mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Es wäre kaum möglich, im Gegenteil der eine Jugendbeirat wurde fast bis zu seiner Haustür verfolgt. Weiter meinte er, dass der Zustand in Erkner noch schlimmer wäre als hier in Woltersdorf.
(Anmerkung: Kann nicht sein, aus Erkner hört man keinerlei Klagen)
Er sprach sein Bedauern gegenüber den Anwohnern aus. Er kam dann auf den Sicherheitsdienst zu sprechen, der in seinen Augen eigentlich eine gute Arbeit leisten würde, aber ebenfalls machtlos wäre, wenn er dreimal in Erkner die Polizeiwache anriefe und keiner ans Telefon gehe.

Monika Kilian war geschockt, so ein Ausmaß hatte sie nicht erwartet. In ihren Augen wäre die Absperrung keine Option, denn die Mauer sei für Jugendliche kein Hindernis. Dann erinnert sie an die Badestelle am Kalksee, da gab es schon einmal so ähnliche Vorgänge, da wurden die Eltern mit ins Boot geholt und die Sache damit abgestellt. Heute liefe vieles über die Social-Medien wie Facebook. Heute würde nur einen Hundertschaft von Politzisten helfen, die alle Personalien aufnehmen. Der jetzige Zustand würde Woltersdorf schaden.

Elske Hildebrandt bemerkte, dass ein Teil der Jugendlichen bereits zum schwarzen Netto abgewandert wären, die keinen Kontakt zum Thälmannplatz haben wollen.

Unser Jugendsozialarbeiter Wendt hatte eine coole Idee. Er schlug vor, den Platz, bevor die Jugendlichen kämen, mit 90 Erwachsenen zu besetzen und dann auf die Reaktionen zu warten. Oliver Mehlitz fand diese Idee gut, damit könne den Jugendlichen demonstriert werden:“ hier sind wir und so gehe es nicht weiter“. Ronny Busse forderte, keinen Kuschelkurs, sondern harte Präsenz der Polizei. Siegfried Bronsert meinte dazu:“Auf einen rohen Klotz, gehöre ein roher Keil.“

Sebastian Meskes fasste kurz zusammen. Platz absperren, bei Gewaltanwendung Polizei holen und es müssen dazu von den Gemeindevertretern Beschlüsse gefasst werden, was gemacht werden soll, um diesen Ort zu schützen. Wilhelm Diener ergänzte, dass, wenn sich die Szene verlagern sollte, sofort in Zusammenarbeit Ordnungsamt und Polizei etwas dagegen unternommen werden muss.
(Anmerkung: Brandenburgs Regierung hat die Polizei fast bis zur Unkenntlichkeit verkümmern lassen. Das was noch da ist kann nicht mehr wirklich überall sein)

Jutta Herrmann regte sich auf und meinte, dass hier die große Politik gefragt wäre. Früher habe es in jedem Ort eine Disco oder ähnliches gegeben, wo die Jugendlichen an den Wochenenden hingehen konnten. Heute sei alles abgeschafft. Bei den Drogenproblemen wären die Eltern gefragt, die sich nicht von ihren Kinder belügen lassen sollen. Solange die Politik nicht reagieren würde, würden sich die Probleme nur von einem Ort zum anderen verlagern.
(Anmerkung: mehrere Gemeindevertreter hocken hier seit der Wende und sind immer noch da und wollen nach der Wahl weitermachen, sie alle haben mitgewirkt, als ein Saal nach den anderen abgerissen wurde, zuletzt der Alte Krug)

Stefan Grams bat darum, dass Sebastian Meskes einen Antrag formuliere oder ob es reichen würde, wenn der Sozialausschuss sagt, dass der Platz über Nacht abgesperrt wird. Sebastian Meskes ergänzte, Absperren und Wachschutz und eventuell der russischen Botschaft einen Tipp geben.

Monika Kilian vergewisserte sich, dass, wenn beide Eingänge abgesperrt sind und dann jemand über die Mauer gehe Hausfriedensbruch begehen würde. Sie bekam ein zustimmendes Nicken.

Es wurde daran erinnert, dass es nur ein knappes Zeitfenster für die Umsetzung der Ideen gebe, denn ab nächste Woche beginnen die Osterferien. Außerdem wurde noch in den Raum geworfen, dass die Absperrung früher also ab 16:00 Uhr sein müsse, da die Jugendliche schon um 17:00 Uhr eintrudeln.

Stefan Grams fragte in die Runde, Thälmannplatz absperren ja oder nein. Die Gemeindevertreter waren für Ja – absperren.

(Anmerkung: Und wie geht es weiter? Die Verwaltung plant ja hunderte, könnten ca. tausend neue Wohneinheiten im Ort werden. Unter den neuen Bewohnern werden auch viele sein, die sich in Woltersdorf, wo absolut nichts los ist, langweilen und dann ebenfalls nach einem Ventil suchen werden. Die ganze Diskussion ging im Endeffekt um selbst geschaffene Probleme der Verwaltung und Gemeindevertreter)

Teil 1/?

6 Gedanken zu „Sozialausschuss 04. 2019 – Teil 1; Krawall am Russendenkmal

  1. Heidrun Eller

    Am gestrigen frühen Abend konnten wir feststellen, wo sich die Karawane der Jugendlichen vom Thälmannplatz hin gezogen hat. Frau Kilian behielt recht, an die Badestelle am Kalksee. Dort wird jetzt randaliert, gesoffen, eingebrochen und zerstört!!! Sie sind auf unserem Grundstück gewesen am 16.4. haben Regentonne, Tisch, Blumenschalen, diverse Eimer sowie Planen aus Plastik gestohlen und vor Ort verbrannt!!! Ja, dort darf man brennen, seit Jahren das Theater, die Gemeinde schaut auch dort untätig zu!!! Es muss doch wahnsinnig gequalmt haben und der Krach dazu??? Wir haben Anzeige bei der Polizei gestellt, nachts wollte der 1 Polizeiwagen, der zur Verfügung stand, vorbei fahren das war jedoch fraglich. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann überall eingebrochen wird und noch mehr Schaden entsteht! Vor Jahren wurden alle Holzzäune rundum zerstört, um Feuer zu machen, auch Waldbrandstufe 4 oder 5 interessiert die Randalierer nicht! Wir versorgen die Woltersdorfer und jede Menge Berliner Bürger seit Jahrzehnten dort in der Saison mit einem Imbiss und sind stets alleine auf uns angewiesen gewesen, unser Eigentum dort zu schützen! Der Gemeinde ist das bekannt, ein Zaun sollte gesetzt werden, damit da endlich nachts Ruhe einkehrt, nichts ist passiert! Die Kinder zerschnitten sich weiter die Füße an den Glasscherben im Sand und Wasser.
    Die Saison hat noch nicht begonnen und wir haben 1 von zig schlaflosen Nächten hinter uns. Das wollen wir nicht mehr und erwägen, unsere Tätigkeit dieses Jahr einzustellen!

  2. PT66

    Ich weiss nicht, wo das Problem mit dem Ehrenmal ist…
    Schließlich befinden sich dort auch Grabstellen, und schon aus diesem Grund würde ich die ganze Sache wegen Störung der Totenruhe verfolgen.
    Und wenn der Gemeinde und der Polizei keine rote Lampe angeht,
    wenn dort Alkohol, Drogen im Umlauf sind und immer noch nicht reagiert wird…
    man fragt sich…

    1. Bernds Journal

      Welche Polizei? Mit Billigung der Mehrheit der brandenburgischen Bevölkerung hat die hier regierende Politik die Polizei sehr stark dezimiert. Die paar Polizisten, die noch da sind, können höchstens noch auf sich selber aufpassen.

  3. U. B.

    Ich schließe mich den Gedanken von Marlen an. Sie hat doch Recht, wo sollen denn die Jugendlichen hingehen?
    Als ich noch jung war, da gab es Tanzveranstaltungen, sei es im „Bellevue“, im „Alten Krug“, auch „Alter Eimer“ genannt,leider ist das heute ein Wohnkomplex geworden, bei „Behle“ an der Strandpromenade, um nur einige zu nennen.
    Eine Disko wäre eine tolle Sache. Junge Menschen möchten tanzen gehen, sich unterhalten, Freundschaften knüpfen.
    Also sich den Vorschlag von Marlen zu Herzen nehmen und ein gemeinsames Projekt erarbeiten,
    wo Jugendliche hingehen können und Freude haben.

  4. Neuer

    Sebastian Meskes ergänzte…….., …. der russischen Botschaft einen Tipp zu geben.
    Und was machen die dann?
    Lassen die Rote Armee einmarschieren, um den Platz zu befreien oder um mitzufeiern?
    Grober Klotz-Grober Keil …..
    Platz mit Männern besetzen…..
    Na toll, Konzepte vom feinsten!
    Hier noch ein Vorschlag! Stellt ein Festzelt auf, und an jedem Wochenende finden dort Wahlkampfveranstaltungen statt!
    Oder, ausnahmsweise „Weekend For Future“ ….!

  5. Marlen Winkler

    Hallo,
    mir kam auch schon die Idee in den Sinn, viele Erwachsene zusammen zu trommeln, gerade Eltern der Jugendlichen, die auch den Thälmanplatz belagern. Aber ja, das Problem ist, sie würden irgendwann woanders hin weiter ziehen. In meiner Jugendzeit waren wir immer an den Fuchsbergen. Aber da alles nebenan zugebaut ist von Einfamilienhäusern, fehlt da der Platz um ausgiebig laut zu feiern. Eine einzige Option ist tatsächlich eine Disko. Früher gab es zig Möglichkeiten weg zu gehen. In Erkner gab es das KE, den Jugendclub, der Keller unterm Kino, in Rahnsdorf das Strandbad und in Vogelsdorf das b1. Aber alle Möglichkeiten sind weg. Die Oase mit nebenan dem Krankenhaus war abends nie eine Option und wird es heute auch nicht sein. Wenn es die Problematik in den Nachbargemeinden auch gibt, sollten sich Erkner/Schöneiche/Rüdersdorf/Woltersdorf gemeinsam an einen Tisch setzen und vielleicht in solch ein Projekt investieren. Es fehlt einfach an Möglichkeiten abends als Jugendlicher weg zu gehen. Selbst Bars sind rar hier und in Umgebung.
    Nur mal eine Idee!
    LG Marlen

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