Sind die Verfasser Nazis?

Ab und zu, wenn ich über den Bürgermeister und seine Aktivitäten, die Initiative „Unser Woltersdorf“ mit seinem Infoblatt und Michael Hauke vom Hauke-Verlag, der zu „Unser Woltersdorf“ gehört schreibe, bekomme ich eigenartige Post.

Gerade erst habe ich den ersten Teil einer kleinen Serie über den Inhalt des Infoblattes von „Unser Woltersdorf“, der Unterstützerinitiative unseres Bürgermeisters veröffentlicht und schon geht es los. Da flattert mir heute morgen so ein übler Drohbrief auf den Server. Natürlich nicht direkt zum Artikel, sondern bei einem neutralen Artikel lanciert, der über ein Sportfest berichtet. Lesen Sie selbst, was der Absender H.Hetzer, der über einen russischen Proxy mit einer falschen Mailadresse kam, so von sich gibt:

H.Hetzer
hsksg1945@gmx.net

Eingereicht am 23.06.2013 um 07:51

Das war uns wieder klar, dass Bernd die Kinder beim Sport filmt.
Eins ist klar, wir haben dich im Auge und deine Zeit wird kommen.
Du bist der Hetzer der Nation.
Wir werden das uns nicht mehr bieten lassen.
Höre auf hier im Dorf dein Unwesen zu treiben.
Wir kennen dein Haus und deine Aktivitäten und vieles mehr.

Interessant ist die falsche Emailadresse mit der Zahl 1945 – Kriegsende. Zahl und Inhalt der Drohung deuten deutlich auf Neonazis hin.

Es war einer der Herren, Askell Kutzke, von „Unser Woltersdorf“, der mich schon einmal am Ende einer Gemeindevertretersitzung, in Gegenwart von Zeugen, bedrohte. Er unterstellte mir, dass ich über ihn geschrieben habe und ihn dabei als Nazi hingestellt habe. Mein Vorschlag, die Polizei hinzuzuziehen veranlasste ihn den Vorwurf auf der Stelle zurückzuziehen.

Es war unser Bürgermeister und Wilhelm Diener von Abluft-Diener, die eine Bürgerin hart bedrängten, eine Verlinkung zu meiner Webseite aufzugeben. Eine Beschwerde bei Platzeck über den Bürgermeister brachte nichts.

Es war Michael Hauke vom Hauke-Verlag in Erkner, der es ermöglichte, das ein Alexander Schmidt in seinem „Kümmels Anzeiger“ Lügen über mich verbreiteten konnte.

Es war unser Bürgermeister, der uns im Ratssaal beschuldigte ihn anonym angezeigt zu haben. Erst bei der Staatsanwaltschaft fing er an sich herauszureden.

Es war unser Bürgermeister und Askell Kutzke von „Unser Woltersdorf“, beide sah ich letztens auf einem Foto, einträchtig in Bürgermeisters Büro, die in der letzten GV über einen unliebsamen Woltersdorfer Blog herzogen. Beim Bürgermeister ist es ja nun schon ein festes Ritual.

Es war der Bürgermeister, der bei der letzten GV, in Bezug auf diesen Woltersdorfer Blog etwas über Nazis und Kinderficker von sich gab. Lesen Sie einmal die erste Zeile des Drohbriefes. Steht da nicht etwas über Kinder? Und die anderen Zeilen, steht da nicht etwas, was, so meine ich, nur Nazis schreiben können?

Es mögen eine Menge Zufälle sein, es wird keine der genannten Personen etwas mit dem Drohbrief zu schaffen haben oder doch? Aber das unüberlegte Geschrei einiger gegen diesen Woltersdorfer Blog hat bestimmt einige Deppen inspiriert. Auch die MOZ hat sich mitbeteiligt, sie nannte meinen Namen, im Zusammenhang mit einer Untersuchung gegen Dr. Vogel, und zeigte dabei deutlich auf einen Woltersdorfer Blog.

Jetzt kann sich Polizei und Verfassungsschutz damit befassen.

  1. Theo Mütze

    Die Leute sind im Ort ja bekannt, keine Sorge Familie Wohlers, wir stehen hinter Ihnen

  2. D.S.

    Hallo Bernd,
    als euer Vogel sich ein Grundstück kaufte – Insider …Teil 1- da viel mir ein Kommentar besonders auf. Hier ein Auszug davon: „….Ihr habt noch nicht bemerkt das eine Welle auf euch zu rollt die ihr “Schulschwänzer” hier ehh nicht aufhalten könnt …“. Das erinnerte mich an einen Film den ich gesehen hatte und der mich zutiefts erschütterte. Bei Wikipedea fand ich eine Inhaltsangabe davon, hier der Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle_%282008%29
    Da muss man jetzt schon den Anfängen wehren, sonst …… du weisst schon, habt ihr auch ne Welle.

  3. Cinizam

    Wie grausam ist das denn? Ich hätte nie gedacht, dass in Woltersdorf solch arme Individuen leben.
    Ich war immer stolz Woltersdorfer zu sein – inzwischen ist es mir unangenehm.
    Merkt dieser Bürgermeister eigentlich nicht, dass das „Fass“ voll ist. Merkt er nicht, dass er Woltersdorf inzwischen gespalten hat? Das kann doch kein Ziel eines Bürgermeisters sein – wirklich nicht – Ziel eindeutig verfehlt!!!

    Ich würde mal vorschlagen er packt die Koffer und geht nach „Weit-Weit-Weg“ – da wo er keinen Schaden mehr anrichten kann. Wie wurde uns so schön gelehrt „lieber Vogel fliege weiter….“

  4. Bernd

    Hallo Frau/Herr Summer, sehen Sie’s gelassen. Wir sind ein kleiner Ort, umgeben von vielen kleinen Orten, wo es ähnlich abgeht. Vielleicht nicht so haarig wie bei uns, aber auch hier kommen wieder ruhigere Zeiten. Zum Wohnen ist es hier sehr schön, wir haben viele Seen, bald genug Kindergärten, eine neue Schule, gute Einkaufsmöglichkeiten, demnächst eine neue Mehrzweckhalle für Sport und Freizeit, eine erstklassige Anbindung an den Nahverkehr und ein meist vernünftiges Parlament. Also herzlich willkommen in Woltersdorf.
    Gruß
    Bernds-Journal

  5. Summer

    Hallo Zusammen,

    ich bin nur durch Zufall bei diesem Blog gelandet, weil ich etwas über das Woltersdorfer Sommerfest erfahren wollte und wir demnächst nach Woltersdorf ziehen – was hier zu lesen ist, objektiv gewollt und gedacht oder auch nicht, lässt mich bangen, ob wir die richtige Wahl getroffen haben… oder ist das der übliche Kleinstadtklüngel?

    LG

    Summer

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