Sie fressen Lebenszeit

Wie oft hat man den Satz schon gesagt: „Wo ist denn nur die Zeit geblieben. Eben war es doch noch Mittag, jetzt ist es schon wieder Abend.“

Das habe mich auch schon öfters gefragt und je älter ich werde, desto mehr habe ich den Eindruck, dass mir die Zeit davon läuft.

In einer Zeitschrift fand ich jetzt ein paar interessante Erklärungen zu den Zeitfressern.

Ein großer Zeitkiller ist das Handy. Jetzt ist Jeder überall erreichbar, verbringt fast dreimal soviel  Zeit am Telefon als früher. Von telefonierten 180 Minuten am Tag,  sind 15 Prozent wichtig, der Rest ist unwichtig.

Auch ein Schnellimbiss raubt uns Zeit, statt sie zu sparen. Hin- und Rückfahrt, in der Schlange warten. In der gleichen Zeit kann ich zu Hause ganz bequem, z.B. ein Nudelgericht kochen.

Multitasking ist auch ein Zeitkiller. Eine Studie hat gezeigt, Frau/Mann braucht für einen Job exakt doppelt solange, als wenn sie die Aufgaben nacheinander abgearbeitet hätten, weil die Konzentration jedesmal unterbrochen und neu aufgebaut werden muss.

Das allseits beliebte Zappen im Fernsehen ist auch verlorene Zeit. Nur direkt ausgesuchte Fernsehsendungen bleiben in der Erinnerung haften.

Mich hat die Studie animiert, in Zukunft, bewusst und abwechslungsreich zu leben,  weil unser Gehirn sich an alles Neue erinnert. Damit gewinnen wir mehr Zeit und Lebensqualität. Tägliche Routine ist wie mit einem Autopilot zu leben.

  1. Bernd

    Ups, ich habe deinen Kommentar im Ordner Spam gefunden. Warum WP Dich da einsortiert hat, keine Ahnung. Computer haben so ein Eigenleben, damit muss Frau/Mann eben leben.
    Ich möchte auch nicht erreichbar sein, jedenfalls ab und zu.

  2. Renate

    Ich besitze zwar ein Handy, benutze es aber mehr zum Musikhören beim Joggen als zum Telefonieren. Es ist auch so gut wie nie an. Wer mich erreichen will, kann das übers Festnetz. Und wenn ich nicht daheim bin, dann ist der AB an. Ich finde es völlig überflüssig, permanent erreichbar zu sein.
    Lieber Gruß von Renate

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