Rotes Kommando Fuchsschwanz

Die LINKEN kamen in der Nacht, mit ihrem Schwanz rückten die tapferen Genossen von der AG „Antifaschistischer Fuchsschwanz, in Rostock, einer völlig unpolitischen, 20 Jahre alten, deutschen Eiche zu Leibe und säbelten den Baum in einem Meter Höhe ab. Vorbei ist der Eiche Sendung auf Erden – Kohlendioxid in Sauerstoff umzuwandeln. Wieder sind wir dem Treibhauseffekt ein Stückchen näher gerückt, am Südpol schmilzt jetzt das ewige Eis schneller ab. Vorbei des Baumes Aufgabe mit Eicheln Rotwild und ein paar Wildschweine zu ernähren. Nun liegt er da, ist nur noch Brennholz. Mit Umwelt haben die Knalltüten mit ihrem antifaschistischen Fuchsschwanz nichts am Hut gehabt und sind zu dämlich zu begreifen, dass jeder Baum der fällt, das Leben unseres Planeten gefährdet.

Die LINKEN Sektierer gaben bekannt, abgesägt haben wir dieses Symbol für Deutschtümelei und Militarismus. Diese Eiche, man gab ihr, ohne ihre Zustimmung, den Namen „Friedenseiche“ wurde erst am Wochenende, im Beisein von Bundespräsident Gauck, gepflanzt und sollte an die ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Rostock erinnern. Mit sicherem Instinkt erkannten die LINKEN Antifaschisten einen Zusammenhang zwischen der Pflanzung dieser Eiche und dem Pflanzen der sogenannten Hitlereichen nach 1933. Vater im Himmel hilf – gib den LINKEN etwas Hirn – SOFORT!

  1. Arielle die Wassernichte

    Liebe Redaktion von Bernds Journal,
    das mag gewiss die offizielle Version sein, die wir glauben sollen. Man macht sich dennoch so seine eigenen Gedanken. Irgendwie ist mir alles nicht stimmig, was uns da die Politiker immer so über die gleich-geschaltete Meinungsmaschinerie aller großen Medien verkaufen wollen.

    Eine Eiche braucht allseitig viel Licht und kann bis zu ca. 40 m hoch wachsen. Ihre Krone und Wurzelwerk entwickeln einen Durchmesser bis zu ca. 30 m Breite. Dazu benötigt sie einen nährstoffreichen Boden, den sie unter dem Asphalt und im Keller des Rostockers Gebäudes nicht finden wird.
    Hätte man eine Trauerweide oder eine Weihnachtstanne an Stelle der Eiche gepflanzt, gäbe es keine Probleme mit dem schwer verrottbaren Eichenlaub, was ja von Herbst bis Frühjahr fällt. Gäbe es keine Unfallgefahr von den aus bis zu 40 m Höhe fallenden Eicheln auf Gehweg, Fußgänger, Straße und Autos.

    Das hatte man vor 20 Jahren in der Pflanz-Euphorie vielleicht nicht bedacht, dass dieser Standort für eine Eiche nicht der natürliche sein könnte. Eichen gehören in die Wälder oder solitär in einen großen Park. Viele Friedhöfe haben auch noch alte Eichen. Darunter gedeiht wegen der Gerbsäure der Blätter und Wurzeln leider nichts so gut, was viel Nährstoffe braucht. Dennoch will keiner die geliebten Eichen fällen.

    Ich glaube übrigens nicht an eine Aktion fanatischer Jugendlicher; weder an die Betrunkenen der rechten Szene, noch an die Bekifften der linken Szene. Wenn sich da man keiner dummdreist Kaminholz gesägt hatte …. , dann könnte es m. E. auch eine politische Aktion „Segeln unter falschen Flaggen“ gewesen sein. – Abwarten, was für neue Gesetze demnächst nun wieder von den Politikern bei Nacht und Nebel aus der Schublade gezogen werden.

    Freundliche Grüße

    1. Bernd

      Dennoch stimmt es, die Polizei bewachte den Baum, nur nicht durchgängig und im richtigen Moment schlugen die jungen Stalins zu und bekannten sich zum blöden Streich. Eichen stürmen hat in Germanien Tradition, schon Karl der Große ließ die Götterbäume bei den Sachsen schleifen.

      Die Eiche stand auf einer großen parkähnlichen Fläche, Licht und Boden wären OK und das Laub ist heutzutage mit Bodenstaubsaugern kein Problem. So gewaltig kann die Eiche, bei einem Lebensalter von 20 Jahren, nicht gewesen sein. Ich hab vor 12 Jahren einen Nussbaum gepflanzt, der ist erst drei Meter hoch.

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